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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Plattgedrückt im Windkanal, dabei mit 380 Sachen auf der Überholspur, ein Blick gilt immer dem Rückspiegel, denn die Konkurrenz schläft nicht, und die Nebelscheinwerfer ausgefahren, um im Dickicht der Marktbewegungen immer frühzeitig die nächste Kurve zu erahnen. So sieht der Alltag der meisten Führungskräfte in deutschen Unternehmen aus — oft sitzen sie ganz allein im Cockpit und halten nach „Oben“, Richtung Geschäftsführung und Management, wie auch nach „Unten“, zu den eigenen Mitarbeitern, vor allem per Funk Kontakt. Interne Unternehmenskommunikation und transparente Informationspolitik scheinen in vielen Unternehmen immer noch Fremdworte zu sein und das nicht nur, weil Führungskräfte offenbar ausschließlich in Meetings sitzen. Oft sind informierte Mitarbeiter gar nicht erwünscht. Sie könnten ja berechtigte Forderungen stellen, eigene Ideen entwickeln und dadurch möglicherweise am Stuhl des Vorgesetzten sägen.
Nadina-Maria Kress, Andreas von Studnitz

Mühlsteine: Lassen Sie sich nicht zerreiben

Zusammenfassung
Tiefgreifende Veränderungen erfassen nach und nach alle Branchen und bereiten jeder Geschäftsleitung und ihrem Management heftige Kopfschmerzen. Auch wenn Ihre Firma und damit Sie bis heute vielleicht von radikalen Kurswechseln verschont blieben — sie werden früher oder später auch auf Sie zukommen. Dabei spielen die viel beschriebene Globalisierung der Märkte oder das Euro-Land nur Einzelrollen. Der Veränderungsdruck ist vielmehr durch Faktoren bestimmt, an die viele Menschen in ganz anderen Zusammenhängen denken. Ihre Geschäftsführung wird diesem Druck nicht ausweichen können, wenn Ihr Unternehmen langfristig im Markt bleiben soll.
Nadina-Maria Kress, Andreas von Studnitz

Stolpersteine: Die ersten 100 Tage

Zusammenfassung
Wer sagt, die ersten einhundert Tage wären eine Schonfrist für die neue Führungskraft, schneidet sich ordentlich ins eigene Fleisch. Oder, was in diesem Fall noch viel gefährlicher ist: Dieser Jemand gibt Ihnen einen ganz miserablen Rat. Rutschen Sie nicht in die Ein-hundert-Tage-Falle hinein! Denn eben diese ersten einhundert Tage entscheiden oft darüber, wie es für Sie beruflich weitergeht, denn Sie stehen unter kontinuierlicher Beobachtung. Was die Sache noch unangenehmer macht: Sie werden von allen Seiten beobachtet. Natürlich behält Ihr Vorgesetzter Sie aufmerksam im Auge, denn er muss sicher gehen, dass seine Entscheidung, Sie an diese Position zu setzen oder dorthin zu empfehlen, richtig war. Denn auch er, vergessen Sie das nie, hat ja in der Regel noch jemanden, dem er verpflichtet ist und dem er berichten muss. Und ist er auch selbst Geschäftsführer, so gibt es die Gesellschafter, die auch wissen wollen, ob es mit Ihnen an verantwortlicher Stelle genauso erfolgreich und hoffentlich in ihrem Sinne noch besser weitergeht oder eben nicht.
Nadina-Maria Kress, Andreas von Studnitz

Durcheinander: Schaffen Sie Ordnung im vermeintlichen Chaos

Zusammenfassung
Werden Sie von Zeit zu Zeit von vielen unerfüllten „Eigentlichs“ heimgesucht? Eigentlich mal mehr Urlaub machen, eigentlich mal wieder abends etwas mit dem Partner unternehmen, eigentlich mal wieder einen Urlaub ohne berufliche Telefonate haben, eigentlich mal wieder mit Freunden weggehen, eigentlich mal wieder einen Kurztripp über ein verlängertes Wochenende einlegen, eigentlich mal wieder ein Konzert besuchen oder abends nur ein Buch lesen, eigentlich ...? Vielleicht sind Ihre „Eigentlichs“ auch eher „Wenns“. „Wenn ich doch nur mehr Geld hätte, dann...“, „Wenn ich doch nur mehr Zeit hätte, dann...“, „Wenn ich doch nur mehr Freunde hätte, dann...“. Wahrscheinlich kennen Sie aber auch genauso gut Ihre innere Bremse: „Ja, schön wär’s, ...aber wie soll ich das denn machen bei meiner 70-Stunden Woche, den vielen Meetings, Dienstreisen, Projekten und dann noch den ständigen Anliegen meiner Mitarbeiter? Um das alles zu schaffen, muss ich sonnabends oder sonntags einfach noch zwei, drei Stunden arbeiten und dann fängt auch schon die neue Woche an!“ Sie befinden sich mit diesen wehmütigen Gedanken in bester Gesellschaft.
Nadina-Maria Kress, Andreas von Studnitz

