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Über dieses Buch

Das Universum für alle beantwortet Ihnen zahlreiche Fragen zu Sonne und Mond, zu Sternen und Galaxien und lädt Sie ein zu einer Reise durchs Weltall! Sie werden erfahren, warum die Sterne funkeln, wieso es den 29. Februar so selten gibt, was es mit Einstein-Ringen auf sich hat und wie die Astronomen das Weltall vermessen. In jedem der 70 Kapitel wird in leicht verständlicher Sprache eine astronomische Fragestellung erläutert. Reich bebildert und unterhaltsam erklärt bieten Ihnen erstklassige Experten kurze und kurzweilige Geschichten aus dem Universum: Von der Sternschnuppe bis zum Urknall, von der Sternengeburt bis zur Supernova-Explosion, vom Saturn bis zu Schwarzen Löchern.

Diese Buch beruht auf der preisgekrönten Vortragsreihe „Uni(versum) für alle! – Halbe Heidelberger Sternstunden“, bei der von April bis Juli 2011 Heidelberger Astronominnen und Astronomen der interessierten Öffentlichkeit in 70 Kurzvorträgen faszinierende Themen der Astronomie näher gebracht haben. Am Ende jedes Kapitels werden Sie zu den Videos dieser Vorträge geleitet, die Sie über YouTube anschauen können.

Tauchen Sie also ein in die Welt der Galaxien und Schwarzen Löcher, genießen Sie die großartigen astronomischen Fotografien und erfreuen Sie sich an den anregenden Texten. Viel Spaß beim Blättern, Lesen und Staunen!

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Gibt es eine zweite Erde?

Unsere Erde ist ein Planet, der um die Sonne kreist. So wie Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Der Pluto gehört nicht mehr in diesen illustren Kreis. (Warum das so ist, können Sie in Kapitel 22 nachlesen.)

Joachim Wambsganß

Wie alt ist der älteste Stern?

Sterne können sehr alt werden. Entscheidend ist ihre Masse und die Geschwindigkeit, mit der sie ihren nuklearen Brennstoffvorrat verbrauchen. Unsere Sonne zum Beispiel ist schon etwa 4,6 Milliarden Jahre alt. Erst in etwa 6 Milliarden Jahren wird sie den Wasserstoff in ihrem Zentralbereich aufgebraucht haben und sich dann langsam zu einem sogenannten Roten Riesen entwickeln (siehe auch Kapitel 9).

Joachim Wambsganß

Woher wissen wir, dass es einen Urknall gab?

Unsere nähere kosmische Heimat ist die Milchstraße, die wir in klaren Nächten als ein schimmerndes Band am Himmel erkennen können. Die Milchstraße ist eine Galaxie, ein Sternsystem aus etwa 100 Milliarden Sternen. Mit großen Teleskopen sind auf einer Fläche am Himmel, die so groß wie der Vollmond ist, einige Zehntausend solcher Galaxien zu erkennen. In der Weite des Universums markieren diese großen Sternsysteme nur Punkte im Raum, deren Abstand Millionen Lichtjahre beträgt.

Joachim Wambsganß

Warum beobachten wir die kältesten Objekte im Universum mit Infrarot-Teleskopen?

Der Wasserhahn in Ihrem Badezimmer hat zwei Drehknöpfe, einer ist mit einem blauen Punkt gekennzeichnet, der andere mit einem roten. Jedes Kind weiß, „blau“ steht für kaltes, „rot“ für warmes Wasser. So selbstverständlich das für uns alle ist, physikalisch gesprochen ist das ein falsches Konzept: Der Handwerker, der diese Farbgebung erfunden hat, hatte von Physik wenig Ahnung.

Joachim Wambsganß

Die turbulente Geburt der Sterne

Ohne das Licht der Sterne wäre die Erde ein recht trostloser Ort, denn die Sonne – unser nächst gelegener Stern – macht Leben in der uns bekannten Form überhaupt erst möglich. Die Sonne treibt mit einer Leistung von 1,37 Kilowatt pro Quadratmeter das Pflanzenwachstum und das Wetter auf der Erde an.

Joachim Wambsganß

Wie scharf können Teleskope sehen?

Das Teleskop ist seit mehr als 400 Jahren das Haupt-Arbeitsgerät der Astronomen. Die wichtigste Frage ist dabei seit Galileis Zeiten unverändert: Wie scharf kann man eigentlich mit einem Teleskop sehen?

