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Über dieses Buch

Diese Einführung in UNIX stellt die Konzepte und die Terminologie von UNIX vor. Viele in der Standard-Dokumentation verstreute Einzelheiten werden zusammenhängend dargestellt. Neben einer Kommando-Übersicht (UNIX V.4) werden häufig gebrauchte Kommandos und Funktionen detailliert beschrieben. Den Themen Editoren, C-Systemanschlüsse, Systempflege und Programmentwicklung sind eigene Kapitel gewidmet, und es wird ein Überblick über den grafischen Desktop gegeben.
Das Buch soll dem UNIX-Benutzer den Einstieg erleichtern und als umfassendes, kompaktes Nachschlagewerk bei der täglichen Arbeit dienen. Es setzt nur Grundkenntnisse in der Datenverarbeitung voraus.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Während CP/M für die 8-Bit Generation das am weitesten verbreitete Betriebssystem war und MS-DOS zusammen mit MS-Windows dies für die 16- und inzwischen auch für die 32-Bit-Rechner-Generationen wurde, bot auf den Mini-, Midi- und Großrech nern bis etwa 1984 weitgehend jeder Hersteller sein eigenes Betriebssystem an — für Großrechner gilt dies heute immer noch.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

2. Das UNIX-System

Zusammenfassung
Als Ken Thompson 1969 bei Bell Laboratories, einer Tochter der Firma AT&T, die Entwicklung eines neuen Betriebssystems begann, waren die meisten der vorhande nen Systeme ausgesprochene Closed-Shop, Batch-Systeme, d.h., der Programmierer gab seine Lochkarten oder Lochstreifen beim Operateur ab, diese wurden in den Rechner eingelesen und ein Rechenauftrag nach dem anderen abgearbeitet. Der Programmie rer konnte dann nach einiger (in der Regel längeren) Zeit seine Ergebnisse abholen. Auch modernere Systeme mit der Möglichkeit interaktiver Benutzersitzungen, wie z.B. MULTICS, waren noch stark vom Batch-Betrieb beeinflußt.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

3. Erste Schritte in UNIX

Zusammenfassung
Dieses Kapitel möchte durch einfache und grundlegende Hinweise einen Ein stieg in die Arbeit mit einem UNIX-System ermöglichen. Es ist daher ausführlich gehalten und versucht dennoch, wenige, jedoch typische Aspekte des Betriebssy stems UNIX aufzeigen. Es ist für Benutzer geschrieben, die zum ersten Mal mit UNIX arbeiten.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

4. Konzepte und Begriffe

Zusammenfassung
Dieses Kapitel geht über die Einführung von Kapitel 3 hinaus und erläutert für die wichtigsten Bereiche Konzepte und Nomenklatur des UNIX-Systems. Es versucht, Informationen, die in der Standard-UNIX-Dokumentation teilweise nur verstreut zu finden sind, kompakt und zusammenhängend darzustellen. Dabei lassen sich Wie derholungen nicht ganz vermeiden, weil zuweilen die gleiche Information beim Kommando und in der Übersicht auftritt.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

5. Kommandos des UNIX-Systems

Zusammenfassung
Die nachfolgende Liste zeigt die wichtigsten Kommandos aus UNIX V.4 mit Aus nahme der Spielprogramme und einiger herstellerspezifischer Administrations- und Installationsprogramme. Viele auf dem Markt angebotenen Systeme enthalten dar über hinaus noch eigene Erweiterungen und Abwandlungen einzelner Kommandos. Die Kommandos aus dem Berkeley-UNIX-System sind weitgehend in den Standard eingeflossen.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

6. Editoren

Zusammenfassung
UNIX bietet eine Reihe von Editoren für unterschiedliche Zwecke und Editierum gebungen. Eine Art Standardeditor stellt der zeilenorientierte Editor ed dar. Sein Vor teil liegt in der Mächtigkeit seiner Such- und Ersetzungsoperationen. Weiterhin kann er auch auf druckenden, auf einfachen Dialogstationen und über ein langsames Netz eingesetzt werden.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

7. Die Shell als Benutzeroberfläche

Zusammenfassung
Der Benutzer kann in der Regel nicht direkt mit der Hardware des Rechners oder der darüber liegenden Schale kommunizieren — dem Betriebssystem, da diese Schnittstellen nur aus Programmen über Systemaufrufe zugänglich sind. In der Re gel liegt über diesen Rechnerschichten eine weitere Schale, welche die Benutzeran weisungen (Kommandos) interpretiert und in Betriebssystemaufrufe umsetzt sowie die Rückmeldungen des Systems (in der Regel Statusbits) überprüft und im Fehler fall in Fehlermeldungen umsetzt.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

8. Das X Window System

Zusammenfassung
UNIX ist, bedingt durch die Hardware-Situation zur Zeit seines Entstehens, ein auf zeichenorientierte Ein- und Ausgabe hin ausgerichtetes System. Die wichtigste und flexibelste Benutzerschnittstelle zum System, die Shell, ist nach wie vor ein zeichen orientiertes Programm.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

9. Programmentwicklung unter UNIX

Zusammenfassung
UNIX wurde als ein System entworfen, welches — ohne zusätzliche Programme — speziell als Plattform für die Programmentwicklung geeignet sein sollte.1 Aus diesen Gründen enthält es für die Implementie rungsphase eines Programms oder Programmsystems eine ganze Reihe von Hilfsmitteln. Hierzu gehören vor allem zahlreiche Compiler, Interpreter und Werk zeuge zur Analyse, Bearbeitung und Verwaltung von Quelltexten. Für die meisten UNIX-Systeme sind kom merzielle oder frei verfügbare Entwicklungsumgebun gen für nahezu alle Programmiersprachen erhältlich.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

10. Systemanschlüsse und C-Bibliotheksfunktionen

Zusammenfassung
Nachfolgend wird eine Übersicht über die Systemaufrufe und die wichtigsten Standard-Ein- /Ausgaberoutinen der C-Bibliotheken gegeben. Der Überblick beschränkt sich dabei auf eine kurze Beschreibung der einzelnen Funktionen. Für eine detaillierte Beschreibung sei hier auf [PROGRAMMER—REF] sowie [X-OPEN] verwiesen. Dort ist auch die Struktur komplexer Parameter beschrieben. Da die nachfolgende Über sicht mehr zum Nachschlagen der Funktionen der einzelnen Aufrufe und nicht als Programmieranleitung dienen soll, ist die Aufstellung alphabetisch gehalten.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

11. Systemverwaltung und Systempflege

Zusammenfassung
Die Systempflege und Systemverwaltung ist die Arbeit des Systemverwalters — eines Benutzers, der sich über den normalen Umfang hinaus mit dem UNIX-System be-faßt. Er muß in der Regel das UNIX-System zum ersten Mal installieren, neue Ver sionen einspielen, regelmäßig bestimmte Systemdateien überprüfen und die Siche rung des Systems übernehmen. Für eine Reihe der genannten Arbeiten muß dieser Benutzer Super-User-Privilegien haben.
Jürgen Gulbins, Karl Obermayr

Backmatter

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