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Über dieses Buch

Das Buch beinhaltet Beispiele und Aufgaben aus der Baubetriebspraxis und ist als optimale Ergänzung zum Standardwerk Zahlentafeln für den Baubetrieb gedacht. Zahlreiche Aufgaben aus den Sachgebieten - wie zum Beispiel zur Lastermittlung, Vergütung und Abrechnung, VOB-Wissensüberprüfung, Ablaufplanung für ein Mehrfamilienhaus, Betoninstandsetzung an der Nagoldtalsperre, Projektorganisation, zum Qualitätsmanagement, zur Personalführung, Betriebsabrechung sowie Kalkulation einer Kanal- und Brückenbaustelle – sind praxisnah erklärt und gelöst. Entsprechende Querverweise zum Hauptwerk ermöglichen ein schnelles Auffinden der gewünschten Information zum Thema. Das Buch ist damit nicht nur sehr hilfreich beim Studium, sondern auch für die Baupraxis eine sichere Unterstützung für richtige Lösungen konkreter Aufgaben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Bemessung von Baukonstruktionen

Zusammenfassung
Im Folgenden soll der Zusammenhang zwischen statischen Systemen, Lasten, Schnittgrößen und Bemessungen an einem anschaulichen Beispiel deutlich gemacht werden. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Zuordnung der einzelnen Bemessungsaufgaben und nicht auf eine vollständige statische Berechnung gelegt.
Joachim Martin

2. Vermessung

Zusammenfassung
Die nachfolgend aufgeführten Beispiele aus der vermessungstechnischen Praxis entsprechen nicht der Reihenfolge der „Zahlentafeln für den Baubetrieb-Kapitel Vermessung“, welches von Prof. Dr.-Ing. Norbert Winkler verfasst wurde. In erster Linie werden hier einfache Aufgaben vorgestellt die Studierende aus dem Bereich Bauingenieur- und Vermessungswesen, auch ohne aufwendige Programmsysteme (CAD), verstehen und selbstständig berechnen sollten.
Auf die Problematik der Höhenreduktion und der Projektionsverzerrung bei Rechenoperationen mit Landeskoordinaten wird näher eingegangen. In Abhängigkeit von der Lage des Messgebietes bezogen auf den jeweiligen Hauptmeridian erfahren Strecken teils sehr große Korrekturen, die bei den Berechnungen unbedingt beachtet werden müssen. Neben einigen mathematischen Grundlagen beschränkt sich dieses Kapitel auf wesentliche vermessungstechnische Berechnungen, wie die Koordinatentransformation, die freie Standpunktwahl, den Geradenschnitt und die Flächenberechnung aus Koordinaten. Viele Rechenbeispiele aus der zweiten Auflage, speziell aus dem Bereich der Kurvenabsteckung, sind heutzutage nicht mehr relevant. Der Einsatz von elektronischen Tachymetern oder GNSS-Systemen hat auch die Vermessung auf Baustellen revolutioniert. Mit hoher Genauigkeit können beliebige Punkte in Lage und Höhe zu jeder Zeit und unter allen Witterungsbedingungen direkt abgesteckt werden. Lediglich die „Sichtverbindung zu den Satelliten“ sollte gewährleistet sein.
Peter Sparla

3. Der baurechtliche Vertrag

Zusammenfassung
Anhand von kurzen theoretischen Einführungen werden anhand von Beispielen die wesentlichen Aspekte des baurechtlichen Vertrages erläutert. Nach einer Einführung über das Zustandekommen von (Bau-) Verträgen wird die für Streitfälle unerlässliche Dokumentation auf Baustellen erläutert. Hierbei werden Hinweise zur Erstellung von Protokollen, zum E-Mail bei Großprojekten und zur Dokumentation von Stundenlohnarbeiten gegeben. Des Weiteren wird eine Schriftverkehrsliste vorgestellt, die zur Nachverfolgung des Schriftverkehrs bei Großprojekten unerlässlich ist.
Anschließend werden die typischen Vertragsarten vorgestellt, die bei der Abwicklung von Großprojekten zu beachten sind und die Unterschiede werden durch Fallbeispiele erläutert.
Einen Schwerpunkt des Kapitels bilden auftragsnehmerseitige Verzüge sowie mangelbehaftete Leistungen. Hier werden Hinweise gegeben, wie in den entsprechenden Situationen zu reagieren ist.
Bernd Ulke