Joachim Wambsganß

Welches sind die größten Objekte im Universum?

Die menschliche Erfahrungswelt ist relativ begrenzt. Wir werden uns erst allmählich bewusst, dass unsere Erde im kosmischen Maßstab nur ein kleiner, unscheinbarer Planet ist.

Joachim Wambsganß

Wie ist der Mond entstanden?

Es gibt ein sehr berühmtes Bild, das der amerikanische Astronaut Neil Armstrong von seinem Kollegen Edwin Aldrin bei der ersten Mondlandung der Menschheit aufgenommen hat (siehe rechts). Die Intention dieser berühmten Reise war zwar zunächst politisch-technisch motiviert – die Amerikaner wollten das „Rennen zum Mond“ gewinnen. Es gab aber natürlich auch viele wissenschaftlichen Ziele. So wollte man Mondmaterial sammeln und untersuchen, um damit herauszufinden, wie der Mond (und damit auch die Erde!) entstanden ist.

Joachim Wambsganß

Wann hört die Sonne auf zu scheinen?

Hat sich nicht jeder von uns, vielleicht an einem strahlenden Sommertag, mal die Frage gestellt: Wann hört eigentlich die Sonne auf zu scheinen? Damit ist nicht die Zeit gemeint bis zum nächsten Regen, und auch nicht die verbleibenden Stunden bis zum abendlichen Sonnenuntergang. Es geht hier um die Frage: Wann hört die Sonne auf zu existieren?

Joachim Wambsganß

Die häufigsten Missverständnisse über Schwarze Löcher

Ein Ball, den wir loslassen, fällt zur Erde. Mehr gehört nicht dazu, um sich die Schwerkraft vor Augen zu führen, eine der fundamentalen Kräfte unserer Welt. Da es in diesem Kapitel um Extremsituationen der Schwerkraft gehen soll, ist unsere erste Frage: Unter welchen Umständen wird Schwerkraft denn überhaupt extrem stark?

Joachim Wambsganß

Wussten Sie, dass die meisten Atome in Ihrem Körper fast 14 Milliarden Jahre alt sind?

Wussten Sie, dass die meisten Atome in Ihrem Körper fast 14 Milliarden Jahre alt sind? Dies ist eine ziemlich persönliche Frage. Schließlich geht es hier um Ihren Körper.

Joachim Wambsganß

Weißt Du, wieviel Sternlein stehen?

Sie kennen bestimmt das Kinderlied „Weißt Du, wiiiiie-viiiiel Sternlein stehe-en, an dem blau-auen Himmelszelt?“. In einem weiteren Vers steht „Gott, der Herr, hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet, an der ganzen großen Zahl“.

Joachim Wambsganß

Auf der Suche nach den kleinsten Galaxien

Astronomen denken heute, dass sich Strukturen im Universum nach einem immer gleichen Prinzip bilden: Große Objekte entstehen primär durch das Verschmelzen von und mit kleineren Objekten.

Joachim Wambsganß

Ist das Universum unendlich?

Die Frage nach der Endlichkeit des Universums ist eng verbunden mit seiner Krümmung. Die Krümmung unseres Universums ist einfacher zu verstehen mit einem kleinen Ausflug in die Geometrie des Alltags.

Joachim Wambsganß

Welche Farbe haben die Sterne?

Sind die Sterne am Nachthimmel eigentlich farbig? Oder einfach nur hell? Vielleicht weiß? Oder gelb wie die Sonne? Nun, bei einem schnellen Blick nach oben in einer klaren Winternacht erscheinen uns die Sterne vor allem als hell leuchtende Punkte.

Joachim Wambsganß

Was sind Sternschnuppen?

Die meisten Menschen freuen sich, wenn sie am Nachthimmel eine Sternschnuppe sehen, eine helle Leuchtspur, die meist nur für den Bruchteil einer Sekunde zu sehen ist. An manchen Tagen des Jahres kommt das häufiger vor als an anderen, wie etwa bei den „Perseiden“, die immer in den Nächten um den 12. August auftreten. Woran liegt das, und was sind eigentlich „Sternschnuppen“?

