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07.09.2018 | Unternehmensgründung | Nachricht | Onlineartikel

Bereitschaft zur Unternehmensgründung steigt

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Gerade Jüngere können sich mit der Idee, selbst Unternehmer zu werden, sehr gut anfreunden. Doch unabhängig vom Alter fühlen sich viele Gründer und Selbstständige bei der Altersvorsorge allein gelassen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Vor allem bei der jungen Generation ist der Wunsch, aus einer Idee ein unternehmerisches Konzept zu entwickeln hoch. Wie das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in seiner 50-Plus-Studie "Einzigartigkeit des Alterns" herausgefunden hat, liegt die Bereitschaft zur Gründung eines eigenen Unternehmens unter den 18- bis 39-Jährigen bei 45 Prozent. Sie nimmt dann bei älteren Jahrgängen ab, jedoch finden sich der DIA zufolge noch unter den 70-Jährigen 15 Prozent, die sich eine Selbstständigkeit oder ein eigenes Unternehmen vorstellen können. Für die Studie befragt Insa Consulere im Auftrag des DIA im Drei-Jahres-Rhythmus eine repräsentative Gruppe von rund 3.000 Erwachsenen, von denen ein Drittel unter 50 Jahre und zwei Drittel über 50 Jahre alt ist.

Mehr Unterstützung bei der Altersvorsorge gewünscht

Allerdings fühlen sich viele Gründer und Selbstständige in Sachen Altersvorsorge vom Staat und den Branchenverbänden schlecht informiert und vermissen eine ausreichende Unterstützung. Bei dieser Einschätzung unterscheiden sich die Altersgruppen nur wenig. Dennoch stellten die Studienautoren des DIA fest, dass die Ängste, die vor allem die jüngeren Gründer plagen, mit dem Alter weniger werden. "Die Erfahrungen, die im Laufe des Lebens gesammelt wurden, wirken offenkundig relativierend auf die Einschätzung der Risiken. Drei von vier Selbstständigen berichten von finanziellen Sorgen, die entweder vorübergehend oder dauernd auftraten", heißt es in der Studie.

So sind es meist auch die Finanzierungsprobleme, die für das Scheitern eines Unternehmens verantwortlich sind.  Andere Probleme wie bürokratische Probleme oder fehlende Kompetenzen fallen weniger ins Gewicht. Zusammenfassend stellt die DIA-Studie fest, dass die Mehrheit der Gründer und Selbstständigen trotz aller Hürden mit ihrer Entscheidung für diese Form der Erwerbstätigkeit zufrieden ist.

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