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23.11.2018 | Unternehmensgründung | Nachricht | Onlineartikel

Berlin ist Gründerhauptstadt

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Berlin ist bei der Gründung von GmbHs und Unternehmergesellschaften (UG) absoluter Favorit. Die Stadt kommt vor der Finanzmetropole Frankfurt und Düsseldorf, die Rang zwei und drei belegen. Das sagt eine aktuelle Foris-Analyse.

Zwischen 2013 und 2018 begleitete der Rechts- und Finanzdienstleister Foris rund 2.300 Gesellschaften bis zu ihrem Marktstart. 27 Prozent dieser Firmen wurden laut einer Datenanalyse an einem Berliner Handelsregister angemeldet. In Frankfurt sind es demnach 17 und in Düsseldorf immer noch 12 Prozent.

Die meisten Gründer, insgesamt 22 Prozent, fokussierten sich auf die Monate November und Dezember, heißt es weiter. "Die zeitliche Präferenz hat vor allem steuerliche Gründe", erläutert Foris-Vorstand Hanns-Ferdinand Müller. Besonders beliebt seien sogenannte Vorratsgesellschaften. Da die jungen Unternehmer durch Businesspläne, Finanzierung und dem Aufbau eines Netzwerkes stark beansprucht werden, wollten sie nicht zusätzlich die zeitaufwändigen formalen Stationen einer GmbH- oder UG-Gründung durchlaufen, so Müller. Bei einer Vorratsgesellschaft seien bereits alle juristischen Gründungsformalien erledigt. "Der Gründer muss dann nur noch zur Beurkundung zum Notar." Rund die Hälfte der Gründungen geschehe dagegen aus Unternehmen heraus, betonte Müller.

Viele Gründer sind zwischen 18 und 39 Jahre

Im September hatte das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) mitgeteilt, dass der Wunsch nach einem eigenen Unternehmen vor allem bei der jungen Generation hoch sei. Demnach liege die Bereitschaft zur Gründung eines eigenen Unternehmens unter den 18- bis 39-Jährigen bei 45 Prozent. Allerdings fürchten viele der Gründer Lücken in der Altersvorsorge. Zudem liege die Ursache für das Scheitern eines jungen Unternehmens meist an der mangelhaften Finanzierung. 

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