Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Übergreifende Fragen

Frontmatter

Zur Gestaltung von internationaler Umweltpolitik

Zusammenfassung
Die Stockholmer Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen im Jahre 1972 wird als Wasserscheide in den internationalen Beziehungen gewertet, weil sie Umweltpolitik als eine universale Angelegenheit legitimierte, die alle 170 Staaten der Erde angehe. Auf der Tagesordnung vieler Regierungen erhielten Umweltfragen einen Platz, während sie vorher nicht ernst genommen wurden (1). Auch die internationalen Dimension von Umweltschäden und Umweltschutz hat seitdem immer wieder wissenschaftliche und politische Aufmerksamkeit gefunden. Mit ihr beschäftigten sich internationale Organisationen und eigens einberufene Konferenzen (2). Eine Vielzahl von internationalen Übereinkünften wurde von den Regierungen unterschiedlicher Gruppierungen von Staaten unterzeichnet (3).
Kurt P. Tudyka

Geographische Aspekte grenzüberschreitender Umweltprobleme

Zusammenfassung
Die Ursachen, die Wirkungen und die Bekämpfung der Umweltbelastung eines Raumes werden in hohem Masse durch den Verlauf politischer Grenzen beeinflusst.
K. Bouwer

Umweltschäden und Umweltschutzpolitik in Osteuropa

Frontmatter

Umweltschutzprobleme in Osteuropa

Zusammenfassung
Laut kommunistischer Propaganda sind die Umweltprobleme nur in den kapitalistischen Ländern des Westens unlösbar, weil die kapitalistische Wirtschaft auf Profit ausgerichtet ist. Die sozialistischen Länder Osteuropas können diese Probleme angeblich besser bewältigen, weil der Umweltschutz “fester Bestandteil ihrer Wirtschafts- und Sozialpolitik” ist und die Produktionsmittel staatliches Eigentum sind, das nicht auf Profit ausgerichtet ist (IPW-Berichte, Nr.9/1985).
Hendrik Bischof

Umweltpolitik im Sozialismus: Diagnose, Analyse, Perspektive

Zusammenfassung
Die sozialistischen Staaten des Comecon haben seit den 70er Jahren die Wirtschaftspolitik verstärkt auf eine Intensivierungsphase des Nationaleinkommenswachstums ausgerichtet. Die in den fünfziger und sechziger Jahre immer weiter vorangetriebene Ausnutzung der vorhandenen Produktionsfaktoren (Bergbau-Erschliessung, Frauen-Erwerbstätigkeit, Schwerindustrie-Konzentration) war in ihren bis dahin praktizierten Möglichkeiten erschöpft. Der Produktionsfaktor Natur war dabei als Ressourcenlieferant (Erze, Holz, Brauchwasser) und Deponienpotential (Abwässer, Hausmüll, Sondermüll) stark in Anspruch genommen und seine natürlichen Regenerationskräfte überfordert worden.
Maria Welfens

Das Ausmaß der Vernichtung der polnischen natürlichen Umwelt und seine Konsequenzen

Zusammenfassung
Eine der Schwierigkeiten der Umweltbehörden in einem wenig entwickelten Land wie Polen ist, dass die Interessen und Ziele des Umweltschutzes im Schatten anderer, vor allem ökonomischer Prioritäten bleiben können. Darum muss man alles versuchen um das Umweltbewusstsein zu stärken. Nur wenn der schlechte Zustand der Umwelt und die Verluste, die auf die Vernichtung der Umwelt zurückzuführen sind, voll erkannt werden, besteht eine Chance für eine erfolgreiche Umweltpolitik. Das Ziel dieses Artikels ist den erbärmlichen Zustand von Wasser, Boden, Luft und Wäldern hervorzuheben und einige Folgen der ausserordentlichen Vernichtung der natürlichen Umwelt in Polen näher zu betrachten.
Katarzyna Gregorkiewicz, Katarzyna Rokicka, Joanna Skwierz

Rechtliche Möglichkeiten und ökonomische Grenzen des Umweltschutzes in Polen

Zusammenfassung
Warum verfällt die natürliche Umwelt in Polen in einem solch grossen Ausmass, obwohl es eine ganze Reihe von Verordnungen und Vorschriften zum Schutz der Umwelt in Polen gibt ? Formal-rechtliche Mittel zum Umweltschutz treffen in der Praxis auf eine Reihe von Barrieren, die hauptsächlich einen ökonomischen Charakter haben und die Mittel der Umweltschutzpolitik, wie zum Beispiel Preise, Strafen und Vergünstigungen, in sehr begrenztem Bereich zum Einsatz kommen lassen.
Boleslaw Kosciukiewicz, Zbigniew Markowski, Witold Toszyski

An der Schwelle der zweiten Dekade des Helsinki-Abkommens Der polnische Beitrag zum Schutz der Ostsee

Zusammenfassung
Die Ostsee gehört, neben dem Mittelmeer und der Nordsee, zu den am meisten bedrohten Seegebieten der Welt. Die wirtschaftliche Nutzung der Ostsee und ihres Hinterlandes hat am Anfang der siebziger Jahre zu spürbaren Änderungen des ökologischen Gleichgewichts in den Gewässern geführt. Die Verschmutzung der Ostsee wird in erster Linie durch Stoffe verursacht, die durch ungefähr zweihundert Flüsse in die See transportiert werden. Dazu gehören die Industrieabfälle und die Stadtabwässer, die neben Giftstoffen und Schwermetallen auch Phosphor und Stickstoff enthalten. Diese Stoffe verursachen eine Eutrophierung der Ostsee, die zu einer Verringerung des Sauerstoffgehaltes führt. Eine grosse toxische Belastung des Meeres sind die Pestiziden, öl aus Schiffshavarien, Erdölhäfen und andere Arten der Nutzung der Gewässer verschmutzen die Meeresumwelt ausserordentlich.
Tadeusz Palmowski

