Skip to main content
main-content

26.10.2017 | Unternehmensgründung | Infografik | Onlineartikel

Jedes zweite Automobilunternehmen macht einen Bogen um Start-ups

Autor:
Christiane Köllner

Wer bei der Digitalisierung vorne dabei sein will, der muss mit innovativen Start-ups zusammenarbeiten. Das hat noch nicht jeder in der Autobranche erkannt. 

In Zeiten der digitalen Transformation kommt kein Unternehmen an ihnen vorbei: Start-ups. Gerade in der Automobilbranche suchen viele Firmen bei Themen wie Industrie 4.0, Elektromobilität, künstliche Intelligenz oder automatisiertes Fahren die Koorperation mit innovativen Gründern. Sollte man meinen. Doch die Realität ist eine andere, glaubt man einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach macht mehr als jeder zweite Automobilhersteller beziehungsweise -zulieferer (56 Prozent) einen Bogen um Start-ups und arbeitet nicht mit ihnen zusammen, wie die Umfrage unter Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern von 177 Unternehmen der Automobilindustrie mit 20 oder mehr Mitarbeitern ergab.

Aber: Immerhin drei von zehn Unternehmen (29 Prozent) entwickeln laut Umfrage zusammen mit Start-ups neue Produkte oder Dienstleistungen, 15 Prozent unterstützen Start-ups, etwa durch Förderprogramme. Jedoch würden gerade einmal sieben Prozent Produkte oder Dienstleistungen von Start-ups beziehen und nur zwei Prozent hätten in Start-ups investiert.

Gerade kleinere Unternehmen scheuen die Zusammenarbeit

Vor allem kleineren Unternehmen fehle es aktuell an Kontakt zu Start-ups, so die Bitkom-Umfrage. Unter den Unternehmen der Automobilbranche mit 20 bis 99 Mitarbeitern arbeiteten 62 Prozent nicht mit Start-ups zusammen, bei jenen ab 100 Mitarbeitern seien es 49 Prozent. Gleichzeitig habe jedes dritte Automobilunternehmen (34 Prozent) angegeben, die Innovationsfähigkeit der gesamten Branche werde gehemmt, weil es in Deutschland zu wenige Automotive-Start-ups gibt. 

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.06.2016 | Im Fokus | Ausgabe 6/2016

Von Start-ups lernen

2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

Geschäftsmodellentwicklung für Start-up Unternehmen

Wie Start-up Unternehmen ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickeln
Quelle:
Geschäftsmodellinnovationen

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Neuartige Formen der Kooperation mit dem Start-up Sektor

Eine explorative Fallstudienanalyse etablierter Firmen in der deutschen Automobilindustrie
Quelle:
Innovative Produkte und Dienstleistungen in der Mobilität

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

BorgWarnerdSpaceFEVWatlowHBMAnsysValeo Logo

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Ausblick in die Zukunft der Turboladertechnologie

Die Hersteller von Turboladersystemen müssen ihre Palette an technischen Lösungen ständig erweitern und an das wachsende Spektrum an Motorkonzepten anpassen. BorgWarner liefert innovative Technologien, wie den eBooster® elektrisch angetriebenen Verdichter, Wälzlagersysteme und Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) für Benzinmotoren, die dem Fahrzeug der Zukunft den Weg bereiten. Jetzt gratis downloaden!

Sonderveröffentlichung

- ANZEIGE -

Kraftstoff reduzieren und gleichzeitig Emissionen senken – ist das möglich? AVL PLUtron™ - Die Kraftstoffverbrauchsmessung der Zukunft!

AVL PLUtron erfährt eine enthusiastische Resonanz seit es im Juli auf dem Markt gekommen ist. Anwender aus dem Fahrzeugtest einschlägiger Automobilhersteller zeigen sich beeindruckt von der Qualität der Messergebnisse und von der Einfachheit der Einbindung über die CAN-Schnittstelle.

Das erfahren Sie hier!