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Über dieses Buch

Das Buch gibt eine Einführung in das Betriebssystem UNIX und seine unterschiedlichen Varianten. Es wird dabei versucht, den Leser mit der Terminologie des Systems vertraut zu machen und die Konzepte von UNIX vorzustellen. Viele in der Standard-UNIX-Dokumentation verstreuten Einzelheiten werden hier zusammenhängend in Übersichtskapiteln dargestellt. Neben einer vollständigen Kommandoübersicht (UNIX V.3) werden die häufig gebrauchten Kommandos und Funktionen detailliert und mit Beispielen versehen beschrieben. Den Themen Editoren, Textformatierung, C-Systemanschlüsse, Systempflege und Programmentwicklung sind jeweils eigene Kapitel gewidmet. Ziel des Buches ist es, dem Benutzer den Einstieg in UNIX zu erleichtern und als umfassendes und kompaktes Nachschlagewerk bei der täglichen Arbeit mit dem UNIX-Rechner zu dienen. Das Buch setzt Grundkenntnisse im DV-Bereich voraus. Es kann sowohl demjenigen dienen, der sich einen ersten Eindruck von UNIX verschaffen möchte, als auch dem, der täglich oder gelegentlich mit UNIX umgeht. Die neue Auflage berücksichtigt sowohl den POSIX-Standard als auch die X/OPEN-Definition und ist um die Funktionen von UNIX V.3 Version 1 erweitert worden. Die Werkzeuge sed, awk und die Testhilfe sdb wurden ebenfalls aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Während CP/M für die 8-Bit Generation und MS-DOS für die 8/16-Bit-Generation bisher die am weitesten verbreiteten Betriebssysteme für Mikrorechner waren und auf den Mini-, Midi- und Großrechnern weitgehend jeder Hersteller seine eigenen Betriebssysteme anbot, wird die Forderung der Anwender nach Betriebssystemen deutlich, die auf Rechnern unterschiedlicher Hersteller und Leistungen laufen können. Vor allem die recht leistungsfähigen Mikroprozessoren der neuen Generation mit einer Verarbeitungsbreite von 16 oder 32 Bit erlauben und verlangen Fähigkeiten des Systems, die über die der einfachen Einbenutzer-, 1-Programmsysteme wie CP/M oder UCSD hinausgehen und die aus Gründen der Softwarekosten und des Schulungsaufwandes auf den unterschiedlichsten Rechnern verfügbar sind.
Jürgen Gulbins

2. Das UNIX-System

Zusammenfassung
Als Ken Thompson 1969 bei Bell Laboratories, einer gemeinsamen Tochter der Firmen AT&T und Westem Electric, die Entwicklung eines neuen Betriebssystems begann, waren die meisten der vorhandenen Systeme ausgesprochene Closed Shop — Batch Systems d.h., der Programmierer gab seine Lochkarten oder Lochstreifen beim Operateur ab, diese wurden in den Rechner eingelesen und ein Rechenauftrag nach dem anderen abgearbeitet. Der Programmierer konnte dann nach einiger (in der Regel längeren) Zeit seine Ergebnisse abholen. Auch modemere Systeme mit der Möglichkeit interaktiver Benutzersitzungen wie z.B. MULTICS waren noch stark vom Batch-Betrieb beeinflußt.
Jürgen Gulbins

3. Erste Schritte in UNIX

Zusammenfassung
Dieses Kapitel möchte durch einfache Schritte einen Einstieg in UNIX ermöglichen. Es ist deshalb recht ausführlich gehalten und kann damit nur wenige, jedoch typische Aspekte des Betriebssystems UNIX aufzeigen. Es ist für denjenigen geschrieben, der zum ersten Mal mit UNIX arbeitet.
Jürgen Gulbins