Umweltschäden und Umweltschutzpolitik in Westeuropa

Frontmatter

Umweltpolitik und ökonomische Anpassung in der europäischen Gemeinschaft

Zusammenfassung
Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) unterscheidet fünf Arten wirtschaftlicher Aktivitäten, die den Zustand der Umwelt bestimmen (1): 1) Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, 2) Industrie, 3) Transport, 4) Energieproduktion, 5) Siedlung. Jede dieser Aktivitäten hat abhängig von Art und Umfang des Wirtschaftswachstums und der Umweltschutzmassnahmen Änderungen der Umwelt zu Folge durch Energie-, Ressourcen-, und Raumgebrauch und durch Abfällebeseitigung.
Anna Zielinska-Glebocka

Die Koordinierung der Umweltpolitik in der EG

Zusammenfassung
Da die Umwelt sich politischen Grenzen nicht unterwirft, haben viele Fragen der Umweltpolitik internationale Komponenten. So ist jedes europäisches Land durch die Umwelt mit seinen Nachbarländern und manchmal mit weiter entfernten Staaten verbunden.
Marian Pianowski, Andrzej Stepniak

Gesellschaftliche Interessen und Umweltpolitik der Europäischen Gemeinschaft (EG). Zum Stand der wissenschaftlichen Diskussion

Zusammenfassung
Vor einer Analyse des Verhältnisses zwischen ökonomischen Interessen der Unternehmer und EG-Umweltpolitik muss zwischen umweltverschmutzenden Produzenten, sowie Produzenten der Umweltmessung und Umweltsäuberung (“Umweltindustrie”) und “ökologischen” Produzenten unterschieden werden. Obwohl “umweltneutrale” Unternehmer, d.h. Unternehmer, die die physische Umwelt nicht oder kaum beeinflussen, auch als Interessenten gegenüber Umweltpolitik stehen können zum Beispiel bei der Verteilung beschränkter öffentlicher Forschungsmittel —, wird hierauf nicht eingegangen.
Jos Simons

Die EG-Umweltpolitik aus der Sicht des Zentralverbands Niederländischer Unternehmen

Zusammenfassung
Umweltpolitik erfordert heute aus zwei Gründen eine europäische Dimension. Durch die grenzüberschreitende Natur vieler Umweltfragen ist, erstens, effektive Politik nur im internationalem Zusammenhang möglich. Zweitens, ist eine Störung des Gemeinsamen Marktes zu vermeiden.
P. J. M. Teunissen

Die niederländische Regierung und die EG-Umweltpolitik. Das Beispiel der EG-Politik zur Bekämpfung der Versäuerung

Zusammenfassung
In diesem Artikel wird versucht, den politischen Hintergrund der Umweltpolitik in seiner historischen Entwicklung zu schildern. Ausserdem wird die niederländische Haltung zur Umweltpolitik der Europäischen Gemeinschaft erläutert und es werden auf der Grundlage der in den Niederlanden entwickelten neuen Tendenzen der integrierten Politik, wie sie im Mehr Jahresprogramm Umwelt niedergelegt wurde, einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet.
R. H. Donkers

Umweltorganisationen und die EG-Umweltpolitik: Fiasko der EG-Politik zur Bekämpfung der Versäuerung

Zusammenfassung
Die Belastung der Umwelt mit all ihren Folgen hat der Erkenntnis kräftigen Impuls gegeben, dass ein Lebensstil dringend notwendig ist, der der Tragkraft der Umwelt angepasst ist. Der niederländische Umweltminister hat dafür einen treffenden Ausdruck: ökologisch einpassbares Handeln.
J. T. J. Fransen

Gewerkschaften und Umweltpolitik in Westeuropa

Eine Bestandsaufnahme am Beispiel der niederländischen Gewerkschaftsbewegung und des Europäischen Gewerkschaftsbundes
Zusammenfassung
Zu Beginn der siebziger Jahre wird die Welt beunruhigt über das Ausmass an Umweltverschmutzung und Naturbedrohung durch die moderne Gesellschaft. 1968 beschliessen die Vereinten Nationen eine Konferenz über die menschliche Umwelt zu veranstalten, die im Juni 1972 in Stockholm stattfindet. Im selben Jahr erscheint der erste Bericht des Clubs von Rom. Ein Jahr später billigen die westeuropäischen Minister das erste Umwe1taktionsprogramm.
Bob Reinalda

Umweltpolitik zum Schutz der Nordsee: EG und andere Initiativen

Zusammenfassung
Es ist keine beneidenswerte Aufgabe eine Übersicht internationaler Initiativen zum Schutz der Nordsee zu geben. Das Europäische Parlament hat einmal festgestellt, dass die Summe der internationalen Organe, Kommissionen, Verträge und übereinkommen zum Schutz der Meere (und auch der Nordsee) ein sehr komplexes Bild bietet mit zahlreichen Lücken und Überlappungen. Dazu kommt, dass die Nordsee in internationalen übereinkommen rechtlich kaum existiert als selbständige geographische Einheit.
Gerard Peet

Backmatter

Weitere Informationen