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06.10.2020 | Originalarbeit | Ausgabe 11-12/2020 Open Access

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 11-12/2020

Uferfiltration – Stand der Technik und neue Herausforderungen

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 11-12/2020
Autoren:
DI Sebastian Handl, Christoph Schmoller, PD DI Dr. Reinhard Perfler
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Die Uferfiltration ist eine naturnahe Methode der Trinkwassergewinnung, bei der Oberflächenwasser durch die Förderung von ufernahem Grundwasser in den Untergrund infiltriert und dabei natürlich gereinigt wird. Während der Fließstrecke vom Oberflächenwasser bis hin zum Brunnen finden verschiedene physikalische, chemische und mikrobiologische Prozesse statt. Neben der Aufenthaltszeit des Wassers im Untergrund haben die Redoxbedingungen den größten Einfluss auf wesentliche Entfernungsvorgänge wie biologischen Abbau und Sorption. Neben den noch unspezifischen Konsequenzen infolge des Klimawandels, stellen heute insbesondere „neu aufkommende“ Spurenstoffe, die teilweise noch unzureichend erforscht und in toxikologischer Hinsicht schwer einschätzbar sind, das zentrale Problem dar. Die Uferfiltration stellt im Vergleich zu alternativen Aufbereitungsverfahren von Wasser aus Oberflächengewässern eine effektive Methode insbesondere auch zur Reduktion der Kosten dar.
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