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05.10.2016 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

ZF zieht Angebot für Haldex zurück

Autor:
Christiane Köllner

ZF Friedrichshafen ist mit seinem Übernahmeangebot unter den Aktionären der schwedischen Haldex gescheitert. Weniger als 10 Prozent der Anteile seien ZF für sein Angebot von 120 Kronen je Aktie angeboten worden.

ZF Friedrichshafen hat das vom Haldex-Board empfohlene Barangebot an die Aktionäre von Haldex zur Übernahme des gesamten Aktienkapitals zurückgezogen, wie der Zulieferer bekannt gibt. Das Angebot war zuvor am 16. September 2016 auf 120 schwedische Kronen je Aktie erhöht worden.

Die Annahmefrist für das Angebot endete am 3. Oktober 2016. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 4.238.980 Haldex-Aktien angedient. Dies entspricht 9,59 Prozent des gesamten Aktienkapitals von Haldex. Der Vollzug des Angebots unterlag einer Annahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie zum Ablauf der Annahmefirst, inklusive des bestehenden Aktienanteils von ZF. Da diese Bedingung nicht erfüllt wurde, habe sich ZF dazu entschieden, das Angebot nicht weiter zu verfolgen.

"ZF nimmt zur Kenntnis, dass die Aktionäre von Haldex sich dazu entschieden haben, das empfohlene Angebot nicht anzunehmen", heißt es in einer Mitteilung. Das Ziel von ZF, am weiteren Erfolg von Haldex beteiligt zu sein, bleibe unberührt. Mit einem Anteil von 21,67 Prozent des gesamten Aktien- und Stimmrechtskapitals ist ZF aktuell der größte Aktionär von Haldex.

ZF steht für konstruktive Gespräche zur Verfügung

Dr. Stefan Sommer, CEO der ZF Friedrichshafen AG, sagte: "Wir stehen jetzt für konstruktive Gespräche mit den anderen Aktionären von Haldex über die weitere Entwicklung des Unternehmens zur Verfügung."

Sommer fügte hinzu: "Wir bleiben unserer Strategie 2025 treu und investieren weiterhin in die Erweiterung des vielfältigen Produktportfolios von ZF, um die Megatrends der Zukunft mitgestalten zu können. Dabei hängen wir aber nicht von einzelnen Transaktionen ab."

ZF werde keine der bereits angedienten Aktien kaufen. Die Anteile sollen damit bei ihren jeweiligen Eignern verbleiben. Aktionäre müssten nicht weiter tätig werden.

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