Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Ein effizientes Management braucht unternehmensgrößen-, rechtsform- und branchenübergreifend eine Entscheidungsunterstützung durch relevante Informationen. Dafür stellt das Controlling vielseitige Ansätze, Instrumente und Techniken bereit und generiert die entsprechenden Kennzahlen.

Nach einer grundlegenden thematischen Einführung arbeiten Lachnit/Müller ein integriertes Controlling für das Gesamtunternehmen heraus. Die Autoren analysieren detailliert die Bereiche Erfolgs-, Finanz-, Risiko- und Erfolgspotenzial-Controlling und entwerfen die komprimierte Konzeption eines Management-Cockpits auf Basis von Kennzahlen. Neben quantitativen Informationen werden verstärkt auch qualitative und strategische Aspekte berücksichtigt. Durch viele Beispiele und eine ausführliche Fallstudie wird Controllingwissen anwendungsorientiert vermittelt.

Für die 2. Auflage wurden die rechtlichen Änderungen berücksichtigt und die Fallstudien erweitert sowie die gravierenden Auswirkungen der Finanzmarktkrise auch für das Controlling der Unternehmen thematisiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Unternehmenscontrolling: eine Gegenstandsbestimmung

Controlling als Funktion und Institution wird zunächst hauptsächlich im Zusammenhang mit erwerbswirtschaftlich orientierten Unternehmen gesehen, aber auch in der öffentlichen Verwaltung, in öffentlichen Betrieben, Krankenhäusern, Wohlfahrtsverbänden und NGOs erlangt das Controlling eine steigende Bedeutung.

1

Die Globalisierung der Unternehmenstätigkeiten, gestiegene Anforderungen der Kapitalgeber (hier vor allem auch der Banken), sowie weitreichende Veränderungen auf den Märkten führen dazu, dass der Stellenwert des Controllings in Unternehmen – nicht zuletzt auch bei mittelständischen Betrieben – weiter wachsen wird. Das

Controlling

stellt eine im Zusammenwirken von Praxis und Wissenschaft entwickelte und inzwischen auch erprobte

Konzeption zur Wirkungsintensivierung von Unternehmensführung

dar.

2

Laurenz Lachnit, Stefan Müller

2. Erfolgscontrolling

Beim Erfolgscontrolling steht die Führung des Betriebsergebnisses gestützt durch Umsatzund Kostenplanung bzw. dispositive Kosten‐ und Leistungsrechnung im Zentrum der Betrachtung. Des Weiteren muss das Erfolgscontrolling die Führung von Finanzergebnis, ordentlichem Jahresergebnis und bilanziellem Jahresergebnis sowie von Rentabilitäten und wertorientierten Erfolgszahlen instrumentell unterstützen. Auch wenn die Erfolgslage untrennbar mit der Finanz‐ und Risikolage des Unternehmens verbunden ist, hat sich im Controlling doch durch die Verwendung von spezifischen Instrumenten im ersten Schritt eine Teilbetrachtung dieses Aspektes herausgebildet, die dann mit den Teilbetrachtungen der Finanz‐ und Risikoaspekte zu integrieren ist. Die zentralen Instrumente des Erfolgscontrollings können in der Kosten‐ und Leistungsrechnung, Absatz‐ und Umsatzprognose sowie Umsatz‐, Kosten‐ und Erfolgsplanung gesehen werden.

Laurenz Lachnit, Stefan Müller

3. Finanzcontrolling

Die Finanzlage ist von existenzieller Bedeutung für Unternehmen; Illiquidität als Extrem zieht Insolvenz und Konkurs nach sich. Daher muss im Finanzbereich statt Improvisation und Reaktion informatorisch gut unterlegtes und geplantes Handeln vorherrschen.

