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Über dieses Buch

Dieses Buch gibt einen Einblick in die aufregenden, ungeheuer vielfältigen und häufig tragischen Beziehungen zwischen den Menschen in Deutschland und der sie umgebenden Natur.

In chronologischer Abfolge – von der Römerzeit bis zur Gegenwart – erfahren Sie, auf welche unterschiedlichen Arten sich Mensch und Natur im Laufe der Geschichte prägen.

Die 260 Etappen markieren wichtige oder bemerkenswerte Ereignisse der bewegten Umweltgeschichte Deutschlands: von den Auswirkungen der Viehhaltung, Bevölkerungswachstum und der Gewinnung von Ackerland auf Kosten artenreicher Ökosysteme über die zahlreichen Umweltbelastungen von Industrialisierung, Kohlebergbau und industrieller Landwirtschaft bis hin zur explosionsartigen Ausweitung von Konsum und Rohstoffverbrauch seit Mitte des 20. Jahrhunderts.

Mit diesem Einblick in die Mensch-Umwelt-Beziehungen der Vergangenheit weist das Buch Wege in eine nachhaltig lebenswerte Zukunft, mit gesunden Menschen und einer intakten Umwelt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einführung

Zusammenfassung
Diejenigen, die forschen, Neues entdecken, entwickeln oder nachahmen, verändern mit ihren Erkenntnissen und Produkten die Umwelt – mal in erwarteter, mal in unerwarteter Weise. Mal ein wenig, mal ungeheuer stark. Mal zum Guten, mal zum Schlechten. Die Wirkungen von Menschen auf ihre Umwelt sind bisweilen offensichtlich, häufig indes schleichend und nur schwer erkennbar. Mit Erfahrung und Wissen können wir jedoch richtig auf Umweltveränderungen reagieren. Dieses Kapitel gibt einen Überblick zur Vielfalt der Umweltereignisse, die Deutschland während der vergangenen zwei Jahrtausende prägten.
Hans-Rudolf Bork

Kapitel 2. Die Umweltgeschichte in Schlüsseldaten

Zusammenfassung
Wie wandelten sich die Kenntnisse zu unserer Umwelt, zu unseren Wirkungen auf die Umwelt und zu den Wirkungen der Umwelt auf uns in den vergangenen zwei Jahrtausenden? Wie gingen Menschen und Institutionen mit dem sich ändernden Wissen um? Welche Umweltveränderungen traten auf? Im zweiten Kapitel werden diese Fragen für 260 Umweltgeschichten gestellt und chronologisch beantwortet. Die Intensität der Umweltveränderungen nimmt vom frühen Mittelalter bis in das frühe 14. Jahrhundert zu. Die kombinierte Wirkung von menschlichen Eingriffen in die Natur und Extremereignissen führt dann zu einer Folge von Katastrophen, die in der großen Pestpandemie Mitte des 14. Jh. kulminieren. Nach einer kurzen Phase, in der sich die Natur teilweise erholt, wachsen die Eingriffe von Menschen wieder. Sie erreichen im 20. und im 21. Jh. geradezu beängstigende Ausmaße. Der massive Klimawandel, die Zerstörung von Lebensräumen und das dramatische Artensterben resultieren.
Hans-Rudolf Bork

Kapitel 3. Was ist zu tun?

Zusammenfassung
Trotz der geschilderten Erfolge der Umweltpolitik der vergangenen Jahrzehnte bleibt ein immenser Handlungsbedarf. Dieses abschließende Kapitel zeigt exemplarisch Möglichkeiten auf, wie wir durch ein vollkommen verändertes Handeln den Verbrauch unersetzbarer Ressourcen drastisch mindern, den menschengemachten Klimawandel entscheidend drosseln und die verbliebene Vielfalt des Lebens (auch zu unserem Wohle!) doch noch retten können. Notwendig ist ein bewussterer Umgang mit den eigenen Bedürfnissen, dem Konsum und der Umwelt durch die Menschen, die in Deutschland und auf der gesamten Erde leben. Es braucht einen langen Atem, um dafür eine breite Verständigung zu erreichen. Menschen wohnt ein großer Zauber inne, ein Zauber, der die Welt zum Guten zu ändern vermag. Für den Weg in eine nachhaltige, langfristig überlebensfähige Gesellschaft benötigen wir ihren Zauber, ihren Lebensmut, ihre Tatkraft und ihre Ausdauer.
Hans-Rudolf Bork

Backmatter

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