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30.08.2017 | Umweltschutz | Im Fokus | Onlineartikel

Bodypainting für die Weltmeere

Autor:
Julia Ehl

Probleme ausgelöst durch den Klimawandel, die Industrie oder den Tourismus setzen der Unterwasserwelt massiv zu. Ein Kunstprojekt mit Weltrekord macht auf die Wichtigkeit der Meere aufmerksam.

Meere sind der Lebensraum mit dem weitaus größten "Biovolumen" unseres Planeten beschreiben Sigrid Schiel, Astrid Cornils und Barbara Niehoff den unschätzbaren Wert des Pelagials (griechisch pelagos bedeutet Meer) zu Beginn des Buchkapitels Leben im Pelagial. Die Springer-Autorinnen betonen nach der ausführlichen Darstellung der unterschiedlichen Lebewesen, der Regionen sowie der Rhythmen und Interaktionen im Pelagial, dass die Kenntnisse über die Interaktionen noch nicht ausreichen, um den steigenden Einfluss klimatischer und anthropogener Faktoren aus die Ökosysteme der Meere abschätzen und modellieren zu können. Abschließend weisen sie darauf hin: "Erhaltung und Schutz des pelagischen Lebensraums und seiner Ökosysteme sind jedoch für den Menschen von großer Bedeutung und müssen daher auch in Zukunft einen Schwerpunkt der modernen Meeresforschung bilden."

Empfehlung der Redaktion

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Leben im Pelagial

Das Pelagial ist der Lebensraum des freien Wassers mit allem, was darin schwimmt und driftet, vom winzigen Bakterioplankton über Phyto-, Zooplankton und Fische bis hin zu den den riesigen Walen. In welchen Bereichen und Tiefen leben die unterschiedlichen Organismen? 


Von der Unterwasserwelt und ihrer Schutzwürdigkeit sind auch Martin Aigner und Michael Szirota überzeugt, die den Verein Reefcalendar gründeten. Der Verein ruft zum Schutz der Ozeane auf und möchte die Menschen dafür sensibilisieren, wie wichtig Meere für uns sind. Hierzu hat der Verein sich zum Ziel gesetzt jährlich einen Jahreskalender mit Motiven zu veröffentlichen, die zum Nachdenken anregen. Fotografen aus der ganzen Welt zeigen die Schönheit des maritimen Lebensraums, aber auch die Problematiken, die durch uns Menschen verursacht werden. Der Gewinn des Kalenderverkaufs kommt dem Maritimen Ökosystem zugute.

Weltrekord für die Meere

Für das Titelbild des Kalender 2018 wurde das weltweit größte 3D-Bodypainting Bild erstellt. Hierzu hat die mehrfache Weltmeisterin im Bodypainting Gabriela Hajek-Renner im Wiener Messezentrum ein Shooting organisiert. Auf 187 Quadratmeter wurden mit 253 Personen in knapp acht Stunden das Bild zusammengefügt und vom Kran aus über zehn Meter Höhe fotografiert. Auf die Körper der Teilnehmer wurde eine bunte und intakte Unterwasserwelt mit Schildkröten, Haien, Fischen, Korallen und vielen Arten mehr, die in unseren Weltmeeren ein Zuhause haben, aufgemalt.

Leben im Meer

Einen ausführlichen Überblick über das Leben im Meer gibt Werner Müller im Buchkapitel Leben im Meer: fremdartig, gefährdet, faszinierend. Der Springer-Autor beschreibt, wie gefährdet viele Meeresbewohner sind, ohne Missstände und antrophogene Katastrophen zum Hauptthema zu machen. Er beschreibt die globale Bedeutung des Lebensraums Meer, die Gefährdung durch Überfischung und greift das Thema "das Meer als Ursprung des Lebens" auf.

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