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22.08.2017 | Unternehmensgründung | Infografik | Onlineartikel

Frauen sind in Start-ups Mangelware

Autor:
Andrea Amerland

Ja, wo sind sie denn, die weiblichen Mitarbeiter in Start-ups? Laut einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom sind Frauen in aufstrebenden deutschen Tech-Unternehmen noch immer deutlich in der Unterzahl. Ist die fehlende Digitalausbildung in der Schule schuld?

Viel wird über die Frauenquote in Vorständen oder über die Vorteile gemischter Teams diskutiert. Doch die Genderdebatte bleibt eben nur eine Debatte, wenn Frauen sich nach wie vor für die typischen Frauenberufe entscheiden. Zumindest erklärt sich so Bitkom-Präsident Achim Berg den Frauenmangel in Tech-Start-ups. "Es gibt leider immer noch zu wenig Frauen, die sich für ein technisches oder für ein Informatik-Studium entscheiden“, beklagt Berg und fordert bereits in der Schule eine bessere digitale Bildung

Denn wie eine Erhebung des Digitalverbandes ergeben hat, liegt der Anteil weiblicher Mitarbeiter bei nur 27 Prozent. Nur in jedem sechsten Start-up ist mindestens die Hälfte der Beschäftigten weiblich. In jedem vierten Start-up gehören Frauen demnach zum Gründungsteam. Immerhin will jedes junge Unternehmen den Anteil an Frauen erhöhen.

Die Start-up-Szene für Frauen

Für die Umfrage hat der Verband gut 250 Gründer aus der IT- und Internet-Szene befragt. Insgesamt sei die Situation in der Start-up-Szene für Frauen besser als in der klassischen Wirtschaft. Das gaben 57 Prozent der befragten weiblichen Gründer und 69 Prozent der Männer an.

Also schöne neue Start-up-Welt? Ganz so einfach scheint es nicht. Denn nach einer Analyse der Gehälter in der Start-up-Szene durch das Karriereportal Jobspotting zusammen mit der Hochschule Aalen und dem Branchendienst Berlin-Start-up-Jobs von 2016, verdienen Frauen in der Gründerszene besonders schlecht. 

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