Joachim Wambsganß

Von 3 cm zu 40 m Durchmesser: Teleskope von Galilei bis 2020

Auf die Frage, warum Astronomen Teleskope bauen, erhalte ich meist dieselbe Antwort: Um ferne Objekte vergrößert sehen zu können. Das ist zwar einerseits richtig, wir müssen ferne Objekte „heranholen“ und vergrößern. Aber beim jetzigen Stand der Forschung geht es tatsächlich gar nicht mehr so sehr um die Vergrößerung.

Joachim Wambsganß

Gibt es Schwarze Löcher wirklich?

Schwarze Löcher sind die einfachsten Objekte des Universums – zu ihrer Konstruktion benötigen wir keine Materie, sondern nur Gravitation. Nach Einstein ist Gravitation Geometrie, Schwarze Löcher sind damit reine Geometrie. Schwarze Löcher sind absolut stabil, sie können nicht zerstört werden.

Joachim Wambsganß

Wie groß ist das Universum?

Wie groß ist das Universum? Dies ist eine wirklich „All“- umfassende Frage. Die meisten Astronomen sind der Ansicht, dass das Universum unendlich groß ist. Aber wer kann sich schon etwas unter Unendlichkeiten vorstellen und was meinen wir überhaupt, wenn wir vom Universum sprechen?

Joachim Wambsganß

Warum ist es nachts dunkel?

Warum ist es nachts dunkel? Dies klingt zunächst nach einer einfachen Frage und man möchte antworten: Weil die Sonne untergegangen ist. Das ist natürlich soweit auch richtig. Aber es gibt noch ein paar weitere Aspekte dazu, die man sich einmal genauer ansehen kann.

Joachim Wambsganß

Wie alt ist die Welt?

Woher wissen wir als einzelne Menschen, wie alt wir sind? Sicher nicht aus eigener Erfahrung. Wir brauchen glaubwürdige Dokumente aus der Vergangenheit, um unser eigenes Alter zu belegen. Welche Dokumente haben wir für das Alter unserer Erde?

Joachim Wambsganß

Wieso ist Pluto kein Planet mehr?

Am 24. August 2006 entschied die Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union, dass dem als neunter Planet des Sonnensystems bekannten „Pluto“ der Planetenstatus aberkannt wird. Dieser Beschluss erregte weltweit so manches Gemüt, aber besonders in den USA wurde er mit Bestürzung aufgenommen.

Joachim Wambsganß

Gibt es Leben auf dem Mars?

Die Erde ist bis jetzt die einzige uns bekannte Welt, die Leben beherbergt“. So schrieb der amerikanische Astronom und Schriftsteller Carl Sagan (1934–1996) in seinem Buch „Pale Blue Dot“ im Jahre 1994 über unseren Planeten. Die Raumsonde Voyager hatte kurz zuvor diesen kleinen „hellblauen Punkt“ – unsere Erde – aus 6 Milliarden Kilometern Entfernung fotografiert.

Joachim Wambsganß

Die ersten Sterne im Universum

In den ersten paar Minuten nach dem Urknall wurde bereits der gesamte Brennstoff erzeugt, der für viele Milliarden Jahre in Sternen das Universum erleuchten sollte. Diese Phase, in der die ersten Elemente entstanden, wird auch als kosmische Nukleosynthese bezeichnet. Wir kennen die Bedingungen im Universum zu dieser sehr frühen Zeit dank der Vermessung der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung recht genau.

Joachim Wambsganß

Warum brauchen die Astronomen ein 40 m-Teleskop?

Citius, altius, fortius, so heißt das Motto der modernen Olympischen Spiele.

Joachim Wambsganß

Wie erhalten Sterne und Planeten ihre Namen?

Sterne tragen ganz verschiedenartige Namen. Sie alle kennen sicherlich den „Sirius“ oder die „Wega“. Andere Sterne heißen etwa „Gliese 581“ oder „HD 258 205“. Der erste sonnenähnliche Stern, um den ein extrasolarer Planet entdeckt wurde, heißt „51 Pegasi“.

Joachim Wambsganß

Kosmische Illusionen: Von Doppel-Quasaren und Einstein-Ringen

Lichtstrahlen bewegen sich immer kerzengerade. Das lernt man so in der Schule, und das weiß man aus dem täglichen Leben. Albert Einstein postulierte in der Relativitätstheorie allerdings, dass Masse und Energie eigentlich das gleiche sind – genau das ist der Inhalt seiner berühmten Formel

Joachim Wambsganß

Wie Heidelberga an den Himmel kam

Heidelberga“ hat sicherlich irgendetwas mit der Stadt Heidelberg zu tun, das geht ja bereits aus dem Namen hervor. Aber wer oder was ist Heildeberga? Und wo ist Heidelberga zu finden? Das möchte ich Ihnen heute erzählen.

