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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Unfallforschung im Straßenverkehr geht von dem einzelnen Unfall aus und dient mit Unfallerhebung, Unfallrekonstruktion, Unfallaufklärung und Unfallanalyse einerseits der Rechtssicherheit, sowohl in strafrechtlicher als auch zivilrechtlicher Hinsicht, andererseits der Verkehrssicherheit, sowohl im Hinblick auf die aktive als auch die passive Sicherheit. Die Unfallforschung basiert letztlich auf dem einzelnen, in der Realität abgelaufenen Unfall. Sämtliche Einzelheiten eines Unfalls sind so zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten, dass die einzelnen Phasen des Unfallablaufes in ihrer räumlichen und zeitlichen Zuordnung bestimmt und beurteilt werden können. Aus der Sicht der beteiligten Disziplinen (Medizin, Psychologie, Technik…) ist für die Unfallkomponenten (Mensch, Fahrzeug, Umfeld) in den einzelnen Unfallphasen (Einlauf-, Kollisions-, Auslauf-, Folgephase) die gesamte Kausal und Wirkungskette eines Unfalls nachzuvollziehen.
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

2. Unfallsystematik

Zusammenfassung
Unfälle im Straßenverkehr lassen sich in ihrem Ablauf im Allgemeinen nur unter Betrachtung des geschlossenen Regelkreises „Fahrer-Fahrzeug-Umfeld“ erklären, analysieren und beurteilen. Denn sowohl die Ursachen als auch die Auswirkungen eines Unfalls sind fast niemals allein auf eine Komponente des Regelkreises zurückzuführen, sondern sind das Ergebnis eines interaktiven Zusammenwirkens der drei Komponenten. Fast immer sind daher Unfälle in ihrem Entstehen auf die Verkettung mehrerer Ursachen (z.B. Blendung durch entgegenkommenden Verkehr und dunkle Kleidung eines Fußgängers) und in ihren Auswirkungen auf das wechselseitige Verhalten von mehreren Umständen (z.B. Tragen von Schutzhelmen, Airbagauslösung, Aufprall auf Leitplanken oder Baum) zurückzuführen.
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

3. Unfallforschung

Zusammenfassung
Basis der Unfallforschung ist der einzelne Unfall. In der Bearbeitungskette von der Unfallerhebung bis zur Unfallforschung liegen Tätigkeitsfelder, deren Inhalte heute nur teilweise mit einheitlich angewandten Begriffen belegt sind. In Bild 3.1 ist versucht worden, diese Bearbeitungskette mit klar abgegrenzten Begriffen in logischer Abfolge darzustellen und die Verbindung mit der Rechtsprechung und der Sicherheitsforschung herzustellen.
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

4. Unfallmechanik

Zusammenfassung
Die Bewegung eines Fahrzeuges in der Einlauf- and Auslaufphase kann annähernd als ebene Bewegung einer starren Scheibe mit drei Freiheitsgraden angesehen werden. Die Position wird durch die Angabe der Koordinaten zweier verschiedener körperfesten Punkte oder durch die Angabe der Koordinaten eines körperfesten Punktes und eine Winkelangabe eindeutig festgelegt. Die Bewegung der starren Scheibe besteht aus seinen zeitlich nacheinanderfolgenden Positionen, siehe Bild 4.1.
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

5. Unfallrekonstruktion

Zusammenfassung
Der Ablauf einer technischen Unfallrekonstruktion kann systemanalytisch gedeutet werden als Prozess, bei dem Eingangsgrößen auf einen Verarbeitungsprozess (Rekonstruktionsverfahren) wirken und Ausgangsgrößen erzeugen, siehe Bild 5.1 [Appel 84/1]. Die Eingangsgrößen für eine technische Unfallrekonstruktion lassen sich in allgemein gültige Daten (Grunddaten) und zu dem spezifischen Unfall gehörende Daten (Spuren) unterteilen. Diese setzen sich aus objektiven Daten (sog. Anknüpfungstatsachen) und subjektiven Daten (Aussagen) zusammen, siehe Bild 5.1.
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

6. Abkürzungen, Bezeichnungen, Formelzeichen

Ohne Zusammenfassung
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

7. Literatur

Ohne Zusammenfassung
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

8. Anhang

Ohne Zusammenfassung
Hermann Appel, Gerald Krabbel, Dirk Vetter

Backmatter

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