4. Konzepte und Begriffe des UNIX-Systems

Zusammenfassung
Dieses Kapitel möchte über die Einführung von Kapitel 3 hinausgehen und für den jeweiligen Bereich die Konzepte des UNIX-Systems und die dabei verwendeten Begriffe erläutem. Es wird dabei der Versuch gemacht, die Information, die in der Standard-UNIX-Dokumentation teilweise sehr verstreut zu finden ist, kompakt und zusammenhängend darzustellen. Dabei lassen sich Wiederholungen nicht ganz vermeiden, weil teilweise die gleiche Information beim Kommando und in der Übersicht auftritt.
Jürgen Gulbins

5. Die Kommandos des UNIX-Systems

Zusammenfassung
Die nachfolgende Liste ist eine vollständige Liste aller Kommandos und Programme von UNIX-Version 7 mit Ausnahme der Spielprogramme. Daneben sind nützliche Kommandos aus UNIX System III und UNIX System V mit aufgenommen. Viele auf dem Markt angebotene Systeme enthalten darüberhinaus Erweiterungen aus dem Berkeley-UNIX-System — sogenannte Berkeley Enhancements. Die meistbenutzten Funktionen werden hier ebenfalls beschrieben. Die verwendeten Markierungen (*-7*), (*-III*), (*III*), (*V*), (*V.2*), (*V.3*), (*B*), (*KP*), (*nd*) und (*x.y*) sind in Abschnitt 3.1 beschrieben. Eine vollständige Liste aller Kommandos von UNIX System V — allerdings in alphabetischer Reüienfolge — ist in Kapitel 12 zu finden.
Jürgen Gulbins

6. Editoren

Zusammenfassung
Das UNIX-System bietet eine Reihe von Editoren für unterschiedliche Zwecke und Editierumgebungen. Eine Art Standardeditor stellt der zeilenorientierte Editor ed dar. Sein Vorteil liegt in der Mächtigkeit seiner Such- und Ersetzungsoperationen sowie darin, daß er auch auf druckenden und sehr einfachen Dialogstationen eingesetzt werden kann; sein Nachteil liegt in der fehlenden Rückkoppelung, d.h. der Benutzer sieht nicht ohne weiteres, wo er arbeitet und was seine Eingaben bewirken. Diese Nachteile besitzt der bildschirmorientierte Editor vi nicht. Für die normale Erstellung und Korrektur von Textdateien ist vi deshalb empfehlenswerter. Leider ist der vi erst ab UNIX Version V Bestandteil des Standard-UNIX-Systems. In der Praxis steht heute jedoch auf fast allen UNIX-Systemen zumindest ein bildschirm-orientierter Editor zur Verfügung.
Jürgen Gulbins

7. Die Shell als Benutzeroberfläche

Zusammenfassung
Der Benutzer kann in der Regel nicht direkt init der Hardware des Rechners oder der darüber liegenden Schale — dem Betriebssystem kommunizieren, da diese Schnittstellen zu kompliziert und benutzerunfreundlich sind. In der Regel liegt über diesen Rechnerschichten eine weitere Schale, welche die im Standardfall englischsprachigen Benutzeranweisungen (Kommandos) interpretiert und in Betriebssystemaufrufe umsetzt sowie die Rückmeldungen des Systems (in der Regel Statusbits) überprüft und im Fehlerfall in Fehlermeldungen umsetzt. Diese Schicht trägt unter UNIX den Namen Shell, weil sie sich wie eüie Schale (oder Muschel) um den Betriebssystemkem legt.
Jürgen Gulbins

8. Programmentwicklung unter UNIX

Zusammenfassung
UNIX wurde als ein System entworfen, welches speziell für die Programmentwicklung geeignet sein sollte. Aus diesen Gründen enthält es für die eigentliche Implementiemngsphase eines Programms oder Programmsystems eine ganze Reihe von Hilfsmitteln. Hierzu gehören auch zahlreiche Compiler und Interpreter. Die meisten UNIX-Systeme erlauben dabei (mit gewissen Einschränkungen) die Verwendung mehrerer Sprachen zur Erstellung eines Programms. Im Normalfall wird man dabei von höheren Sprachen wie FORTRAN, PASCAL oder COBOL aus C-Unterprogramme (Funktionen) aufrufen, um bestimmte, in der Sprachdefinition oder dem Laufzeitsystem nicht vorhandene Systemfunktionen anzusprechen, wie z.B das Abfragen des Datums und der Uhrzeit.
Jürgen Gulbins