Joachim Wambsganß

Wo kommt die Teilchenstrahlung aus dem Weltall her?

Die elektromagnetische Strahlung, die aus dem Weltraum zu uns gelangt, umfasst sehr viel mehr als nur das sichtbare Licht.

Joachim Wambsganß

Astronomische Zeitskalen: Von Millisekunden zu Gigajahren!

Astronomische Zeitskalen sind sprichwörtlich. Meist sind damit die unvorstellbar langen Zeiträume gemeint, innerhalb derer astronomische Objekte ihren Zustand oder ihren Ort verändern. Da geht es leicht um Millionen oder Milliarden Jahre.

Joachim Wambsganß

Was ist eine Sonnenfinsternis – und wann ist die nächste zu sehen?

Während einer totalen Sonnenfinsternis wird der Tag zur Nacht: Die Sonne wird nach und nach verdeckt, eine scheinbar schwarze Scheibe schiebt sich vor die Sonne, es wird richtig dunkel.

Joachim Wambsganß

Unfassbare Entfernungen: Wie wir das Weltall vermessen!

Bekannterweise sind die Entfernungen im Weltall astronomisch groß: Bereits zum Mond sind es 384 000 km. Die Sonne ist 150 Millionen Kilometer entfernt, diese Distanz nennen wir die „Astronomische Einheit“.

Joachim Wambsganß

Die Geburt der Sonne

Schon im 18. Jahrhundert haben sich große Denker die Frage gestellt, wie sich Sterne wohl bilden – und auch, wie unsere Sonne wohl einst entstanden ist. Richtige Fortschritte in der Erforschung der Sternentstehung gab es aber erst nach dem zweiten Weltkrieg durch die rasante Entwicklung der Teleskope und Beobachtungsmöglichkeiten.

Joachim Wambsganß

Wieso haben Kometen einen Schweif?

Kometen sind relativ große Körper in unserem Sonnensystem, die sich wie die Erde in einer Ellipsenbahn um die Sonne bewegen. Bei der Erde ist die Bahn aber fast kreisförmig, während sie bei Kometen sehr stark elliptisch ist. Dadurch kommen die Kometen der Sonne manchmal sehr nahe, aber meistens ziehen sie ihre Bahnen in sehr großer Entfernung von der Sonne.

Joachim Wambsganß

Überraschendes und Kurioses aus der Planetenwelt

Von unserem Sonnensystem gibt es viel Kurioses zu berichten – von den Planeten, von den Monden und auch von den Asteroiden und Kometen, die zwischen den großen Planeten umherfliegen.

Joachim Wambsganß

Astronomie mit unsichtbarem Licht: Radio- und Röntgenteleskope

Wenn Sie nachts zum Himmel schauen, dann sehen Sie viele Sterne, ein paar Planeten und meistens auch den Mond. Dies alles sind Forschungsobjekte der Astronomie. Und so, wie Sie mit Ihren Augen schauen, haben auch die Astronomen über viele Jahrtausende den Himmel beobachtet. Seit etwa 400 Jahren nutzen wir dazu auch Fernrohre und Teleskope. Alle diese Beobachtungen und Messungen geschehen – natürlich – im „sichtbaren Licht“. Seit ein paar Jahrzehnten können wir Astronomen Sterne, Planeten und Galaxien aber auch im „unsichtbaren“ Licht vermessen. Was ist damit gemeint?

Joachim Wambsganß

Floss einst Wasser auf dem Mars?

Der Mars, der „rote Planet“, fasziniert die Menschheit schon viele Jahrhunderte. Mit der Entwicklung immer besserer Teleskope und der Raumfahrt geriet der Mars mehr und mehr in den Brennpunkt unseres Interesses. Schließlich ist der Mars der Erde in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich.

Joachim Wambsganß

Ist der Weltraum zwischen den Sternen leer?

Auch wenn die Finsternis des Nachthimmels den Anschein von großer Leere erwecken mag, so ist der Raum zwischen den Sternen alles andere als leer. Untersucht man die Umgebung von Galaxien, so finden sich häufig Spuren von Materie, die das Licht dahinter liegender Sterne absorbiert

Joachim Wambsganß

Woher kommen die chemischen Elemente?

