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Über dieses Buch

Kira Weise untersucht das Potenzial von calciniertem Ton zur Verwendung im Bauwesen mit dem Ziel, den Einsatz von Portlandzement und die damit verbundenen CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Autorin beschreibt die Herstellung sowie Eigenschaften von calciniertem Ton, erläutert den Begriff der puzzolanischen Aktivität und stellt Analysemethoden zur Beurteilung des Reaktionsverhaltens vor. Den Fokus der Arbeit bilden experimentelle Untersuchungen zur Materialcharakterisierung eines industriell im Drehrohrofen calcinierten Tons und zur Beurteilung des Reaktionsverhaltens in klinkerfreien und zementgebundenen Systemen. Kira Weise schlägt ein Reaktionsmodell puzzolanischer Stoffe mit Wasser und Calciumhydroxid zur Berechnung und Normierung von Ergebnissen aus thermogravimetrischen Analysen vor.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Beton ist seit geraumer Zeit der am häufigsten verwendete Baustoff weltweit. Aufgrund der permanent steigenden Nachfrage an der Errichtung von Bauwerken wächst international stetig der Bedarf an Zement als notwendiges Bindemittel in dem Kompositwerkstoff. Die Produktion von Zement trägt jedoch prozessbedingt in erheblichem Maße zur umweltschädlichen Emission von Kohlenstoffdioxid (CO2) bei.
Kira Weise

Kapitel 2. Calcinierter Ton

Zusammenfassung
Unter dem Begriff calcinierter Ton werden thermisch aktivierte Tone verschiedener Art zusammengefasst. Die natürlich vorkommenden Tongemische bestehen aus verschiedenen Schichtsilikaten, wie beispielsweise Kaolinit, Illit und Glimmer, aus inerten Teilen, wie zum Beispiel Quarz und Feldspat, sowie aus geringen Anteilen an Carbonaten, Sulfaten und Eisensulfiden. Die Zusammensetzung kann regional sehr unterschiedlich ausfallen. Schichtsilikate sind aus Silicium-Tetraedern (SiO4) und Aluminium- (AlO6) bzw. Magnesium-Oktaedern (MgO6) aufgebaut.
Kira Weise

Kapitel 3. Experimentelle Untersuchungen

Zusammenfassung
Das Forschungskonzept der vorliegenden Arbeit basiert neben der grundlegenden Analyse der Ausgangsstoffe auf den folgenden beiden Forschungszielen.
Kira Weise

Kapitel 4. Reaktionsmodell zur Auswertung von TGA-Ergebnissen der R³-Proben

Zusammenfassung
Um das vereinfachte Verfahren des R³-Tests zu evaluieren und nähere Informationen über das Reaktionsverhalten der betrachteten Materialien zu erlangen, wurden mit den R³-Proben zusätzlich thermogravimetrische Messungen durchgeführt. Die Proben wurden dem R³-Test, wie in Abbildung 38 dargestellt (Kapitel 3.4.5.2), entnommen und vor der Durchführung der TGA-Messung jeweils mit Aceton nachbehandelt bzw. bei 105 °C getrocknet. Das vorliegende Kapitel beschreibt ein in dieser Arbeit entwickeltes Reaktionsmodell, welches zur Auswertung der Messergebnisse Verwendung findet.
Kira Weise

Kapitel 5. Untersuchungsergebnisse

Zusammenfassung
Bevor die beiden Forschungsziele untersucht werden können, ist eine Analyse aller verwendeten Ausgangsstoffe notwendig. In der vorliegenden Arbeit wurden hierfür thermogravimetrische (TGA) und röntgendiffraktometrische Analysen (XRD) an den pulverförmigen Proben (RT, CTS, CTSI, CTSA, CT und CEM) durchgeführt. Dieses Kapitel zeigt und beschreibt die Ergebnisse dieser Untersuchungen.
Kira Weise

Kapitel 6. Diskussion der Ergebnisse

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel diskutiert die Ergebnisse dieser Arbeit in ihrem Gesamtzusammenhang und versucht mithilfe von zusätzlichen Informationen aus einschlägiger Literatur ein ganzheitliches Verständnis über die untersuchte Thematik zu generieren.
Kira Weise

Kapitel 7. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit wurde ein industriell im Drehrohrofen hergestellter calcinierter Ton zunächst auf Unterschiede in optisch zu erkennenden Schichten untersucht. Anschließend erfolgte die Untersuchung des Reaktionsverhaltens des Rohtons sowie des ungemahlenen und gemahlenen calcinierten Tons zum einen im klinkerfreien und zum anderen im zementgebundenen System. Die bedeutendsten Ergebnisse dieser Arbeit sind nachfolgend zusammengefasst.
Kira Weise

Backmatter

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