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06.03.2018 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

Mahle will HBPO-Anteile an Plastic Omnium verkaufen

Autor:
Christiane Köllner

Mahle bereinigt sein Portfolio und will seine Anteile am Frontend-Joint-Venture HBPO an Plastic Omnium verkaufen. Der Zulieferer möchte künftig noch konsequenter im Bereich der Elektromobilität investieren.

Der Mahle-Konzern beabsichtigt den Verkauf seiner Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen Hella Behr Plastic Omnium (HBPO) an den Mitgesellschafter Plastic Omnium, wie der Zulieferer bekannt gibt. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die beiden Parteien am 1. März 2018. Mahle will damit "konsequent seine Fokussierung auf strategische Kerngeschäftsfelder" verfolgen, heißt es in einer Mitteilung.

HBPO entstand 2004 als gleichberechtigtes Joint Venture der drei Automobilzulieferer Hella, Plastic Omnium und Behr. Mit der mehrheitlichen Übernahme der Anteile an der Behr-Gruppe hält Mahle heute entsprechend 33,33 Prozent der Anteile des Joint Ventures. Diese sollen an Plastic Omnium übergehen. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen.

Mahle bleibt HBPO verbunden

HBPO ist auf die Montage und Logistik sowie die Entwicklung und Konstruktion von Frontend-Modulen, bestehend aus Stoßfänger, Lichtanlage und Kühlkomponenten, spezialisiert. Die Montage von Frontend-Modulen sei kein Bestandteil des Mahle-Kerngeschäfts, heißt es aus Stuttgart. Mahle fokussiere sich auf die Entwicklung und Fertigung von Kühlmodulen. Die im Frontend-Modul verbauten Kühlmodule werden in der Regel von den Automobilherstellern beauftragt, und die Montage obliegt dann den Frontend-Modulherstellern. Insofern werde Mahle dem Unternehmen HBPO weiterhin eng verbunden bleiben.

Im Rahmen seiner strategischen Ausrichtung will Mahle zukünftig noch konsequenter in neue Technologiefelder im Bereich der Elektromobilität investieren. Kühlmodule, Elektromotoren und Leistungselektroniken seien Beispiele für Schlüsselkomponenten.

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