9. Textverarbeitung unter UNIX

Zusammenfassung
Die Möglichkeiten der Textverarbeitung unter UNIX sind nicht nur sehr vielfältig und flexibel, sondem auch ausgesprochen mächtig. Letzteres gilt vor allem für die Textformatierer. Die wirklichen Vorteile ergeben sich jedoch in den meisten Fällen erst durch die Kombination der verschiedenen Möglichkeiten, z.B. durch Anwendung der Filtertechnik oder die stufenweise Bearbeitung von Texten mittels entsprechender Kommandoprozeduren. Bevor auf die Formatierer genauer eingegangen wird, soll zunächst ein Überblick über die textverarbeitenden Programmege gegegeben werden.
Jürgen Gulbins

10. Systemanschlüsse und C-Bibliotheksfunktionen

Zusammenfassung
Nachfolgend wird eine Übersicht über die Systemaufrufe und die Standard-Ein-/Ausgaberoutinen der C-Bibliotheken gegeben. Der Überblick beschränkt sich dabei auf eine kurze Beschreibung der einzelnen Funktionen. Für eine detaillierte Beschreibung sei hier auf /PROGRAMMER-REF/ sowie /X-OPEN/ verwiesen. Dort ist auch die Struktur komplexer Parameter beschrieben. Da die nachfolgende Übersicht mehr zum Nachschlagen der Funktion der einzelnen Aufrufe und nicht als Programmieranleitung dienen soll, ist die Aufstellung streng alphabetisch gehalten.
Jürgen Gulbins

11. Systemverwaltung und Systempflege

Zusammenfassung
Die Systempflege und Systemverwaltung ist die Arbeit des Systemverwalters — eines Benutzers, der sich über den normalen Umfang hinaus mit dem UNIX-System befaßt. Er muß in der Regel das UNIX-System zum ersten Mal installieren, neue Versionen einspielen, regelmäßig bestünmte Systemdateien überprüfen und die Sicherung des System übemehmen. Für eine Reihe der genannten Arbeiten muß dieser Benutzer Super-User-Privilegien haben. Zur Systempflege sollen hier all jene Arbeiten gezählt werden, die notwendig sind um
  • ein UNIX-System an vorhandene oder geplante Hardware anzupassen,
  • das System für spezifische Gegebenheiten des aktuellen Einsatzes zu adaptieren,
  • neuen Benutzem den Zugang zum System zu ermöglichen,
  • Information über die Systemnutzung zu erhalten,
  • das Aufsetzen wichtiger Dateien und Kataloge durchzuführen,
  • das Print-Spooler-System zu installieren und zu verwalten,
  • die Sicherung einzelner Dateien als auch des gesamten Systems vorzunehmen.
Jürgen Gulbins

12. Übersichten und Tabellen

Zusammenfassung
Die nachfolgende Liste enthält mit Ausnahme der Spiele und der Kommandos des RFS-Systems(Remote File System) die UNIX-Kommandos der AT&T Systeme UNIX-Version 7, System III und System V bis zur Version 3.1, soweit sie nicht sehr herstellerspezifisch sind. Daneben sind einige in vielen UNIX-Systemen vorhandene Erweiterungen aus dem Berkeley-UNIX-System mit aufgenommen. Die Bedeutung der Markierungen ist in Abschnitt 3.1 angegeben.
Jürgen Gulbins

13. Literaturverzeichnis

Ohne Zusammenfassung
Jürgen Gulbins

Backmatter

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