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14.02.2018 | Umwelt | Kommentar | Onlineartikel

20 Jahre WASSER UND ABFALL

Autor:
Dipl.-Ing. Markus Porth

Die Fachzeitschrift WASSER UND ABFALL informiert seit 20 Jahren praxisnah mit einem breiten Themenspektrum. Markus Porth kommentiert zum Jubiläum und ordnet die Aufgaben der Umweltingenieure ein.

Im Februar 1999 wurde die erste Ausgabe von WASSER UND ABFALL herausgegeben. Das Eröffnungsthema war "Agenda 21 – Was tun?". Und heute? 20 Jahre und 200 Ausgaben später ist festzuhalten, dass die Aufgaben nicht geringer geworden sind.

Gewässerbewirtschaftung, Kreislaufwirtschaft, Luftreinhaltung und Klimaschutz stehen weiterhin im Fokus. Regionale und nationale Herausforderungen erhalten durch supranationale Anforderungen neues Gewicht, wie der Mitbegründer und Redakteur seit der ersten Stunde von WASSER UND ABFALL, Herr Dipl.-Ing. Edgar Freund in seinem Beitrag in Ausgabe 01-02/2018 herausarbeitet.

Empfehlung der Redaktion

01.02.2018 | Wasser | Ausgabe 1-2/2018

Agenda 21 — Gewässerbewirtschaftung, Kreislaufwirtschaft, Luftreinhaltung und Klimaschutz auf dem Prüfstand

Mit dem Titelthema "Agenda 21 — Was tun?" erschien im Februar 1999 die erste Ausgabe der Fachzeitschrift WASSER UND ABFALL. Nachhaltige Entwicklungen in den Bereichen Wasserwirtschaft und Grundwasserschutz sowie Abfallwirtschaft, Bodenschutz und Klimaschutz standen im Fokus der Fachbeiträge. Heute, 20 Jahre später, stellt sich die Frage, was wurde in der Zwischenzeit erreicht?


Das Wirken der Umweltingenieure im technischen Umweltschutz sichert unsere Lebensgrundlagen, sie wirken an der Gestaltung unserer Umwelt mit. Die Herausforderungen sind groß, die Umsetzung ist oft langwierig. Manches Misstrauen gegenüber den notwendigen Maßnahmen wird artikuliert. Positive Wirkungen stellen sich oft auch nicht gleich ein. Und hinterher wusste es sowieso jeder besser. Für uns Umweltingenieurinnen und Umweltingenieure bedeutet dies, dass wir weitermachen müssen. Umweltschutz bedeutet einen langen Atem zu haben, Widerstände hinzunehmen und Rückschläge aushalten und bedeutet vor allem: gut informiert zu sein.

Informationen dienen als Grundlage

Diese Informationen bereitet WASSER UND ABFALL seit 1999 und auch weiterhin auf. So wird auch in diesem Jahrgang der fachliche Bogen wiederum von der Abfallwirtschaft bis zur Wasserwirtschaft gespannt. Über die Salzbelastung im Gewässer, die Verwertung von Bioabfällen, über Nähr- und Schadstoffe im Gewässer, zur Wasserversorgung sowie zum Meeres- und Gewässerschutz wird berichtet. Gewässerschutz, Beiträge zum Thema Erneuerbare Energien und über internationale Projekte runden das geplante Themenspektrum ab. Ausgabe 01-02/2018 von WASSER UND ABFALL nimmt mit dem Fachartikel Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Leitprojekt einer zukunftsfähigen Politik die Nachhaltigkeit in den Fokus, die Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem. Hierbei werden die Dimensionen des Umweltschutzes ganz klar erkennbar. Wirtschaftliche Effekte und gesellschaftliche Wirkungen sind mit dem Umweltschutz eng verbunden und beeinflussen sich auch gegenseitig.

Zum 20. Jahrgang von WASSER UND ABFALL ist es mir ein besonderes Anliegen mich bei all denjenigen zu bedankten, die zum Gelingen unseres Fachmagazins beitragen. Zuallererst bedanke ich mich bei unsern Leserinnen und Lesern. Sie haben WASSER UND ABFALL getragen und die präsentierten Beiträge freundlich aufgenommen. Dank ist den unzähligen Autorinnen und Autoren zu sagen. Mit über 1.100 Beiträgen aus ihrer täglichen Praxis wurden die gesamte Bandbreite und die Entwicklung des technischen Umweltschutzes dargestellt und dem Fachpublikum zugänglich gemacht. Nicht zuletzt ist der gesamten Redaktion zu danken, die sich, obwohl beruflich sehr angespannt, immer engagiert um die Gestaltung der Inhalte von WASSER UND ABFALL kümmert. Ohne diese ausgezeichnete Kollegialität ginge hier nichts.

Der Kommentar ist unter der Überschrift "Zum 20. Jahrgang von WASSER UND ABFALL" in Ausgabe 01-02/2018 der Fachzeitschrift WASSER UND ABFALL erschienen.

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