4. Baukosten und Finanzierung

Zusammenfassung
Die in diesem Kapitel aufgeführten Beispiele orientieren sich an praxisnahen Situationen aus dem Baubetrieb und dienen dazu, Entscheidungen über die Wahl der wirtschaftlichsten Verfahrensweise zu treffen. Dabei werden verschiedene Finanzierungsformen und Bauarten miteinander verglichen, um die ökonomisch sinnvollste Variante zu bestimmen. Weiterhin wird die Ermittlung der relevanten Kostenstellen dargestellt, die für Lohn, Material, Miete und weitere Punkte anfallen. Die Berechnungen orientieren sich dabei an Erfahrungswerten aus der Baupraxis und vermitteln ein Gefühl für tatsächlich entstehende Kosten.
In Kapitel 5, Baukosten und Finanzierung, der Krause Ulke Zahlentafeln für den Baubetrieb, 9. Auflage, Springer Vieweg Verlag, Wiesbaden 2016 werden die theoretischen Grundlagen für dieses Aufgabengebiet eingehend thematisiert.
Bernd Ulke

5. Bauabrechnung und Mengenermittlung

Zusammenfassung
Die in diesem Kapitel aufgeführten Beispiele sind im Wesentlichen nach der Reihenfolge in den „Zahlentafeln für den Baubetrieb“ geordnet, dabei werden einige ausgewählte Beispiele mit entsprechendem Bezug zur Praxis angegeben. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Abrechnung von Erdarbeiten gelegt, da hier auf Grund der in der Regel sehr komplexen Geometrie wesentlich häufiger Probleme in der Praxis entstehen als bei der Abrechnung von Roh- und Ausbauarbeiten.
Die umfangreichen in den „Zahlentafeln für den Baubetrieb“ aufgelisteten Abrechnungsregeln nach VOB Teil C für Roh- und Ausbaugewerke sind sehr anschaulich in der „VOB im Bild“ dargestellt.
Thomas Krause

6. Arbeitsvorbereitung und Ablaufplanung

Zusammenfassung
Bei den nachfolgend vorgestellten Beispielen werden hier nur die Hauptarbeiten, die durch Art, Menge und ihren Wiederholungsfaktor die Kernbauzeit bestimmen, behandelt.
Kleinere Arbeiten wie das Anlegen von Öffnungen, Herstellen von Aussparungen und Durchbrüchen, Setzen von Einbauteilen etc. müssen durch Zuschläge bzw. genauen Stundennachweis gegebenenfalls den Hauptarbeiten noch zugeschlagen werden.
Vorlaufende Arbeiten wie Baustelleneinrichtung, Erdarbeiten, Gründungsarbeiten etc. sowie nachlaufende Arbeiten wie Verfüllen, restliche Ausschalarbeiten, Baustellenräumung etc. müssen zusätzlich berücksichtigt werden, um zur Gesamtbauzeit für eine bestimmte Baumaßnahme zu kommen.
Die theoretischen Grundlagen zu Arbeitsvorbereitung und Ablaufplanung sind in Hoffmann Krause, Zahlentafeln für den Baubetrieb, Abschnitt 8, Arbeitsvorbereitung und Ablaufplanung, 9. Auflage, Springer Vieweg Verlag, Wiesbaden 2016, ausführlich behandelt.
Bernd Ulke

7. Baumaschinen

Zusammenfassung
Im Folgenden werden verschiedene Beispiele zur Leistungsberechnung von Baumaschinen aufgeführt, die im normalen Baustellenbetrieb anfallen.
Bestimmen Sie die Nutzleistung eines Betonmischers unter folgenden Angaben.
Nutzleistung eines Mischers 500/750 bei einem Beton F1 mit \(v=1{,}25\)
Thomas Krause

8. Boden, Baugrube, Verbau

Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel werden die wichtigsten geotechnischen Nachweise sowie praxisnahe Beispiele für den Baubetrieb aufgeführt. Es wird im Wesentlichen auf die Bodenbeschreibung und Klassifikation nach DIN 18196 sowie nach DIN 18300 eingegangen, welche sowohl für die weiteren Berechnungen als auch für die Kalkulation von großer Bedeutung sind.
Die aus der Praxis aufgeführten Beispiele verdeutlichen verschiedene Untersuchungs- und Auswertungsmethoden für direkte und indirekte Aufschlüsse, diese enthalten Labor- und Feldversuche, mit denen man die Verdichtbarkeit von Böden auswertet und quantifiziert, sowie viele andere Themenbereiche wie Erddruckberechnungen sowie Spannungs- und Setzungsberechnungen.
Darüber hinaus werden exemplarisch bestimmte Verbauarten bezüglich ihrer Bemessung erläutert. Es wird ebenfalls auf das Thema Wasserhaltung eingegangen und die erforderlichen Maßnahmen beschrieben, um bestimmte Versagensmechanismen - wie z.B. den hydraulischen Grundbruch - zu verhindern.
Bernd Ulke

