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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Die Verfahren der Massivumformung erlangen, u.a. bedingt durch die sich seit 1974 stürmisch entwickelnden Energiekosten, zunehmend an Bedeutung. Die Frage nach den eingesetzten Energiemengen pro kg gefertigter Werkstücke wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken. Im Vergleich zu den spanenden Fertigungsverfahren schneidet die Massivumformung in bezug auf den Energieverbrauch durch die höhere Werkstoffausnutzung besser ab.
Manfred Stilz

1. Stand der Erkenntnisse Ergebnisse experimenteller Untersuchungen

Zusammenfassung
In der Sintertechnologie werden heute, wenn das Pulver nur einmal verdichtet wird, relative Dichten ρrel 0 > 0,95 und statische Festigkeitswerte bei unlegiertem Pulver von Rm > 300 N/mm2 erreicht. Wenn Festigkeitswerte Rm < 300 bis 400 N/mm2 gefordert werden, müssen teure, hochlegierte Sinterstähle eingesetzt werden [4 bis 8].
Manfred Stilz

2. Ziel der Arbeit, Lösungsweg

Zusammenfassung
Die Auswertung des Schrifttums ergab, daß der Kenntnisstand über die geeigneten Legierungselemente für das Kaltfließpressen von Sintermetallen im Hinblick auf die Gebrauchseigenschaften der Werkstücke noch unvollkommen ist.
Manfred Stilz

3. Experimentelle Untersuchungen beim Voll-Vorwärts-und Napf-Rückwärts-Fließpressen

Zusammenfassung
In Tabelle T 1 ist das Untersuchungsprogramm für das Voll-Vor- wärts-Fließpressen dargestellt. Aus ihr wird ersichtlich, wie die einzelnen Parameter Werkstoff, relative Rohteildichte ρrel 0, Umformgrad φ, Matrizenöffnungswinkel 2 α, Sinterbedingungen, Gegendruck pG, und Wärmebehandlungen in möglichst aussagekräftiger aber dennoch überschaubarer Form variiert wurden. Einzelne Parameter konnten daher, um die Untersuchung nicht zu sehr auszuweiten, nur in ihren Trends untersucht werden. Insbesondere betraf dies die Rohteile, zu deren Herstellung oder Auswertung die Mitarbeit oder die Betriebsmittel anderer Institute notwendig waren.
Manfred Stilz

Rechnerische Ermittlung des Werkstoffflusses beim Voll-Vorwärts- und Napf-Rückwärts-Fließpressen

Zusammenfassung
In [5] wurden die Dichteverteilung und die örtliche Vergleichsformänderung anhand des Werkstoffes RZ 150 in Abhängigkeit von der relativen Ausgangsdichte, dem Umformgrad und dem Matrizenöffnungswinkel sehr eingehend untersucht. Da in dieser Untersuchung wesentlich reinere Eisenpulver verwendet wurden und zu erwarten war, daß das Verfestigungsverhalten unterschiedlich ist, wurden beim Voll-Vorwärts-Fließpressen Vergleichsversuche durchgeführt.
Ziel dieser Untersuchungen ist es, eine genaue Aussage über die örtliche relative Dichte in einem Sinterteil nach der Umformung zu machen, sowie über die Höhe der berechneten örtlichen Vergleichsformänderungen die Werkstoffkennwerte und das evtl. noch zur Verfügung stehende Formänderungsvermögen des Werkstoffes abzuschätzen.
Manfred Stilz

5. Zusammenhang zwischen Härte und Vergleichsformänderung beim Voll-Vorwärts- und Napf-Rückwärts-Fließpressen

Zusammenfassung
Beim Voll-Vorwärts-Fließpressen wurde für inkompressible Werkstoffe nachgewiesen, daß in einem relativ engen Streubereich eine Zuordnung zwischen Vergleichsformänderung und Härte erlaubt ist [5]. Ob diese gefundenen Beziehungen auch auf das Napf-Rückwärts-Fließpressen übertragen werden dürfen, ist bislang noch nicht überprüft worden.
Manfred Stilz

6. REM-Untersuchungen an Bruchflächen

Zusammenfassung
Das makroskopisch spröde Werkstoffverhalten von Sintereisen soll anhand der Bruchflächenausbildung verdeutlicht werden [45, 74].
Manfred Stilz

7. Folgerungen für die praktische Anwendung

Zusammenfassung
Beim Kaltumformen von Sintermetallen müssen von der Verfahrensentwicklung her wesentlich mehr Parameter festgelegt werden, als dies bei der Verwendung herkömmlicher Werkstückwerkstoffe notwendig ist. Diese zusätzlichen Parameter bieten die Möglichkeit, die mechanischen Eigenschaften des Werkstückes gezielt zu beeinflussen.
Manfred Stilz

8. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Durch die Poren und daraus resultierende verfahrensspezifische Auswirkungen hat kaltumgeformtes Sintereisen ein anderes Werkstoffverhalten als es von konventionellen Fließpreßteilen her bekannt ist. Bei vergleichbarer Werkstoffzusammensetzung und identischen Werkzeugen wird höhere Festigkeit, verbunden mit geringer Zähigkeit, erreicht. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, zu untersuchen, wie sich die ftir Sinterwerkstoffe charakteristische schlechte Zähigkeit in Abhangigkeit der Parameter Basispulver, Legierungselemente, Rohteildichte, Sinterbedingung und zusätzlicher Wärmebehandlung beeinflussen laßt.
Manfred Stilz

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