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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel I. Einleitung

Zusammenfassung
„[…] Aus der ex post-Perspektive haben sich „eingeplante“ Synergieeffekte bei Unternehmensakquisitionen oft als unerfüllbare Hoffnungen herausgestellt […].“1 Die Schmalenbach-Gesellschaft — Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. erklärte hierzu auf dem 53. Deutschen Betriebswirtschafter-Tag mit dem Thema „Management von Akquisitionen“, „daß die gegenwärtige Fusionswelle keineswegs nur betriebswirtschaftlich veranlaßt sei: „In vielen Zusammenschlüssen muß eher das Ergebnis eines Modetrends denn einer kühlen, rationalen Abwägung gesehen werden.“ Entsprechend oft würden Fusionen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Nach neuesten Untersuchungen liege die Erfolgswahrscheinlichkeit bei nur rund 40 Prozent. Das heißt, die vor einem Unternehmenszusammenschluß formulierten strategischen Ziele, beispielsweise die Schaffung von Synergien, würden nicht in erhofftem Umfang erreicht.“2 In gleicher Weise äußert sich der Arbeitskreis Die Unternehmung im Markt (Arbeitskreis Hax): „Die Ergebnisse dieser Akquisitionsfälle, oft mit dem erklärten Ziel, Synergiepotentiale auszuschöpfen, sind ernüchternd, denn es zeigt sich, daß die Zahl der Fehlschläge die der Erfolge weit übersteigt.“3
Christoph A. Butz

Kapitel II. Die Modellierung der zu beurteilenden Handlungsalternative: Unternehmensakquisitionen in Deutschland

Zusammenfassung
Die Komplexität eines Entscheidungsproblems läßt sich verringern, indem man es in die Komponenten Handlungsalternativen, Umwelteinflüsse, Ergebnisse und Zielfunktion zerlegt. Jede dieser Komponenten ist einzeln zu modellieren.1 Aus diesem Grunde wird im folgenden Abschnitt die Akquisition von Unternehmen als die in dieser Arbeit zu beurteilende Handlungsalternative dargestellt.
Christoph A. Butz

Kapitel III. Die Modellierung der Zielfunktion: Marktwertmaximierung und Synergiebegriff

Zusammenfassung
Schon in der Einleitung dieser Arbeit wurde darauf hingewiesen, daß unter den Zielen, die angeführt werden, um Akquisitionen zu begründen, das Erreichen von Synergien eines der meistgenannten und zugleich vagsten ist.
Christoph A. Butz

Kapitel IV. Die Modellierung der Wirkungen: Akquisitionsbedingte Finanzsynergiepotentiale

Zusammenfassung
Nachdem die Unternehmensleitung mit der Alternative Unternehmensakquisition (Kapitel II) und dem zu ihrer Beurteilung herangezogenen Ziel (Kapitel III) zwei Entscheidungsprämissen generiert hat, benötigt sie als dritten Planungsbestandteil ein Wirkungsmodell, das in Abhängigkeit von den als relevant erachteten Umwelteinflüssen1 die Auswirkungen der geplanten Akquisition auf die Zielvariable „Marktwert des Unternehmens“ bestimmt.2
Christoph A. Butz

Kapitel V. Kritisches Resümee

Zusammenfassung
Die Kritik an der Modellierung der finanzwirtschaftlichen Wirkungen einer Unternehmensakquisition im vorigen Kapitel soll sich nachfolgend auf wenige zentrale Aspekte konzentrieren. Auf eine Wiederholung der jeweils an gegebener Stelle genannten möglichen Einwände gegen einzelne Annahmen wird verzichtet; so ließe sich beispielsweise in epischer Breite das Für und Wider der Normalverteilungsannahme in Abschnitt IV 2.2 erörtern, sie bliebe dennoch, was sie ist: eine Zweckmäßigkeitsentscheidung, die als solche nicht „falsch“ oder „richtig“ genannt werden kann.1
Christoph A. Butz

Backmatter

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