9. Schalung und Gerüste

Zusammenfassung
Die grundsätzliche Planung von Schalungsaufgaben wird heute in der Regel im Rahmen der Arbeitsvorbereitung von den entsprechenden Stabsabteilungen oder als Serviceleistung von den Schalungsherstellern mit Anwendung von spezieller Software und den technischen Unterlagen für die jeweiligen Schalungsgeräte durchgeführt. Diese Programme und technischen Unterlagen stehen in der Regel auch den Mitarbeitern in der Bauleitung zur Verfügung, werden dort aber eher seltener genutzt. Zur Anwendung auf der Baustelle stellen die Schalungshersteller neben den technischen Unterlagen Bemessungstabellen zur Verfügung, welche die Auswahl und Dimensionierung einzelner Schalungen wesentlich erleichtern.
Die nachfolgend aufgeführten Beispiele aus dem Bereich Schalung und Gerüste beschreiben Aufgaben, die im Baustellenbetrieb auf die Bauleitung zu kommen können und auch ohne Unterstützung einer Stabsabteilung gelöst werden können.
Thomas Krause

10. Betriebsorganisation

Zusammenfassung
In diesem Kapitel sind einfache Übungsaufgaben zusammengestellt, die sich an praxisnahen Situationen aus dem Baubetrieb orientieren. Die Reihenfolge der Aufgaben entspricht im Wesentlichen dem Kapitel 12 „Betriebsorganisation“ in den „Zahlentafeln für den Baubetrieb“. Zu den dort aufgeführten Abschnitten Organisation der Bauunternehmung, Qualitätsmanagement, Personalmanagement, Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens und Berichtswesen der Baustelle gibt es jeweils Übungsaufgaben mit entsprechenden Lösungsvorschlägen.
Joachim Martin

11. Kalkulation

Zusammenfassung
Das Kalkulationsbeispiel ist vereinfacht mit stark gekürztem Leistungsverzeichnis dargestellt. Das LV enthält nur die Hauptpositionen. Daher sind die ermittelten Kosten und Preise nicht direkt in die Praxis übertragbar.
Die Beispiele sind so angelegt, dass die Grundlagen und die Rechenvorgänge leicht nachvollziehbar sind. Die Kalkulationen sind mit Hilfe des Tabellenkalkulationsprogramms Excel 2011 for Mac von Microsoft erstellt. Dieses Programm ist lediglich als Rechenhilfe eingesetzt, nicht als vollwertiges Baukalkulationsprogramm. Das Format der Rechenblätter orientiert sich an den in der Praxis üblichen Formularen für die Kalkulation „von Hand“.
Auf den Einsatz und die Vorführung von EDV-Programmen für die Kalkulation von Bauleistungen wurde bewusst verzichtet. Diese mächtigen sogenannten Branchenprogramme umfassen das gesamte Zahlenwerk einer Bauunternehmung. Sie sind zum Verständnis und zum Erlernen der Kalkulation von Bauleistungen ungeeignet.
In den Beispielen werden bei der Darstellung der Zahlenwerte die in der Praxis üblichen Schreibweisen verwendet:
Alle Beispiele basieren auf den Stammdaten einer Musterbaufirma (s. Abschnitt 13 „Kalkulation“ in „Zahlentafeln für den Baubetrieb“ [1]):
  • Stundenansätze
  • Gerätekosten
  • Materialkosten
  • Fremdleistungskosten.
Diese Stammdaten müssen in der Musterbaufirma vorhanden sein. Sie können vom Kalkulator nicht verändert werden. Die Daten werden für jedes Objekt ausgewählt und in Objektdateien abgelegt. Dort können sie verändert werden.
Wilfried Streit

12. Arbeitssicherheit

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden verschiedene Beispiele aus verschiedenen Bereichen der Arbeitssicherheit vorgestellt. Neben Gefährdungsbeurteilungen, Beispiele aus den Bereichen Baugruben und Gräben, Kanal, Gerüstbau sowie Verkehrssicherung.
Jörg Lemke

Backmatter

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