Hochspannung: Achten Sie auf unmoralische Angebote

Zusammenfassung
Höher — weiter — schneller. Dieses Prinzip kennt jeder, der in exponierter Stellung für ein Unternehmen tätig ist. Und auch die schlaflosen Nächte sind bestens bekannt, wenn wieder einmal der Druck seitens der Geschäftsführung erhöht wurde, die Schraube noch eine Umdrehung weiter angezogen wird. Mit möglichst neutraler Miene haben Sie wahrscheinlich diese Kurskorrektur entgegengenommen. Wenn Sie geschickter waren und sich gut im Griff hatten, konnten Sie sogar eine motiviert wirkende Miene zum „bösen Spiel“ auflegen. Nichtsdestotrotz steckt Ihnen der Brocken ganz schön im Hals fest. Da kommen plötzlich viele Fragen zusammen: Erst einmal versuchen Sie zu verstehen, was die Geschäftsführung für eine neue Strategie entwickelt hat. Was steckt tatsächlich dahinter? Fährt das Unternehmen auf der Überholspur oder befindet es sich gerade in den letzten Zuckungen und sind die Änderungen ein mehr oder weniger verzweifeltes Aufbäumen gegen die unabwendbare Pleite oder feindliche Übernahme? Vielleicht soll auf den letzten Metern mit einem Gewaltakt noch der größtmögliche Gewinn herausgeholt werden, damit sich die Gesellschafter vor dem nahenden Ende noch einmal gehörig die Taschen vollstopfen können.
Nadina-Maria Kress, Andreas von Studnitz

Festgefahren: So machen Sie sich wieder flott

Zusammenfassung
Erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Arbeitsmonate in Ihrer derzeitigen (oder vorherigen) Position, vorausgesetzt, diese Phase liegt einige Jahre zurück? Sie hatten eine 60 bis 70-Stunden-Arbeitswoche und das nur, weil für Sie alles neu war. Ihre Produktivität im Hinblick auf die mit der Position verbundenen Ziele und Erwartungen war sicher vergleichsweise niedrig. Ihre Aufmerksamkeit galt Ihrem Vorgesetzten. Sie mussten möglichst schnell heraus-bekommen, welche Erwartungen er wirklich an Sie hatte. Sie mussten sich auf sein Führungsverhalten einzustellen lernen. Sie waren damit beschäftigt Antennen, dafür zu entwickeln, was er meinte, wenn er etwas sagte. Ihre Aufmerksamkeit galt weiter Ihren Kollegen. Denn einerseits wünschten Sie sich eine möglichst spannungsfreie Zusammenarbeit auf Ihrer Hierarchieebene und den Erfahrungsaustausch in Ihrem Arbeitsbereich, andererseits wussten Sie aber auch, dass Sie automatisch mit Ihrem Eintritt ein neuer, potenzieller Konkurrent für eine mögliche Beförderung auf noch eine besser dotierte Stelle im Unternehmen waren. Ihre Aufmerksamkeit galt natürlich auch Ihren Mitarbeitern.
Nadina-Maria Kress, Andreas von Studnitz

Nachwort: Karriere machen um jeden Preis?

Zusammenfassung
Sie haben dieses Buch bis hierhin gelesen. Wahrscheinlich versprachen Sie sich Anregungen, die Erfordernisse, die Ihr Arbeitstag als Führungskraft heute mit sich bringt, erfolgreicher zu meistern. Anregungen, die Ihnen das Potenzial eröffnen, auch zukünftige Anforderungen in einem globalisierten Wettbewerb zu „schaffen“. Die Ihnen Wege aufzeigen, auch im Privatleben mehr Quantität zu erreichen, um daraus mehr Qualität zu entwickeln. Sie werden gemerkt haben, dass wir Ihnen keinen Weg aufzeigten, den Sie gewissermaßen als Bettlektüre und nebenbei einfach „mitgehen“ können. Erstens handelt es sich um viel zu komplexe Dinge: Sie selbst, Ihre Einstellungen, Ihre Ängste, Ihre Abwehrmechanismen und so fort. Die mussten Sie sich erst einmal deutlich ins Bewusstsein bringen. Dafür gibt es keine simplen Lösungswege „von der Stange“. Außerdem setzen diese Ziele auch ein hohes Maß an Eigenengagement voraus. Deshalb haben wir Ihnen zahlreiche Aufgaben gestellt, und vielleicht haben Sie auch die eine oder andere Anregung zu einem Spaziergang an der frischen Luft genutzt. Mit etwas Glück haben Sie dabei Ihre Umgebung vollkommen neu entdecken können und sich vorgenommen, sich zukünftig häufiger Zeit für einen Spaziergang zu nehmen, vielleicht sogar mit Ihrem Partner gemeinsam.
Nadina-Maria Kress, Andreas von Studnitz

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