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11.09.2019 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

Schaeffler erwartet Nebeneinander von Antriebsarten

Autor:
Stefanie Burgmaier

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler aus Herzogenaurach stellt sich auf die parallele Herstellung von Verbrennungs- und Elektromotoren ein.

Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, freut sich auf den Transformationsprozess in der Autoindustrie. ”Ich sehe die Veränderungen eher als große Chance denn als großes Risiko“, sagte Rosenfeld vor Journalisten in Frankfurt im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung (IAA). Rosenfeld, der das börsennotierte Familienunternehmen seit 2014 führt, sieht vor allem Entwicklungsmöglichkeiten durch Innovationen. ”Mit guten Ingenieuren“ ließen sich viele Neuerungen schaffen. 

Deshalb habe sich Schaeffler dazu entschlossen, neben dem Geschäftsfeld Antriebsstrang auch einen Bereich Fahrwerk aufzubauen. ”Das Thema Fahrwerk wird immer wichtiger“, sagte Rosenfeld. Sein Unternehmen, das zwei Drittel des Umsatzes mit der Automobilindustrie erzielt, erwartet, dass 2035 rund 60 Prozent der Autos automatisiert, 30 Prozent teilautonom und 10 Prozent vollautonom fahren. 

Brennstoffzelle eignet sich als Energiespeicher

Bei den Antriebssträngen prognostiziert Rosenfeld ein Nebeneinander von Verbrennungs- und Elektromotor. In dem Szenario für 2030 rechnet der CEO damit, dass 30 Prozent der Fahrzeuge von einem klassischen Verbrennungsmotor, 30 Prozent von einem E-Motor und 40 Prozent von einem Hybrid aus Verbrenner- und E-Motor angetrieben werden.

Die ”Technologieviefalt“ findet Rosenberg gut und ist deshalb auch offen für die Brennstoffzelle. Er glaubt aber nicht, dass neben der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge parallel noch Wasserstofftankstellen aufgebaut würden. Die Brennstoffzelle eigne sich aber hervorragend als Energiespeicher und könne deshalb für andere Anwendungen außerhalb der Autoindustrie genutzt werden.

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