Astronomische und kosmologische Messungen der letzten Jahrzehnte belegen, dass das Universum einen Anfang hatte. Wir nennen diese Entstehung des Weltalls den Urknall (mehr dazu in Kapitel 3).

Joachim Wambsganß

Sind wir wirklich aus Sternenstaub gemacht?

Was hat eine typische Fußgängerzone in einer Stadt wie Heidelberg mit dem frühen Universum zu tun? Wer versucht, sich am Samstag Vormittag durch die Menschenmassen der Hauptstraße zu bewegen, merkt schnell, dass man nur wenige Schritte gehen kann, ohne angestoßen zu werden oder ausweichen zu müssen.

Joachim Wambsganß

Wenn der Weltraum zittert: Astronomie mit Gravitationswellen

Wer verstehen möchte, wie der direkte Nachweis von Gravitationswellen herkömmliche astronomische Beobachtungen zu ergänzen verspricht, tut gut daran, sich zunächst mit dem Unterschied zwischen Sehen und Hören zu beschäftigen. Wenn wir sehen, dann mit jedem Auge zweidimensional: Wir können unterscheiden, welches Licht uns aus welcher Region unseres Beobachtungsobjekts erreicht und daraus ein zweidimensionales Bild des Objekts rekonstruieren.

Joachim Wambsganß

Was ist eigentlich „die Milchstraße”?

Die Milchstraße, das seltsam diffuse, leuchtende Band am Nachthimmel, hat die Fantasie der Menschheit von je her beflugelt. So sahen die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, in ihr das Bild eines fliegenden Emus.

Joachim Wambsganß

Woher wissen wir, wie weit entfernt ein Stern ist?

Wenn wir wissen wollen, wie breit ein Bett, wie hoch ein Schrank oder wie weit entfernt das Nachbarhaus ist, dann stellt uns das vor keine größeren Probleme. Schließlich gibt es Zollstöcke, Maßbänder und Lasermessmethoden.

Joachim Wambsganß

Was sind eigentlich Neutronensterne?

Neutronensterne sind die kleinsten und kompaktesten Sterne, die wir kennen. Sie messen gerade mal 20 km im Durchmesser, haben aber 1,2- bis 1,8-mal soviel Masse wie die Sonne.

Joachim Wambsganß

Arbeiten Astronomen nur nachts?

Die Sterne sind nur nachts sichtbar. Astronomen studieren und untersuchen die Sterne. Kann man daraus schließen, dass Astronomen nur nachts arbeiten? Die kurze Antwort ist: Nein, wir Astronomen arbeiten vor allem tagsüber! Im folgenden möchte ich beschreiben, wie ein normaler Arbeitstag eines Sternen- oder Galaxienforschers aussieht.

Joachim Wambsganß

Warum funkeln die Sterne?

Das Funkeln der Sterne hat für die meisten Menschen etwas sehr Romantisches. Astronomen sind oft auch sehr romantische Menschen. Sie sind allerdings vom Funkeln der Sterne gar nicht begeistert. Denn dieses Funkeln erschwert es, gute Aufnahmen von Sternen zu machen.

Joachim Wambsganß

Ebbe und Flut: Was haben die Gezeiten mit dem Mond zu tun?

Wer schon einmal am Meer war, kennt die Gezeiten, dieses unablässige Kommen und Gehen des Wassers am Meeresstrand. Sechs Stunden während der Flut steigt das Wasser bis zum Höchststand, sechs Stunden zieht es sich bei Ebbe wieder zurück bis zum Tiefststand.

Joachim Wambsganß

Wird das Universum ewig leben?

Wir wissen heute recht genau, dass das Universum 13,7 Milliarden Jahre alt ist. Aber über den Zeitpunkt Null und die eigentliche Ursache für den Urknall wissen wir nicht besonders viel.

Joachim Wambsganß

Was machen Astronomen eigentlich die ganze Nacht?

Die am häufigsten gestellte Frage bei Führungen in der Landessternwarte auf dem Königstuhl ist: Was machen Astronomen denn eigentlich die ganze Nacht über? Genau das möchte ich Ihnen hier erzählen.

