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Unleashing Innovation the East Asian Way

Startup Ecosystems in Japan, South Korea and China

  • Open Access
  • 2026
  • Open Access
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Open-Access-Buch bietet eine neue Perspektive auf Startup-Ökosysteme in Ostasien - einer Region, die über Jahrzehnte Innovation und globalen Wettbewerb geprägt hat. Sie konzentriert sich speziell auf Japan, Südkorea und Festlandchina. Die Untersuchung von Startup-Ökosystemen in Ostasien ist nicht nur aufgrund ihrer Größe und Leistungsfähigkeit von Bedeutung, sondern auch, weil sie sich von ihren Pendants in westlichen Ländern weiterhin in wichtigen Punkten unterscheiden. Länderkapitel skizzieren die dynamische Entwicklung ostasiatischer Start-up-Ökosysteme entlang unterschiedlicher Pfade aufgrund bestimmter nationaler Bedingungen. Solche Unterschiede sind wichtig für unser Verständnis von Startup-Ökosystemen im Allgemeinen und ihrer möglichen Rolle für die Wirtschaftspolitik. Ostasiatische Start-up-Ökosysteme werden von der akademischen Mainstream-Forschung auf der Suche nach einem universellen Modell überwiegend vernachlässigt. Das Buch analysiert und vergleicht systematisch Start-up-Ökosysteme in Ostasien unter Berücksichtigung ihrer weiteren historischen und nationalen Zusammenhänge. Auf diese Weise werden sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede in Ostasien erkannt. Die Kapitel verwenden sowohl sekundäre Quellen als auch Daten aus der jahrzehntelangen Zusammenarbeit der Autoren. Das Buch zielt darauf ab, diese Erkenntnisse, die bisher nur in wissenschaftlichen Fachzeitschriften vorgestellt wurden, einer breiteren Leserschaft zugänglich zu machen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1. Introduction: The Rise of Startup Ecosystems in East Asia

    • Open Access
    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Tauchen Sie ein in die transformative Reise der ostasiatischen Start-up-Ökosysteme, in denen Japan, Korea und China unterschiedliche, aber hocheffektive Innovationsmodelle entwickelt haben. Dieses Kapitel deckt die kulturellen Grundlagen auf, die dem unternehmerischen Erfolg zugrunde liegen, von Japans unternehmenssymbiotischen Startups bis hin zu Koreas von Chaebol angeführter digitaler Revolution und Chinas Synergie zwischen Staat und Kapital. Entdecken Sie, wie politische Architekturen - von Japans J-Startup-Plattform bis hin zu Chinas Massenunternehmerinitiativen - systematisch wachstumsstarke Unternehmungen gefördert haben, die sich über den Plan des Silicon Valley hinwegsetzen. Die Diskussion erstreckt sich auf Internationalisierungsstrategien und zeigt, wie historische industrielle Wege und geopolitische Verschiebungen die globale Expansion ostasiatischer Start-ups geprägt haben. Mit einem Fokus auf das Wechselspiel zwischen Tradition und Moderne stellt diese Analyse nicht nur westlich orientierte Annahmen in Frage, sondern liefert auch eine Roadmap zur Nutzung kultureller und institutioneller Stärken bei der Förderung von Innovationszentren der nächsten Generation. Das Kapitel schließt mit umsetzbaren Einsichten für Interessengruppen, die versuchen, diese Modelle in anderen Regionen zu replizieren oder anzupassen, was es zu einer unverzichtbaren Lektüre für jeden macht, der in die Zukunft des globalen Unternehmertums investiert.
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  2. 2. The Digital Revolution and the Rise of Startup Ecosystems

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Tauchen Sie ein in die Entstehung und Entwicklung von Startup-Ökosystemen und entdecken Sie, wie digitale Technologien Innovation und Unternehmertum im 21. Jahrhundert neu definiert haben. Das Kapitel zeichnet die historischen Wurzeln der digitalen Revolution nach, vom Binärcode über frühe Computertechnologie bis hin zum Aufstieg der KI und der globalen Vernetzung, und veranschaulicht, wie diese Fortschritte den Grundstein für moderne Startup-Ökosysteme legten. Er untersucht die wechselseitige Stärkung zwischen digitalen Technologien und Unternehmertum und betont die einzigartigen Merkmale der Innovation im digitalen Zeitalter - wie niedrige Einrichtungskosten und Grenzkosten nahe Null -, die eine schnelle Skalierung und ein disruptives Wachstum ermöglichen. Die Diskussion erstreckt sich auf die Rolle des Risikokapitals, die Dynamik der Skalierbarkeit und die verzerrten Erfolgsquoten von Start-ups und zeigt, warum diese Ökosysteme als dezentrale F & E-Zentren funktionieren und traditionelle Unternehmensstrukturen oft übertreffen. Schließlich bereitet das Kapitel den Boden für die Untersuchung ostasiatischer Startup-Ökosysteme, wobei ihre unterschiedlichen Entwicklungsverläufe und das Zusammenspiel zwischen globalen Trends und lokalen kulturellen und institutionellen Kontexten hervorgehoben werden. Am Ende werden die Leser verstehen, warum Start-up-Ökosysteme zu unverzichtbaren Triebkräften des wirtschaftlichen Wandels im digitalen Zeitalter geworden sind.
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  3. 3. Startup Ecosystems: Conceptual Foundations, Key Elements, and Knowledge Gaps in the East Asian Context

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    In diesem Kapitel wird das Konzept der Start-up-Ökosysteme entpackt und die Annahme in Frage gestellt, dass westliche Modelle wie das Silicon Valley universell anwendbar sind. Darin wird untersucht, wie Ostasiens kulturelle Normen, institutionelle Strukturen und historische Entwicklungen - wie Japans stabilitätsorientiertes Unternehmertum, Koreas chaebolgetriebene Innovation und Chinas staatlich unterstützte "nationale Champions" - einzigartige Wege für den Erfolg von Start-ups schaffen. Das Kapitel beginnt damit, die intellektuellen Ursprünge des Ökosystemkonzepts aufzuspüren, es von verwandten Ideen wie Industriegebieten und Innovationssystemen zu unterscheiden und dann die Kernelemente - kulturelle, relationale und strukturelle - zu identifizieren, die dynamische Ökosysteme formen. Er zeigt kritische Lücken in der westlich orientierten Forschung auf und fordert einen kontextsensitiveren Ansatz, insbesondere in Ostasien. Der Text vergleicht auch Start-up-Ökosysteme mit traditionellen Modellen wie Industriegebieten und Unternehmensclustern und betont die zentrale Rolle von Unternehmern als Mitgestalter ihrer Ökosysteme. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen die Bedeutung kultureller Einstellungen gegenüber Risiko und Scheitern, die Rolle sozialer Netzwerke beim Zugang zu Talenten und Kapital und die strukturellen Elemente wie Politik, Infrastruktur und Unterstützungsorganisationen. Das Kapitel schließt mit der Vorbereitung der Leser auf tiefere länderspezifische Analysen, die zeigen, wie Japan, Korea und China Innovationen auf eine Weise kultiviert haben, die sowohl globale Trends als auch tief verwurzelte lokale Zusammenhänge widerspiegelt.
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  4. 4. The Emergence of Startup Ecosystems in Japan

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Dieses Kapitel befasst sich mit der historischen Entwicklung der japanischen Start-up-Ökosysteme, von der industriellen Wiederbelebung nach dem Krieg bis hin zu den dynamischen Innovationsknotenpunkten von heute. Zunächst wird untersucht, welche grundlegende Rolle Pionierunternehmen wie Sony und Honda beim Wiederaufbau der japanischen Wirtschaft spielen und wie verbraucherorientierte Unternehmen im Einzelhandel und in der Logistik von der Urbanisierung und einer wachsenden Mittelschicht profitierten. Der Text untersucht die Beschränkungen traditioneller japanischer Managementsysteme - wie lebenslange Beschäftigung und das Hauptbanksystem - und wie Ausreißer wie SoftBank und Nintendo diese Hindernisse überwanden, um globalen Erfolg zu erzielen. Das Kapitel geht dann über zu den entscheidenden Reformen der 1990er und 2000er Jahre, einschließlich der finanziellen Deregulierung und des Aufstiegs von Risikokapital, die Japans erste Welle von Internet-Startups in Gang brachten. Er befasst sich mit den Rückschlägen, die das Vertrauen der Anleger beeinträchtigten, wie dem Livedoor-Skandal und der globalen Finanzkrise, und hebt zugleich die allmähliche Entwicklung von Startup-Ökosystemen in ganz Japan hervor. Tokio entwickelt sich zum konkurrenzlosen Epizentrum der Innovation, aber Städte wie Fukuoka und Osaka werden auch für ihre zielgerichtete Politik und ihr historisches kommerzielles Vermächtnis präsentiert, die dynamische Start-up-Gemeinschaften fördern. Ein zentraler Schwerpunkt ist der Aufstieg von Deep-Tech- und Cross-Tech-Unternehmen, bei denen sich traditionelle Industrien mit fortschrittlichen Technologien in den Bereichen Agrartechnologie, Biotechnologie und Weltraumforschung überschneiden. Das Kapitel schließt mit einer Untersuchung der wachsenden Ambitionen Japans auf internationalen Märkten, wobei junge Start-ups wie Josys und Oishii Farm weltweit erfolgreich expandieren. Durch die Einordnung Japans in die umfassendere unternehmerische Landschaft Ostasiens bietet dieses Kapitel ein umfassendes Verständnis des einzigartigen Weges des Landes zu technologischem und wirtschaftlichem Wachstum und bereitet die Bühne für vergleichende Einsichten in den nachfolgenden Kapiteln.
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  5. 5. The Emergence of Startup Ecosystems in Korea

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Dieses Kapitel zeichnet die bemerkenswerte Entwicklung der koreanischen Start-up-Ökosysteme nach, von der Ära vor den 1990er Jahren, die von Chaebols dominiert wurde, bis hin zur modernen Landschaft, die von zwei unterschiedlichen Start-up-Booms geprägt ist. Der erste Boom erwies sich nach der asiatischen Finanzkrise als notwendig, während der zweite durch bewusste Regierungspolitik, kulturelle Veränderungen und private Investitionen angetrieben wurde. Das Kapitel seziert den historischen Kontext des Unternehmertums in Korea, die transformativen Auswirkungen der Finanzkrise von 1997 und den darauf folgenden "Startup-Winter", der das Geschäftsumfeld veränderte. Anschließend geht es um die Triebfedern des zweiten Startup-Booms in Korea, einschließlich starker staatlicher Unterstützung, sich verändernder Karrierepräferenzen unter jungen Fachkräften und des Anstiegs der Risikokapitalfinanzierung. Ein zentraler Schwerpunkt ist der Vergleich zwischen Seoul und Daejeon, Koreas beiden prominentesten Start-up-Ökosystemen. Seoul als wirtschaftlicher Kern des Landes floriert im Bereich der IKT und verbraucherorientierten Innovationen, während Daejeon mit seinem tiefgründigen wissenschaftlichen Fundament in den Bereichen Biotechnologie, Nanotechnologie und Robotik herausragt. Das Kapitel beleuchtet Seouls Stärken in den Bereichen Talent, Finanzierung und globale Vernetzung sowie seine Herausforderungen in Bezug auf Vielfalt und internationale Expansion. Das Ökosystem von Daejeon ist zwar kleiner, zeigt aber das Potenzial für regionale Drehscheiben, sich auf wissenschaftsorientierte Industrien zu spezialisieren. Der Text schließt mit einer Untersuchung der anhaltenden Hindernisse, vor denen koreanische Startups stehen, insbesondere in Bezug auf globale Konnektivität und Talentvielfalt, und wie ihre Bewältigung koreanische Startups vom Erfolg im Inland zur globalen Führungsrolle bringen könnte. Mit Einblicken in Politik, Kultur und regionale Dynamik bietet dieses Kapitel einen umfassenden Fahrplan zum Verständnis der koreanischen Start-up-Revolution und ihrer umfassenderen Auswirkungen auf Innovationsökosysteme weltweit.
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  6. 6. The Emergence of Startup Ecosystems in China

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Das Kapitel zeichnet Chinas bemerkenswerten Wandel von einer zentralen Planwirtschaft zu einem globalen Führer im Bereich des technologischen Unternehmertums nach, der durch Reformen wie die Politik der "Reform und Öffnung" und die Initiative "Massenunternehmertum und Innovation" vorangetrieben wurde. Sie seziert die grundlegende Rolle der Regierungspolitik, einschließlich des Fackelplans und der Wissenschaftsparks, die den Aufstieg von Start-up-Ökosystemen auslösten, während sie von westlichen Modellen abwichen. Die Geschichte untersucht den entscheidenden Einfluss rückkehrender Unternehmer - "Meeresschildkröten" -, die globale Expertise und Netzwerke mitbrachten und Innovationen in Sektoren wie KI, Biotechnologie und E-Commerce beschleunigten. Ein detaillierter Vergleich von Peking, Shenzhen, Suzhou und Chongqing zeigt, wie die einzigartigen Vorteile jeder Stadt - wie Zhongguancuns F & E-Konzentration, Shenzhens Hardware-Ökosystem, Suzhous Biotech-Cluster und Chongqings Drehscheibe für intelligente Fertigung - unterschiedliche unternehmerische Umgebungen formen. Das Kapitel untersucht auch die Herausforderungen, vor denen diese Ökosysteme stehen, von Fachkräftemangel und regulatorischen Hürden bis hin zu Nachhaltigkeitsfragen und bietet eine differenzierte Sicht auf Chinas Innovationsresistenz. Indem die Analyse das Zusammenspiel zwischen Politik, Talent und industrieller Spezialisierung hervorhebt, liefert sie wichtige Erkenntnisse für Unternehmer, die sich in Chinas dynamischer Startup-Landschaft bewegen, und politische Entscheidungsträger, die ein ausgewogenes, qualitativ hochwertiges Wachstum anstreben.
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  7. 7. Synthesising East Asia’s Startup Ecosystem Development for Thematic Exploration

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Dieses Kapitel dient als zentrale Brücke zwischen länderspezifischen Analysen und thematischen Erkundungen und synthetisiert die historischen, kulturellen, staatlichen und marktwirtschaftlichen Kräfte, die Ostasiens Startup-Ökosysteme in Japan, Korea und China geprägt haben. Er beginnt mit der historischen Entwicklung der einzelnen Länder und enthüllt, wie Nachkriegserholung, staatlich gelenkte Industriepolitik und regionale Vermächtnisse unterschiedliche Gründungsumgebungen geschaffen haben. Tokio, Seoul und Peking entwickeln sich zu dominanten Knotenpunkten, während sekundäre Städte wie Osaka, Daejeon und Shenzhen einzigartige historische Stärken nutzen, um Innovationen in Sektoren wie Biotechnologie, Robotik und IKT zu fördern. Das Kapitel vertieft sich dann in den tiefgreifenden Einfluss konfuzianischer kultureller Werte - Hierarchie, Gruppenharmonie und Stabilität - auf unternehmerische Aktivitäten und stellt fest, wie diese Traditionen zunächst die Risikobereitschaft einschränkten, aber allmählich staatlich gesteuerten Veränderungen in der gesellschaftlichen Einstellung gegenüber Start-ups Platz machten. Die Regierungspolitik wird als Hauptunterscheidungsmerkmal identifiziert, wobei proaktive Interventionen in Japan, Korea und China Ökosysteme schaffen, die in starkem Kontrast zu westlichen Laissez-faire-Modellen stehen. Finanzielle Unterstützung, Infrastrukturentwicklung und Talentinitiativen werden ebenso untersucht wie die Rolle von Krisen - wie der Finanzkrise in Korea 1997 oder der Reform und Öffnung Chinas - als Katalysatoren für Veränderungen. Schließlich untersucht das Kapitel Marktdynamik und Internationalisierung, wobei hervorgehoben wird, wie ostasiatische Startups dem Wachstum im Inland Priorität einräumen, bevor sie sich ins Ausland wagen, um sich an die einzigartigen regionalen Bedingungen anzupassen, anstatt den "geborenen globalen" Ansatz des Silicon Valley zu imitieren. Das Ergebnis ist ein differenziertes Verständnis, wie historische Pfadabhängigkeiten, kulturelle Verschiebungen und staatliche Interventionen gemeinsam Ostasiens unverwechselbare Innovationslandschaften geprägt haben und wertvolle Lehren für globales Unternehmertum und Politikgestaltung bieten.
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  8. 8. Culture and Entrepreneurship in East Asia

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Dieses Kapitel blättert die Schichten der ostasiatischen Unternehmerlandschaft ab, um aufzuzeigen, wie tief verwurzelte kulturelle Werte - die oft als mit Innovation unvereinbar abgetan werden - stattdessen zum Fundament des Gründungserfolgs geworden sind. Sie beginnt mit der Definition von Kultur und unternehmerischer Kultur, wobei der westliche Archetyp des Individualismus und der Risikobereitschaft mit der ostasiatischen Betonung von Kollektivismus, Hierarchie und langfristigem Denken verglichen wird. Das Kapitel zeichnet dann die Entwicklung der Unternehmenskultur in Japan, Korea und China nach und zeigt, wie jedes Land konfuzianische Traditionen neu interpretiert hat, um eigene Wege zur Innovation zu schaffen. In Japan untersucht das Kapitel, wie Unternehmer ein empfindliches Gleichgewicht zwischen traditionellen Werten und modernen Bestrebungen finden, wobei Gründer wie Hiroshi Mikitani Erfolg durch gemeinsames Handeln und nicht durch Konfrontation neu definieren. Für Korea dreht sich die Diskussion um den Aufstieg von Chaebols und den kulturellen Wandel, der junge Berufstätige nun in die Lage versetzt, Startups anzustreben, angetrieben von einem neu entdeckten Wunsch nach Autonomie. Unterdessen wird Chinas unternehmerischer Weg durch seine paradoxe Mischung aus hierarchischer Kontrolle und rascher Innovation seziert, wie Unternehmen wie Huawei und ByteDance verdeutlichen. Das Kapitel schließt mit dem Argument, dass Ostasiens Unternehmenskultur weit davon entfernt ist, eine Barriere zu sein, sondern Startups in die Lage versetzt hat, mit beispielloser Geschwindigkeit und Ehrgeiz zu expandieren. Indem dieser Text die Silicon-Valley-Orthodoxie in Frage stellt, bietet er ein überzeugendes Argument dafür, warum kultureller Kontext beim Unternehmertum wichtig ist und wie er genutzt werden kann, um das Wirtschaftswachstum voranzutreiben.
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  9. 9. Political Context Conditions: The Role of Government in East Asian Startup Ecosystems

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Dieses Kapitel seziert die Rolle des Staates in ostasiatischen Startup-Ökosystemen und enthüllt, wie Japan, Korea und China Entwicklungsstaatsmodelle genutzt haben, um nationale Schwächen zu beheben und Innovationen voranzutreiben. Sie beginnt damit, die minimale staatliche Intervention in die spontane Ordnung des Silicon Valley der aktiven, sichtbaren Rolle ostasiatischer Regierungen bei der Förderung von High-Tech-Startups gegenüberzustellen. Die Analyse verlagert sich dann nach Japan, wo Strategien wie Abenomics und Society 5.0 darauf abzielen, eine alternde Wirtschaft durch Deregulierung, regulatorische Sandkästen und gezielte Finanzierungsprogramme wie J-Startup wiederzubeleben. Koreas Ansatz wird anhand seiner Hinwendung zur Risikokapital- und Startup-Unterstützung nach der Asienkrise untersucht, wobei Programme wie TIPS und KVIC öffentliche und private Finanzierung kombinieren, um ein dynamisches Ökosystem zu kultivieren. Chinas Wandel von staatlich kontrollierten Innovationen zu einem marktorientierten, aber strategisch gelenkten Modell wird untersucht, wobei politische Strategien wie der National Venture Capital Guidance Fund und der STAR-Markt hervorgehoben werden, um eine vollzyklische Finanzierungskette aufzubauen. Das Kapitel geht auch auf die einzigartigen Herausforderungen ein, vor denen jedes Land steht - von Japans risikoscheuer Bürokratie bis hin zu Koreas chaeboler Dominanz und Chinas geopolitischem Druck. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Domestizierung disruptiver Innovationen, wo regulatorische Sandkästen und ausgewiesene Wirtschaftszonen die gesellschaftliche Akzeptanz neuer Geschäftsmodelle auf die Probe stellen. Die Schlussfolgerung unterstreicht die sich entwickelnde Natur staatlicher Unterstützung, mit einer Verlagerung hin zu indirekten Maßnahmen, die das umfassendere Geschäftsumfeld stärken, während die Ökosysteme reifen. Für Fachleute, die sich an der Schnittstelle zwischen Politik und Unternehmertum bewegen, bietet dieses Kapitel ein differenziertes Verständnis, wie ostasiatische Regierungen die Zukunft eines innovationsgetriebenen Wachstums gestalten.
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  10. 10. Internationalisation and the Development of East Asian Startup Ecosystems

