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Über dieses Buch

Medienwirksame Vorfälle wie der „UNICEF-Skandal“ im Jahr 2007 stellen eine zunehmende Gefahr für das Vertrauen der Öffentlichkeit gegenüber dem gemeinnützigen Sektor dar. Vor diesem Hintergrund stehen Nonprofit-Organisationen heute mehr denn je in der Verantwortung, einen ziel- und rehabilitationsorientierten Umgang mit Vorfällen dieser Art zu finden und zu realisieren.(zu kürzen, sollte Platz nicht reichen) Vanessa Vetter entwickelt in einem dreistufigen Ansatz ein Verhaltensmodell der Krisenkommunikation mit dem Ziel, die Reaktionen potentieller Spender auf Fälle von Fehlverhalten zu verstehen und daraufhin fundierte Implikationen für das Krisenmanagement abzuleiten. Es wird gezeigt, dass ein optimaler Umgang mit der Krise deren negative Folgen auf die Organisationsglaubwürdigkeit und das Spendenverhalten nahezu vollständig ausgleichen kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Zur Notwendigkeit der Analyse von Unternehmensfehlverhalten im Nonprofit-Bereich

Zusammenfassung
„Wir sind wieder da“, so der Vorsitzende Jürgen Heraeus in seiner Ansprache zur Unicef-Gala 2008 in Köln. Einen solch optimistischen Ton konnte sich die im vorherigen Jahr in Verruf gekommene Hilfsorganisation nicht immer leisten. Nach den erstmals im Mai 2007 aufgekommenen Anschuldigungen der Verschwendung von Spendengeldern blickt das Unternehmen auf ein Jahr voller Turbulenzen und Probleme zurück.
Vanessa Vetter

2. Konzeptionelle Grundlagen der Arbeit zur Analyse von Unternehmensfehlverhalten im Nonprofit-Bereich

Zusammenfassung
Trotz der enormen Bedeutung, die Nonprofit-Organisationen in der heutigen Gesellschaft zukommt, gestaltet sich die Suche nach einer angemessenen und einheitlichen begrifflichen Abgrenzung schwierig. In Ermangelung einer positiven Umschreibung greift die Literatur in der Regel auf die Negativabgrenzung der Nicht-Gewinnorientierung (auch Not-For-Profit oder Nonprofit) zurück.
Vanessa Vetter

3. Methodische Grundlagen der empirischen Untersuchung zur Analyse von Unternehmensfehlverhalten im Nonprofit-Bereich

Zusammenfassung
Zur empirischen Überprüfung der in den vorherigen Kapiteln erarbeiteten Forschungshypothesen stehen dem Forscher verschiedene experimentelle Versuchsaufbauten zur Verfügung. Unter einem Experiment versteht man dabei „eine wiederholbare, unter kontrollierten, vorher festgelegten Umweltbedingungen durchgeführte Versuchsanordnung (…), die es mithilfe der Messung von Wirkungen eines oder mehrerer unabhängiger Faktoren auf die jeweilige(n) unabhängige(n) Variable(n) gestattet, aufgestellte Hypothesen empirisch zu überprüfen“.
Vanessa Vetter

4. Empirische Untersuchung zur Analyse von Unternehmensfehlverhalten im Nonprofit-Bereich

Zusammenfassung
Für die Überprüfung der entwickelten Hypothesensysteme anhand der in den vorherigen Abschnitten dargestellten Methoden bedarf es geeigneter empirischer Daten. Dies entspricht dem Grundsatz der wissenschaftlichen Forschung, nach welchem sich der Forscher nicht mit der Entwicklung theoretischer Konzepte oder Modelle zufrieden geben darf, sondern stets eine Konfrontation der theoretischen Konstruktionen mit der Realität anstreben sollte.
Vanessa Vetter

5. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die zunehmende Häufung der Fälle von Fehlverhalten im deutschen und internationalen Nonprofit-Bereich hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass den gemeinnützigen Organisationen verstärkt Misstrauen entgegengebracht wird. Der verantwortungslose und unstrukturierte Umgang einzelner NPOs mit Vorfällen dieser Art resultiert immer häufiger in einem nachhaltigen Verlust an Vertrauen in den gesamten gemeinnützigen Sektor.
Vanessa Vetter

Backmatter

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