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12.02.2020 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

TU Berlin testet automatisierten Kleinbus im ÖPNV

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Wissenschaftler der TU Berlin erforschen in einem Projekt die Möglichkeit eines automatisiert fahrenden, elektrischen Kleinbusses im ÖPNV. Der EZ10 wird auf einer acht Kilometer langen, realistischen Teststrecke eingesetzt.

Im Projekt "Autonomer öffentlicher Nahverkehr im ländlichen Raum - Wirkungsforschung zu neuen Formen innovativer Mobilität und Nutzerakzeptanz" setzen Wissenschaftler der TU Berlin einen automatisiert fahrenden, elektrischen Kleinbus im ÖPNV ein. "Wir wollen mit ihm testen, inwiefern autonom fahrende Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen eingesetzt werden können", sagt Arne Holst, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Straßenplanung und Straßenbetrieb der TU Berlin. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin führt eine acht Kilometer lange Teststrecke durch die 6000-Einwohner-Stadt Wusterhausen/Dosse, ein Operator ist aus Sicherheitsgründen immer an Bord des sechsitzigen Kleinbusses. 

Der Minibus fährt automatisiert entlang des einprogrammierten Streckenverlaufs. Die Orientierung wird über GPS, Korrektursignal sowie über das Mobilfunknetz und per Laser-Sensoren ermöglicht. Mit seiner Sensorik kann er Hindernisse erkennen und stoppen, zum Umfahren wird aber noch der Operator benötigt. Auch die Vorfahrtsregeln und Ampelsituationen müssen noch vom Menschen übernommen werden. Ziel des Projektes ist es, den ÖPNV im ländlichen Raum trotz Abwanderung und Alterung weiterhin zu ermöglichen. In einer Umfrage unter Fahrgästen beurteilten 46 Prozent die Auswirkungen eines solchen automatisiert fahrenden elektrischen Busses auf den ÖPNV "eher positiv" und 16 Prozent "sehr positiv".

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Quelle:
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