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06.09.2018 | Umweltschutz | Infografik | Onlineartikel

Investitionen in Umweltschutz sind gesunken

Autor:
Julia Ehl

Das Statistische Bundesamt hat die Zahlen zu den Investitionen der Unternehmen des Produzierenden Gewerbes für 2016 veröffentlicht. Für den Umweltschutz wurde weniger gegenüber dem Vorjahr ausgegeben.

Insgesamt haben Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) in Deutschland im Jahr 2016 knapp 8,4 Milliarden Euro in Maßnahmen für den Umweltschutz investiert, meldet das Statistische Bundesamt. Eingerechnet sind hierbei Anlagen zur Verringerung, Vermeidung oder Beseitigung von Emissionen in die Umwelt oder für eine schonendere Nutzung von Ressourcen. Bei Investitionen von gut 80 Milliarden Euro sind dies immerhin 10,4 Prozent, aber gegenüber dem Jahr 2015 dennoch ein Rückgang um 2,1 Prozent.

Wie auch in 2015 wurde am stärksten in Maßnahmen der Abwasserwirtschaft investiert, d.h. 3,146 Milliarden Euro wurden in diesem Bereich beispielsweise für Neutralisations- und Kläranlagen aufgewendet - 117 Millionen Euro bzw. 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Investitionen für Maßnahmen des Klimaschutzes liegen auf dem zweiten Platz mit insgesamt 2,715 Milliarden Euro und damit 346 Millionen Euro zw. 11,3 Prozent weniger als in 2015. Hierzu zählen Maßnahmen zur Nutzung von erneuerbaren Energien, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Vermeidung von Treibhausgasen. Laut Statistischem Bundesamt ist der erhebliche Rückgang in diesem Bereich auf den Rückgang der Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien zurückzuführen. Im Jahr 2015 waren die Investitionen einmalig bei Energieversorgern durch eine Großinvestition in die Höhe geschnellt. Im Jahr 2016 haben sich die Investitionen wieder auf dem Niveau von 2014 eingependelt.

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