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Über dieses Buch

Marten Ortlinghaus analysiert die Steuerbelastungen bei (grenzüberschreitenden) unentgeltlichen Übertragungen von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft sowie einer Forderung gegen diese in ausgewählten Staaten (BRD, GB, A, CH). Damit einhergehende Doppel- und Mehrfachbesteuerungen bzw. -belastungen sowie Diskriminierungen werden quali- und quantifiziert. Die steuerliche Mehrbelastung durch Grenzübertritt wird aus der Perspektive des Überträgers und des Begünstigten betrachtet. Im Rahmen des Steuerbelastungsvergleichs wird ein konstitutiver Übertragungsfall gestaltet (ein Elternteil überträgt Anteile an einer Kapitalgesellschaft sowie eine Forderung gegen diese auf ein Kind), der zunächst isoliert auf die Rechtssysteme der verschiedenen Staaten Anwendung findet. Anschließend werden Anknüpfungsmerkmale zu den jeweils anderen Staaten hergestellt und damit der Grenzübertritt simuliert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Problemstellung und Abgrenzung der Thematik

Der überwiegende Teil der Mitgliedstaaten der Europäischen Union erhebt Steuern auf Erbschaften, Nachlässe und Schenkungen. Dazu werden unterschiedliche persönliche Anknüpfungsmerkmale, wie beispielsweise die Ansässigkeit, der Wohnsitz oder die Staatsangehörigkeit des Begünstigten sowie des Erblassers beziehungsweise Schenkers, zugrunde gelegt. Dies bedeutet, dass eine unentgeltliche Übertragung mitunter immer dann besteuert wird, wenn entweder derjenige, der das Vermögen überträgt, oder der Begünstigte einen Bezug in Form der genannten Merkmale zu einem bestimmten Staat hat.
Marten Ortlinghaus

Kapitel 2. Grundlegende Definitionen

Im Rahmen dieser Arbeit wird der Begriff Steuerbelastungsvergleich als „die Untersuchung der Steuerbelastung unterschiedlicher Steuersubjekte, Steuerobjekte, Planungszeiträume oder ganz allgemein steuerbelastungsrelevanter Umstände“ bezeichnet. Dabei finden grenzüberschreitende Steuerwirkungen in den Vergleich Eingang, sodass es sich hier um einen internationalen Steuerbelastungsvergleich auf erbschaftsteuerlicher Ebene handelt.
Marten Ortlinghaus

Kapitel 3. Darstellung der Problematik grenzüberschreitender Erbschaftsteuerangelegenheiten – die europäische Sichtweise

Nachfolgend werden steuerrechtliche Besonderheiten betrachtet, die auftreten können, wenn die Rechtsordnungen mehrerer Staaten durch einen Erbfall tangiert werden. Dabei werden Doppel- und Mehrfachbesteuerung sowie Diskriminierungen fokussiert. Dies sind die beiden Themenfelder, die zur Zeit in der öffentlichen Diskussion auf europäischer Ebene wahrzunehmen sind.
Marten Ortlinghaus

Kapitel 4. Analyse der geltenden Besteuerungssysteme von Erbschaften und Nachlässen – Bestandsaufnahme und kritische Würdigung

In diesem Abschnitt wird eine Bestandsaufnahme der Bewertungs- und Besteuerungssysteme von Erbschaften und Schenkungen in den Staaten Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz vorgenommen. Bewusst unabhängig von den Migrationsbewegungen werden die genannten Staaten für den Vergleich ausgewählt, da auf diese Weise alle gängigen Besteuerungssysteme inklusive eines Drittstaats integriert werden. Deutschland erhebt eine Erbanfallsteuer, Großbritannien eine Nachlasssteuer, Österreich keine Erbschaft- dafür aber Grunderwerbsteuer bei Übertragung von Immobilien und die Schweiz als Drittstaat kantonal unterschiedlich ausgestaltete Erbanfall- oder Nachlasssteuern.
Marten Ortlinghaus

Kapitel 5. Vergleich der Steuerbelastungen

Das Ziel dieses Steuerbelastungsvergleichs ist die Analyse der Steuerbelastungen bei (grenzüberschreitenden) unentgeltlichen Übertragungen von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft sowie einer Forderung gegen diese in Deutschland, Großbritannien, Österreich und der Schweiz. Damit einhergehende Doppel- und Mehrfachbesteuerungen, (uni- und bilaterale) Doppel- und Mehrfachbelastungen sowie diskriminierende Elemente können auf diese Weise quali- und quantifiziert werden. Außerdem kann die steuerliche Mehrbelastung, die durch Grenzübertritt entsteht, aus der Perspektive des Überträgers und des Begünstigten gemessen werden.
Marten Ortlinghaus

Kapitel 6. Zusammenfassung der Ergebnisse

Das Ziel der Arbeit ist der Vergleich und die Analyse der Steuerbelastungen bei (grenzüberschreitenden) unentgeltlichen Übertragungen von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft sowie einer Forderung gegen diese in ausgewählten EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz. Damit einhergehende Doppel- und Mehrfachbesteuerungen, (uni- und bilaterale) Doppel- und Mehrfachbelastungen sowie diskriminierende Elemente werden quali- und quantifiziert. Außerdem wird die steuerliche Mehrbelastung, die durch Grenzübertritt entsteht, aus der Perspektive des Überträgers und des Begünstigten betrachtet.
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Backmatter

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