Joachim Wambsganß

Der Lebensweg der Sterne

Wenn Sie in einer klaren Nacht an den Himmel blicken, dann werden Sie dort Sterne sehen, die Sie wiedererkennen, weil sie in den Ihnen bekannten Sternbildern angeordnet sind – Sterne, die Ihre Eltern, ihre Großeltern und selbst die alten Griechen schon gesehen haben.

Joachim Wambsganß

Das Universum expandiert – aber was heißt das?

Stellen Sie sich eine Landkarte ihrer näheren Umgebung vor. Maßstabsgetreu sind darin Straßen, Flüsse, Wege und diverse Landmarken eingezeichnet. Jetzt stellen Sie sich bitte vor, dass in der Nacht von heute auf morgen etwas ganz Sonderbares passiert.

Joachim Wambsganß

Kann uns der Himmel auf den Kopf fallen? Von Meteoriten und herabstürzenden Satelliten

In den Geschichten von Asterix und Obelix gibt es die Figur des Majestix, der ständig davor Angst hat, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Das klingt ein bisschen „ballaballa“, oder?

Joachim Wambsganß

Astronomen als Detektive – wie wurden die geheimnisvollen Quasare entlarvt?

Quasare zählen zu den spektakulärsten Objekten im Universum. Die Geschichte ihrer Enträtselung illustriert beispielhaft die Detektivarbeit der Astronomen, um der Natur auf die Schliche zu kommen. Wie in einem Krimi verfolgt man manchmal zunächst eine falsche Spur, doch Indizien und handfeste Beweise führen schließlich auf die wahre Spur des „Täters“.

Joachim Wambsganß

Welche Teleskope nutzen Heidelberger Astronomen?

Die Geschichte des Teleskops begann vor etwa 400 Jahren im frühen 17. Jahrhundert. Galileo Galilei war tatsächlich der erste, der ein Teleskop für astronomische Beobachtungen genutzt hat. Seitdem haben sich die Beobachtungsinstrumente der Astronomie immer rasanter fortentwickelt.

Joachim Wambsganß

Wie Heidelberger Astronomen das „Large Binocular Telescope” nutzen

Viele von Ihnen haben sicherlich schon davon gehört oder gelesen – vom LBT, dem Large Binocular Telescope. „Large“ ist es in der Tat, sogar sehr groß, und „Binocular“ heißt es, weil es ein bisschen aussieht wie ein riesiges Fernglas.

Joachim Wambsganß

Warum gibt es den 29. Februar so selten? Über Schalt-Jahre und Schalt-Tage

Der Titel dieses Vortrages könnte auch lauten: Warum gibt es Schaltjahre? Und die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach: Weil die Länge eines Jahres kein ganzzahliges Vielfaches der Länge eines Tages beträgt. Anders ausgedrückt: Ein Umlauf der Erde um die Sonne – also „ein Jahr“ – dauert etwas länger als 365 Tage, aber kürzer als 366 Tage. Deshalb wird ab und zu ein Extra-Tag eingefügt.

Joachim Wambsganß

Sind die Fixsterne eigentlich fix?

Von der Antike bis in die Zeiten der Rennaissance beherrschte das geozentrische Weltbild die menschliche Weltanschauung in der westlichen Welt. Es besagt, dass sich das Universum in Sphären aufbaut, in deren Zentrum unsere Erde liegt.

Joachim Wambsganß

Welche Farbe hat Eigentlich die Sonne?

Was würden Sie antworten, wenn man Sie nach der Farbe der Sonne fragte? Vermutlich spontan so etwas wie: „Na gelb, das weiß doch jedes Kind!“. Tatsächlich zeichnen Kinder die Sonne üblicherweise als gelben, von Strahlen umgebenen Kreis. Aber ist die Sonne wirklich gelb?

Joachim Wambsganß

Warum gibt es Schalt-Sekunden?

Gelegentlich liest man in der Zeitung, dass gerade wieder eine Schaltsekunde in unsere Uhrzeit eingefügt wurde. Was ist das eigentlich, eine Schaltsekunde, und warum müssen unsere Uhren ab und zu um eine solche Extrasekunde zurückgestellt werden?

Joachim Wambsganß

Wie entsteht ein Stern?

Wolken aus Wasserstoff und Staub durchziehen den Raum zwischen den Sternen. Eine solche Wolke hat genug Masse für viele tausend Sonnen und ist über viele Lichtjahre ausgedehnt.

