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08.11.2018 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

Der IAV Talent Award folgt auf den Hermann-Appel-Preis

Autor:
Michael Reichenbach

Im Rahmen eines Innovationstags zeichnete der Entwicklungsdienstleister IAV fünf Studierende und Absolventen mit dem neu kreierten "Talent Award 2018" aus. Die Verleihung erfolgte in Berlin.

Die Welt der Mobilität von morgen hautnah erleben – unter diesem Motto bot der Entwicklungsdienstleister IAV am 1. November 2018 in der Berliner Classic Remise MINT-Interessierten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien beim ersten "Talent Innovation Day" inspirierende Eindrücke – randvoll mit zukunftsweisenden Programmpunkten gefüllt. Neben Präsentationen zu IAV-Innovationen wie dem IAV People Mover sowie Vorträgen und Workshops wurde der neu geschaffene "IAV Talent Award 2018" unter dem Thema "Mobilität der Zukunft" verliehen. Diese mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Auszeichnung folgt dem langjährigen Hermann-Appel-Preis und wird jährlich zu Ehren des Firmengründers Prof. Dr. Hermann Appel verliehen – und zwar in den Preiskategorien "Excellence" (Dissertationen), "Projects" (Projektarbeiten) und "Hermann Appel" (Abschlussarbeiten Bachelor/Master von IAV-Studierenden).

Kai-Stefan Linnenkohl als Arbeitsdirektor und Mitglied der Geschäftsführung von IAV begrüßte etwa 180 Gäste, unter denen sich auch die Familie Appel befand. Linnenkohl sowie der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Steffen Müller von der TU Berlin gedachten kurz des Jurymitglieds Roland Baar, Professor an der TU Berlin für Verbrennungskraftmaschinen sowie Ex-Weltmeister-Ruderer des Deutschland-Achters, der am 23. Juni 2018 bei einem Verkehrsunfall viel zu früh ums Leben kam.

Fünf Arbeiten überzeugten die Jury

Die zahlreich eingesandten Projekt- und Abschlussarbeiten von Hochschulen aus ganz Deutschland befassten sich mit Themen aus den Bereichen Elektromobilität, alternative Antriebe und Kraftstoffe, Trends der Fahrzeugentwicklung wie Automatisierung, Vernetzung, Digitalisierung sowie innovative Mobilitäts- und Verkehrskonzepte. Die insgesamt fünf Preisträger überzeugten die unabhängige Jury aus hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft, Presse und Wirtschaft in allen vier Entscheidungskriterien: "Innovativer Ansatz", "Bedeutung für die Wissenschaft", "Industrielle Anwendbarkeit" und "Nutzen für die Umwelt".

In der Kategorie "Excellence" überzeugte Dr. Till Steinbach mit seiner Dissertation unter dem Titel "Ethernet-basierte Fahrzeugnetzwerkarchitekturen für zukünftige Echtzeitsysteme im Automobil", die er an der HAW Hamburg durchgeführt hat. Steinbach war schon 2011 Preisträger mit seiner Masterarbeit geworden. Für seine Projektarbeit "Temperaturüberwachung von Lithium-Ionen-Zellen mit gedruckten Sensoren für Fahrzeugakkumulatoren" wurde Marcel Reimers von der Universität Bremen in der Kategorie "Project" ausgezeichnet. 

In der Kategorie "Hermann Appel" beeindruckte zum einen die IAV-Studentin Kayoko Abe von der Beuth-Hochschule für Technik Berlin mit ihrer Bachelorarbeit zum Thema "Untersuchung, Implementierung und Bewertung von FPGA-unterstützten CAN-Security-Mechanismen". Zum anderen wurde Christoph Gerhard Simonis von der TU München prämiert, der eine Masterarbeit mit dem Titel "Routenspezifische Reichweitenprädiktion und Betriebsstrategie für Elektrofahrzeuge mit Methoden des maschinellen Lernens" einreichte. Mit dem Sonderpreis wurde Steven Josefs von der TU Braunschweig für seine Masterarbeit "Konzipierung und Implementierung eines Hindernisvermeidungssystems für unbemannte Luftfahrzeuge" ausgezeichnet.

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