Auftragspolster der deutschen Industrie wächst weiter
- 20.01.2026
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Die deutsche Industrie sieht Licht am Ende der Krise: Das Auftragspolster wächst, vor allem dank Zuwächsen im Fahrzeug- und Maschinenbau.
In der deutschen Industrie läuft es so langsam wieder runder.
Nomad_Soul / Stock.adobe.com
In der deutschen Industrie mehren sich die Hinweise auf ein Ende der Krise. In den Betrieben des verarbeitenden Gewerbes ist das Auftragspolster auch dank Zuwächsen in der Autobranche den vierten Monat in Folge gewachsen. Der Auftragsbestand stieg im November um 5,9 % zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Im Monatsvergleich wird ein Plus von 1,8 % gemeldet.
Der Anstieg sei wesentlich auf den sogenannten "Sonstigen Fahrzeugbau" zurückzuführen, zu dem auch Militärfahrzeuge zählen. Außerdem haben sich laut Bundesamt auch Anstiege in der Automobilindustrie und im Maschinenbau positiv auf das Gesamtergebnis ausgewirkt.
Mit dem Auftragspolster sind die Firmen für die kommenden Monate ausgelastet. Wie das Bundesamt weiter mitteilte, beträgt die sogenannte Reichweite des Auftragsbestands acht Monate. Sie gibt an, wie lange die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge produzieren müssten, um vorhandene Aufträge abzuarbeiten.
Die Zahlen stützen die Hoffnung, dass die krisengeplagte deutsche Industrie vor einer Erholung steht. Laut jüngsten Daten war der Auftragseingang im November deutlich gestiegen, um 5,6 %. Dabei hatte es überdurchschnittlich viele Großaufträge aus dem Inland gegeben. Ökonomen sprachen von positiven Signalen aus der deutschen Industrie und von Zeichen für eine mögliche Trendwende.