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30.09.2016 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

Autobauer und Mobilfunkunternehmen auf dem Weg zu 5G

Autor:
Christiane Köllner

Audi, BMW, Daimler, Ericsson, Huawei, Intel, Nokia und Qualcomm entwickeln, testen und fördern gemeinsam Kommunikationslösungen für vernetzte Mobilität. Dazu haben sie die 5G Automotive Association gegründet.

5G gilt als wichtiger Baustein der künftigen Digitalisierung aller Lebensbereiche. Ein schnelles Mobilnetz ist eine wichtige Voraussetzung für viele Funktionen des autonomen und vernetzten Fahrens. Daher haben Audi, BMW, Daimler, Ericsson, Huawei, Intel, Nokia und Qualcomm die Gründung der 5G Automotive Association (5GAA) bekannt gegeben. Der Verein soll neue Kommunikationslösungen entwickeln, testen und fördern, ihre Standardisierung unterstützen sowie ihre Markt-Verfügbarkeit und globale Verbreitung beschleunigen. Ziel sei es, Funktionen wie das vernetzte automatisierte Fahren, ortsunabhängigen Zugang zu Diensten und intelligente Verkehrslösungen für die Smart City zu unterstützen. Damit möchte man den gesellschaftlichen Anforderungen bei vernetzter Mobilität und Verkehrssicherheit begegnen.

Globale branchenübergreifende 5G Automotive Association

Wenn künftig Fahrzeuge miteinander oder mit der Infrastruktur kommunizieren, muss das Mobilfunknetz deutlich mehr leisten als heute. Mobilfunknetze der nächsten Generation werden ein weit größeres Datenvolumen verarbeiten können, deutlich mehr Geräte miteinander verbinden, Latenzzeiten signifikant verringern und eine neue Qualität der Netzstabilität erreichen. 5G, zum Beispiel, soll so die entscheidenden Kommunikationsgrundlagen für mehr Verkehrssicherheit, erweiterte Vehicle-to-everything-Kommunikation und vernetzte Mobilitätslösungen verbessern.

Die Mitglieder der 5G Automotive Association wollen in enger Zusammenarbeit die neuen technischen und damit verbundene Geschäftspotenziale für die Automobil- sowie Informations- und Kommunikationsbranche optimal nutzen. Der Verein fokussiert sich auf technische und regulatorische Schlüsselfragen. Die Möglichkeiten neuer Mobilfunktechnik-Generationen sollen ausgeschöpft und Fahrzeugplattformen dabei angebunden, vernetzt und integriert werden.

Unter anderem soll 5GAA

  • Anwendungsfälle, technische Anforderungen und Umsetzungsstrategien festlegen und aufeinander abstimmen,
  • Standardisierungs- und Regulierungsstellen sowie Zertifizierungs- und Zulassungsprozesse unterstützen,
  • sich technischen vehicle-to-everything-Anforderungen wie drahtloser Konnektivität, Sicherheit, Datenschutz, Authentifizierung oder Cloud Architektur widmen,
  • in gemeinsamen Innovations- und Entwicklungsprojekten ganzheitliche Lösungsansätze erarbeiten, Kompatibilitätstests sowie umfangreiche Pilotprojekte und Testeinsätze durchführen.

5G Automotive Association arbeitet global und stehe weiteren Partnern aus der Informations- und Kommunikationsbranche, der Automobilindustrie und anderen Bereichen des Fahrzeug- und Straßenverkehrswesens offen. Christoph Voigt wurde zum Vorsitzenden des Beirats von 5GAA benannt, Vorsitzender des Vorstands ist Dino Flore. Mehrere Unternehmen hätten bereits zugesagt, 5GAA zu unterstützen, und ihre Beitrittsabsicht bekundet.

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