249

Die finanzielle Führung von Unternehmen ist eine komplexe Gesamtaufgabe und umfasst folgende

Teilaufgaben

:

250

Laurenz Lachnit, Stefan Müller

4. Risikocontrolling

Unternehmen sehen sich seit Jahren einer wachsenden Dynamik in den Rahmenbedingungen ihres Handelns ausgesetzt. Neue Technologien lassen ganze Branchen und neuartige Märkte entstehen und führen zum Verschwinden wiederum anderer Leistungsfelder. Durch die stärkere Einbindung der ehemaligen Ostblockländer sowie von Schwellenländern in die Weltwirtschaft ergeben sich eine Vielzahl neuer potenzieller Kunden und Lieferanten, aber auch Konkurrenten. Staaten verlieren vielfach ihre Position als (krisenausgleichende) Nachfrager, da die Schuldenkrise deren Handlungsmöglichkeiten stark einschränkt. Zudem ändern sich durch supranationale Organisationen viele rechtliche Grundlagen sowie (global-)gesellschaftliche Normen, einhergehend mit einer kulturell und internetunterstützt gestiegenen Macht der öffentlichen Meinung. Gleichzeitig führen extrem volatile und z.T. von hohen Spekulationsvolumina geprägte Kapitalmärkte zu starken Schwankungen von Devisenkursen, Unternehmenswerten, Zinsen und auch Warenpreisen.

Laurenz Lachnit, Stefan Müller

5. Erfolgspotenzial-Controlling

Viele Faktoren im In‐ und Umsystem der Unternehmung, wie z.B. Mitarbeitermotivation oder Kundenzufriedenheit, stellen Erfolgspotenziale dar.

Erfolgspotenziale

sind für das Unternehmen von hoher strategischer Bedeutung, da sie dem Unternehmen ermöglichen, auch in Zukunft Erfolge zu erzielen. Sie beeinflussen die Unternehmensleistung langfristig,

400

entziehen sich jedoch zunächst der quantitativen Erfassung. Eine

Herausforderung für das Controlling

besteht daher darin, über Erfolgspotenziale eine geeignete Datenbasis als Ausgangspunkt für Informationen zur Führungsunterstützung zu schaffen. Zu diesem Zweck sind die

Abbildungskonzeptionen für das zukunftsorientierte Controlling zu erweitern

; führungsrelevante qualitative Größen sind zu identifizieren, zu erfassen und zu kommunizieren, um in die Unternehmenssteuerung einbezogen werden zu können.

Laurenz Lachnit, Stefan Müller

6. Controlling-Kennzahlensysteme

Die Wirkungskraft des Controllingsystems der Unternehmung hängt nicht unwesentlich davon ab, dass die fährungsrelevanten Sachverhalte hinreichend klar erfasst, geplant, vorgegeben und kontrolliert werden. Dies setzt eine zahlenmäßige Konkretisierung voraus. Als Zahlenmaterial stehen zunächst die Angaben aus dem betrieblichen Rechnungswesen zur Verfügung. Diese Angaben sind jedoch nur zu einem geringen Teil als Führungsinformationen geeignet, da sie wegen vielfältiger Detaillierungsanforderungen und umfangreichen Dokumentationspflichten nicht den nötigen Überblick zulassen. Daher ist es erforderlich, für die Unternehmensleitung ein gesondertes Informationssystem, sozusagen ein

Management‐Armaturenbrett

, einzurichten, welches in konzentrierter Form über die für die Unternehmensführung wichtigen Sachverhalte, wie z.B. Rentabilität, Liquidität, Erfolgsquellen oder Unternehmensstruktur, berichtet.

Laurenz Lachnit, Stefan Müller

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

micromStellmach & BröckersBBL | Bernsau BrockdorffMaturus Finance GmbHPlutahww hermann wienberg wilhelmAvaloq Evolution AG

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Blockchain-Effekte im Banking und im Wealth Management

Es steht fest, dass Blockchain-Technologie die Welt verändern wird. Weit weniger klar ist, wie genau dies passiert. Ein englischsprachiges Whitepaper des Fintech-Unternehmens Avaloq untersucht, welche Einsatzszenarien es im Banking und in der Vermögensverwaltung geben könnte – „Blockchain: Plausibility within Banking and Wealth Management“. Einige dieser plausiblen Einsatzszenarien haben sogar das Potenzial für eine massive Disruption. Ein bereits existierendes Beispiel liefert der Initial Coin Offering-Markt: ICO statt IPO.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise