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Über dieses Buch

In diesem Buch werden die Ungleichheitsparameter der Bildungsabschlüsse und beruflichen Positionen anhand der österreichischen Volkszählungsdaten 2001 analysiert. Im Zentrum stehen die erste und zweite Generation der beiden Anwerbegruppen aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei. Mithilfe des neu entworfenen Kriterienkatalogs QS MIGDA für migrationsspezifische Datenanalyse werden existierende Forschungsergebnisse kritisch gesichtet und zur Bewertung des Ausmaßes der Ungleichheit das DMR-Profil als neues Instrument entwickelt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Soziale Ungleichheit ist mit dem Thema der Migration eng verbunden. Historisch betrachtet gab es wenige Zeiten, in denen Gruppen, die sich als kulturell unterschiedlich wahrnahmen, gleichen Zugang zu Kerninstitutionen, Ressourcen und Entscheidungsprozessen der jeweiligen Gesellschaft besaßen. Soziale Ungleichheit ist ein prägendes Charakteristikum menschlicher Gesellschaften, das seine Wirkung über in gesellschaftliche Strukturen eingeschriebene Machtprozesse entfaltet.
Barbara Herzog-Punzenberger

Chapter 2. Angeworbene Arbeitskräfte in Österreich

Zusammenfassung
Im folgenden Abschnitt geht es um die Geschichte der durch die Anwerbeabkommen zwischen der Republik Österreich und dem ehemaligen Jugoslawien sowie der Türkei initialisierten Einwanderungsbewegungen.
Barbara Herzog-Punzenberger

Chapter 3. Forschungsstand

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel gliedert sich in vier Unterkapitel. Im ersten Unterkapitel wird auf unterschiedliche sozialwissenschaftliche Disziplinen und Traditionen eingegangen, im zweiten wird der internationale Forschungsstand zu intergenerationaler sozialer Mobilität von Einwanderungsgruppen dargestellt, im dritten werden die Ergebnisse für Österreich diskutiert und im vierten Unterkapitel werden die fünf Kriterien zur Qualitätssicherung migrationsspezifischer Datenanalysen QS MIGDA vorgestellt.
Barbara Herzog-Punzenberger

Chapter 4. Das DMR-Profil

Zusammenfassung
Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Beschreibung des Ausmaßes der intergenerationalen sozialen Mobilität der Anwerbegruppen in Österreich aber auch ihrer Bewertung und Erklärung. Im vorliegenden Kapitel geht es um ein Instrumentarium mittels dessen dieses Ausmaß beschrieben und bewertet werden kann. Bewertung und Beschreibung stehen hier in einem iterativen Verhältnis, weil erst durch die Frage nach der angemessenen Bewertung geklärt werden kann, was genau beschrieben werden soll.
Barbara Herzog-Punzenberger

Chapter 5. Im Verborgenen – Daten zur Zweiten Generation der Anwerbegruppen

Zusammenfassung
Im Fokus der vorliegenden Arbeit steht die Frage nach der soziostrukturellen Durchlässigkeit der österreichischen Gesellschaft bezogen auf die intergenerationale soziale Mobilität der Anwerbegruppen. Nachdem Österreich zumindest hinsichtlich der ersten Generation der angeworbenen Arbeitskräfte als ethnisch segmentierte Gesellschaft beschrieben wurde (Gächter 1995, Bauböck 1996, Münz et al 1997, Biffl 2000), stellt sich die Frage, ob eine intergenerationale soziale Mobilität stattgefunden hat, die diese ethnische Segmentierung weiterführt und verfestigt oder abmindert, vielleicht sogar aufhebt.
Barbara Herzog-Punzenberger

Chapter 6. Bildungsprofil, Berufsprofil und intergenerationale soziale Mobilität

Zusammenfassung
Das vorliegende Kapitel behandelt die zentralen Ergebnisse der Volkszählungsanalyse und die darauf aufbauende Entwicklung der DMR-Gruppenprofile. Im ersten Unterkapitel werden die Bildungsprofile für die Nachkommen der beiden Anwerbegruppen erstellt. Daran anschließend werden die Dissimilaritätsquote und der Rechtsungleichheitswert berechnet. Im zweiten Unterkapitel wird dasselbe für die Bereiche des Lebensunterhalts bzw. der beruflichen Positionen gemacht.
Barbara Herzog-Punzenberger

Chapter 7. Das DMR-Profil der Anwerbegruppen in Österreich und seine Konsequenzen für die theoretische Einbettung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden nun die drei Indikatoren – die Dissimilaritätsquote (DIQ), intergenerationale soziale Mobilitätsrate (IMR die) und der Rechtsungleichheitswert (RUW) – in den Bereichen Bildung und Beruf für jede der Herkunftsgruppen zu einem Profil zusammengestellt.
Barbara Herzog-Punzenberger

Chapter 8. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit hat in vier Bereichen zu neuen Instrumenten, Erkenntnissen und Schlussfolgerungen geführt.
Barbara Herzog-Punzenberger

Backmatter

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