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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Unternehmen und Nachhaltigkeit

„The social responsibility of business is to increase its profits“ (Friedman 1970, S. 33). Dieses oft zitierte „Friedmansche“ Postulat ist im Hinblick auf mögliche Zusammenhänge zwischen sozialen und ökologischen Einflussfaktoren und dem Marktwert eines Unternehmens umstritten. So erwartet nach einer aktuelleren Umfrage die Mehrheit (etwa 57%) der deutschen, börsennotierten Unternehmen eher einen positiven Einfluss der Umweltperformance beispielsweise durch einen geringen Energieverbrauch oder ökologischer Produkteigenschaften auf den Unternehmenswert. Ein solcher Einfluss wird in noch höherem Ausmaß (72% der Befragten) für den Zusammenhang zwischen Marktwert eines Unternehmens und der Sozialperformance wie beispielsweise der Pflege sozialverantwortlicher Mitarbeiterbeziehungen gesehen (vgl. Flotow/Häßler/ Kachel 2003, S. 27). Im Gegensatz zu Friedman erwartet offensichtlich die überwiegende Mehrheit der Befragten einen Zusammenhang zwischen Marktwert eines Unternehmens und seiner „ethischen Performance“.
Gunner Langer

2. Konzeptionelle Strukturelemente des Nachhaltigkeits-Paradigmas

Im Folgenden wird ausgehend von den grundlegenden Elementen einer nachhaltigen Entwicklung auf gesellschaftlicher Makro-Ebene zunächst ein ethisch-normativer Bezugsrahmen der unternehmensbezogenen Nachhaltigkeitskonzeption hergeleitet. Der Einfluss von Nachhaltigkeit als wertbildender Faktor wird unter dem Blickwinkel des Wandels zur Wissens- und Risikogesellschaft diskutiert und ein Überblick hinsichtlich der in dieser Arbeit analysierten Modellstruktur gegeben.
Gunner Langer

3. Unsicherheit in ökonomischen Interaktionsprozessen

Die Relevanz von Unsicherheit in der Theorie der Unternehmung als Referenzrahmen der Investitionstheorie steht vor dem Hintergrund des Wandels zur Wissens- und Risikogesellschaft nachfolgend im Vordergrund. Dabei werden die wachsende Bedeutung struktureller Unsicherheit begründet und die Unterschiede zwischen Wissens- und Informationsasymmetrien als Ursache für und gleichermaßen Ergebnis von struktureller Unsicherheit erläutert. Im Besonderen wird die Emergenz systemischer Unsicherheit als Subform struktureller Unsicherheit und ihre Relevanz für die Theorie der Unternehmung diskutiert.
Gunner Langer

4. Theoriemerkmale der wissensbasierten Theorie der Unternehmung

Nachfolgend werden die grundlegenden Theoriemerkmale der wissensbasierten Unternehmungstheorie unter Fokussierung auf dynamische Fähigkeiten als zentrales Theoriemerkmal beschrieben. In diesem Zusammenhang wird die Entwicklung zur Risikogesellschaft unter dem Blickwinkel der wissensbasierten Konzepte des strategischen Managements zur Erklärung von Wettbewerbsvorteilen betrachtet.
Gunner Langer

5. Koordinations- und Motivationsmechanismen in der wissensbasierten Theorie der Unternehmung

Die Problematisierung der Anreizsystematik wissensbasierter Kooperationen ist Gegenstand dieses Kapitels. Hierbei wird das Motivationsproblem der Wissensteilung mithilfe der Vertragstheorie untersucht und in diesem Zusammenhang die spezifischen Eigenschaften wissensbasierter Kooperationsformen herausgestellt.
Gunner Langer

6. Vertrauen und Sozialkapital in der wissensbasierten Theorie der Unternehmung

Die aus der spezifischen Anreizsystematik wissensbasierter Kooperation abgeleitete Betonung soziopsychologischer Anreize wird im Folgenden in den Kontext des Vertrauensmechanismus und des Sozialkapitals eingeordnet. Hierbei erfolgt die Konzeptualisierung auch unter Rückgriff auf mikrosoziologische Elemente. Im Besonderen wird der aus dynamischer Perspektive bestehende Zusammenhang zwischen Sozialkapital als Bestandsgröße und Vertrauen als Stromgröße für die wissensbasierte Kooperation entwickelt.
Gunner Langer

7. Dualität von dynamischen Fähigkeiten und Sozialkapital: Skizze einer neuen Theorie der Unternehmung

Die Erkenntnisse aus den bisherigen Kapiteln werden in diesem Kapitel in einen integrierenden Modellzusammenhang gestellt, der in einer Skizze für eine „neue“ Theorie der Unternehmung mündet. Hierbei wird die Dualität von Sozialkapital und dynamischen Fähigkeiten für die wissensbasierte Kooperation fokussiert, die auch auf organisationale Stakeholder wie INGOs übertragbar ist.
Gunner Langer

8. Weitergehende Forschungsanregungen und Fazit

Aus den in dieser Arbeit entwickelten Modellzusammenhängen ergeben sich unterschiedliche Stoßrichtungen für zukünftige Untersuchungen im Kontext Unternehmen und Nachhaltigkeit. Vor einem Fazit hinsichtlich der zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit werden diese Forschungsanregungen zunächst aufgezeigt.
Gunner Langer

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