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Dieses Kapitel vertieft sich in die Internationalisierung ostasiatischer Startup-Ökosysteme und zeigt, wie historische industrielle Wege, geopolitische Neuausrichtungen und hybride Innovationsmodelle diese Ökosysteme von regionalen Akteuren in globale Wettbewerber verwandeln. Es beginnt mit der Untersuchung des "Flying Gänse" -Musters der industriellen Aufrüstung in Japan, Korea und China und zeichnet nach, wie Exportsteigerungen und Auslandsinvestitionen die Grundlage für die heutigen Startup-Ökosysteme legten. Der Text stellt dann die Internationalisierungsstrategien dieser drei Volkswirtschaften gegenüber und enthüllt Japans präzisen Hardwarefokus, Koreas Verschmelzung von Design und Popkultur und Chinas Sprung in digitale Plattformen, während er Währungsrisiken, regulatorische Hürden und geopolitische Spannungen bewältigt. Das Kapitel untersucht auch die duale Dynamik der Internationalisierung von Outbound und Inbound und zeigt, wie ausländische multinationale Konzerne lokale Ökosysteme durch Talententwicklung, Finanzierungsmechanismen und operative Modelle umgestalten. Zu den wichtigsten Schwerpunkten zählen die Rolle der Politik bei der Förderung globaler Ambitionen, der Aufstieg der "Meeresschildkröten" -Gründer, die eine Brücke zwischen Ost und West schlagen, und das Aufkommen einer einkommensorientierten Internationalisierung als pragmatische Alternative zu Silicon Valleys Hochburgen-Modell. Schließlich werden in dem Kapitel drei Zukunftsszenarien vorgestellt - gesteuerte Stabilisierung, regionale Fragmentierung und chinazentrische Neuausrichtung - und eine Roadmap für Start-ups zur Anpassung an eine zunehmend komplexe globale Landschaft angeboten. Durch die Verknüpfung historischer Zusammenhänge, aktueller Trends und zukunftsweisender Einsichten bietet dieses Kapitel einen umfassenden Leitfaden zum Verständnis und zur Nutzung der einzigartigen Stärken ostasiatischer Startup-Ökosysteme.
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  11. 11. Unleashing Innovation in East Asia: Key Takeaways for Stakeholders

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    Ying Cheng, Adam Cross, Martin Hemmert, Agata Kapturkiewicz, Masahiro Kotosaka, Franz Waldenberger
    Dieses Kapitel seziert den Aufstieg ostasiatischer Startup-Ökosysteme und stellt die Dominanz westlich orientierter Innovationsmodelle in Frage, indem es drei zentrale Themen aufdeckt: Kultur, Politik und Internationalisierung. Durch eingehende Analysen Japans, Koreas und Chinas wird aufgezeigt, wie diese Faktoren unterschiedliche unternehmerische Landschaften formen, von staatlich unterstütztem Risikokapital bis hin zu kulturell verankerten Geschäftspraktiken. Das Kapitel stellt ein überarbeitetes Rahmenwerk zum Verständnis von Startup-Ökosystemen vor und betont die Rolle des lokalen Kontextes, regulatorischer Rahmenbedingungen und internationaler Verknüpfungen bei der Innovationsförderung. Für Unternehmer unterstreicht sie strategische Chancen in den Bereichen Inlandskalierung, staatliche Unterstützungssysteme und Nutzung kultureller Exporte für die globale Expansion. Investoren erhalten Einblicke in die sich entwickelnden Märkte Ostasiens, während politische Entscheidungsträger von erfolgreichen, kontextabhängigen Innovationsstrategien lernen. Die Diskussion erstreckt sich auf Wissensarbeiter, ausländische Unternehmer und etablierte Firmen und bietet eine ganzheitliche Sicht der ostasiatischen Start-up-Revolution. Angesichts der Tatsache, dass KI und geopolitische Veränderungen die Landschaft neu gestalten, wird das Kapitel mit der Untersuchung abgeschlossen, wie die ostasiatischen Ökosysteme bereit sind, die nächste Welle technologischer Umwälzungen anzuführen. Dies bietet eine Roadmap für diejenigen, die versuchen, aus dieser dynamischen Umgebung Kapital zu schlagen.
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Titel
Unleashing Innovation the East Asian Way
Verfasst von
Ying Cheng
Adam Cross
Martin Hemmert
Agata Kapturkiewicz
Masahiro Kotosaka
Franz Waldenberger
Copyright-Jahr
2026
Verlag
Springer Nature Singapore
Electronic ISBN
978-981-9565-13-9
Print ISBN
978-981-9565-12-2
DOI
https://doi.org/10.1007/978-981-95-6513-9

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