Skip to main content
main-content

17.10.2016 | Unternehmen + Institutionen | Nachricht | Onlineartikel

Valeo beteiligt sich an Navya

Autor:
Angelina Hofacker

Valeo beteiligt sich an dem französischen Unternehmen Navya. Demnach soll unter anderem Sensortechnik von Valeo künftig in den autonomen Shuttles von Navya eingesetzt werden.

Navya gab die Kooperation in der vergangenen Woche, am 11. Oktober, bekannt. Zusätzlich zur Hardware soll die Zusammenarbeit mit dem französischen Automobilzulieferer Valeo auch die Optimierung des Handlings der Sensordaten umfassen. Die Auswertung und Verknüpfung der Sensordaten stellt den Partnern zufolge ein wesentliches Element von "intelligenter Mobilität" dar.

Navya ist auf die Entwicklung von intelligenten und nachhaltigen Mobilitätslösungen spezialisiert. Die rund dreißig Mitarbeiter des im Juni 2014 gegründeten Unternehmens Navya arbeiten an den Standorten Paris und Lyon. Zu den entwickelten Fahrzeugen gehört das im Oktober 2015 vorgestellte Transportfahrzeug Navya Arma, das als elektrisch angetriebenes Fahrzeug für den Nahverkehr konzipiert wurde. Die per Induktion wiederaufladbaren Akkus sollen eine Autonomie vom Stromnetz von 5 bis 13 Uhr gewährleisten, je nach Einstellung und Verkehrsbedingungen. Das Fahrzeug ist laut Hersteller vollständig autonom unterwegs (Stufe 5) und könne bis zu 15 Personen befördern. Die Höchstgeschwindigkeit liege bei 45 km/h.

Für den fahrerlosen Modus setze das Unternehmen Multisensortechnik ein. Dank Lidarsensoren sei eine dreidimensionale Wahrnehmung der Umgebung zur Kartografierung der Standorte möglich. So sollen die genaue Position des Fahrzeugs sowie etwaige Hindernisse erkannt werden können. Zudem kommuniziere ein GPS-Sensor mit einer Basisstation, um die genau Position des Fahrzeugs zu bestimmen. Die Messung des Fahrwegs und die Geschwindigkeit der Räder werden zur Berechnung der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs und zur Bestätigung der Position verwendet (Odometrie). Um Hindernisse erkennen und ihre Position im Verhältnis zum Fahrzeug abschätzen zu können, setzt Navya auf Stereokameras. Über die Kameradaten erfolge auch die Analyse der Verkehrsumgebung wie Straßenschilder oder Ampeln.

Seit Ende Juni 2016 sind dank Sondergenehmigung zwei selbstfahrende Fahrzeuge in Sitten (Sion) im schweizer Kanton Wallis unterwegs. Der Testbetrieb soll bis Oktober 2017 dauern. Die Testfahrzeuge verfügen über 11 Sitzplätze und fahren mit einer Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h. Das schweizerische Transportunternehmen PostAuto ist verantwortlich für den Betrieb, die Sicherheit und die Wartung der beiden autonomen Shuttles.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.03.2016 | Entwicklung | Ausgabe 3/2016

Cockpitkonzept für das teilautomatisierte Fahren

2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

Radarsensorik

Quelle:
Handbuch Fahrerassistenzsysteme

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BorgWarnerdSpaceFEVWatlowHBMAnsysDätwyler

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

ADAS und autonomes Fahren mit ANSYS

Die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen (ADAS) und autonomen Fahrzeugen stellt eine große Herausforderung an die Industrie dar. Erfahren Sie im Whitepaper, welche Rolle Simulation hierbei spielt, um sowohl Kosten und Entwicklungszeit zu minimieren, als auch Zuverlässigkeit und Sicherheit zu garantieren.  Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

AVL X-ion™: Modulare Datenerfassungsplattform | Adapts. Acquires. Inspires.

Die neue Plattform vereint Verbrennungsmesstechnik, optische Untersuchungen und elektrische Leistungsmessung in einem Paket. Sie verbessert das Verständnis für individuelle Komponenten des Antriebstrangs und ermöglicht tiefe Einblicke in ihre Interaktionen.
Jetzt mehr erfahren!