Joachim Wambsganß

Wann und wie ist unser Mond entstanden?

Der Mond ist das auffälligste Objekt am Nachthimmel. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Mythen um diesen Begleiter der Erde ranken. Es gibt sogar Menschen, die ihm magische Kräfte zuschreiben.

Joachim Wambsganß

Das todsichere Ende der Erde – wieviel Zeit bleibt uns noch?

Die Furcht vor dem Weltuntergang begleitet die Menschheit seit dem Altertum. Papst Sylvester II. fürchtete den Untergang zum Ende des Jahres 999; er trat nicht ein – möglicherweise dank seiner innigen Gebete.

Joachim Wambsganß

Wie kann man bewohnbare Planeten finden?

Um bewohnbare Planeten zu entdecken, müssen wir zunächst einmal wissen, was einen Planeten überhaupt bewohnbar macht. „Bewohnbar“ oder „habitabel“ bedeutet, dass Leben, wie wir es von der Erde kennen, auf Dauer existieren kann. Nach allem, was wir aus der Biologie wissen, ist besonders eines dafür notwendig: Flüssiges Wasser.

Joachim Wambsganß

Kometen – Wanderer im Sonnensystem

Zu Beginn einer Erzählung von Hans Christian Andersen heißt es: „Und der Komet kam, schimmerte mit seinem Feuerkern und drohte mit seinem Schweif; er ward betrachtet aus dem reichen Schloss, aus der armen Hütte, aus dem Menschengedränge auf der Straße und von dem einsamen Wanderer, der über die wegelose Heide schritt. Ein jeder hatte seinen Gedanken dabei.“

Joachim Wambsganß

Wie findet man Planeten um andere Sterne?

Schon seit vielen hundert Jahren wird darüber spekuliert, ob es wohl Planeten um andere Sterne gibt. Erstmals gefunden wurden aber solche sogenannte Exoplaneten erst im Jahre 1992.

Joachim Wambsganß

Klare Nächte, heiße Drähte – Wie Astronomen heutzutage das Universum erforschen

Die Themen, mit denen sich die Astronomen heute beschäftigen, kann man in vier Kategorien einteilen: Erstens wollen wir die Entstehung und Entwicklung des Universums als Ganzes verstehen. Dabei geht es um die Bestimmung kosmologischer Parameter, die Natur der Dunklen Materie und um das Phänomen der Dunklen Energie.

Joachim Wambsganß

Gibt es Leben anderswo im Weltall?

Wie können Astronomen herausfinden, ob es auf fernen Planeten Leben gibt? Sie begeben sich auf eine Spurensuche, auf die Jagd nach dem Licht einer fremden Erde.

Joachim Wambsganß

Drohen Gefahren aus dem Weltall?

Eine Sternschnuppe zeigt uns eindrücklich, dass es im erdnahen Weltraum Gesteinstrümmer gibt, die auf die Erde fallen können. Diese Leuchtspuren werden von kleinen Teilchen mit Durchmessern von wenigen Millimetern erzeugt, die wegen ihrer hohen Geschwindigkeiten in der Atmosphäre verglühen. Größere Brocken können den Erdboden erreichen und Einschlagskrater hinterlassen. Sie stammen aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.

Joachim Wambsganß

Was wissen wir über die ersten Galaxien im Universum?

Nach dem Urknall breitete sich das Universum rasant aus. Erste Elemente entstanden in einer heißen „Suppe” aus Protonen, Neutronen, Elektronen und Photonen. Als Überbleibsel des frühen Universums sehen wir heute noch die kosmische Hintergrundstrahlung, die uns einen Blick auf das Universum 380 000 Jahre nach dem Urknall bietet. Erst viele 100 Millionen Jahre später erhellt das erste Sternenlicht das dunkle Weltall.

Joachim Wambsganß

Das Funkeln der Nacht: Was fasziniert uns so am Sternenhimmel?

Eigentlich wissen Sie selbst ja am besten, was Sie so fasziniert am Sternenhimmel, nicht wahr? Sicherlich ist es nicht für jede/n von uns genau das Gleiche, was uns mit Ehrfurcht oder Bewunderung über den Nachthimmel staunen lässt. Ich will Ihnen hier meine ganz persönlichen Gedanken zu dieser Frage schildern.

Joachim Wambsganß

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