Unternehmenskauf und Unternehmensumwandlung
Besteuerung, Rechnungslegung, Bewertung, Recht - Festschrift für Prof. Dr. Rainer Heurung
- 2021
- Buch
- Herausgegeben von
- Prof. Dr. Nadine Antonakopoulos
- Dr. Benjamin Engel
- Prof. Dr. Michael Gille
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Die vorliegende Festschrift für Rainer Heurung enthält einen Fundus interessanter Beiträge, verfasst von namhaften Autoren, aus den Gebieten Besteuerung, Rechnungslegung, Bewertung und den Rechtswissenschaften. Sie geben einen Überblick über relevante Aspekte bei Unternehmenskauf und Unternehmensumwandlung. Auch aktuelle Entwicklungen in der steuerlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung sowie Neuerungen bei der Rechnungslegung werden in diesen Beiträgen einer kritischen Analyse unterzogen.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Hinzurechnungsbesteuerung beim internationalen Unternehmenserwerb
Benjamin EngelDer Beitrag bietet einen umfassenden Überblick über die Hinzurechnungsbesteuerung beim internationalen Unternehmenserwerb, insbesondere für deutsche Industrieunternehmen. Es werden überschießende Tendenzen der Hinzurechnungsbesteuerung identifiziert und die wesentlichen Aspekte der Reform nach dem ATAD-Umsetzungsgesetz beleuchtet. Der Autor analysiert, welche steuerlichen Risiken und Strategien in den verschiedenen Phasen eines Unternehmenserwerbs berücksichtigt werden müssen, um eine optimale steuerliche Gestaltung zu gewährleisten. Besondere Aufmerksamkeit wird der steuerlichen Due Diligence und der Integrationsphase nach dem Closing gewidmet. Der Beitrag ist eine wertvolle Ressource für Fachleute, die sich mit den komplexen steuerlichen Herausforderungen beim internationalen Unternehmenserwerb auseinandersetzen müssen.KI-Generiert
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AbstractDer Beitrag gibt einen Überblick über Kernbereiche der Hinzurechnungsbesteuerung, die ein deutsches Industrieunternehmen beim internationalen Unternehmenserwerb in den verschiedenen Phasen einer Übernahme zu berücksichtigen hat. In diesem Zusammenhang wurden überschießende Tendenzen der Hinzurechnungsbesteuerung identifiziert sowie mögliche Lösungsmöglichkeiten de lege ferenda aufgezeigt. Auch wesentliche Aspekte einer möglichen Reform der Hinzurechnungsbesteuerung nach dem Referentenentwurf eines ATADUmsetzungsgesetzes werden angesprochen. -
Entstrickungstatbestände bei internationalen Umwandlungsvorgängen
Markus GsödlDas Kapitel untersucht die steuerlichen Aspekte von internationalen Umwandlungsvorgängen, insbesondere die Anforderungen an das Besteuerungsrecht Deutschlands bei Verschmelzungen. Es analysiert praxisrelevante Fälle und zeigt auf, wie die Komplexität aus dem Zusammenspiel von nationalen Vorschriften, Abkommensrecht und EU-Richtlinien entsteht. Besonderes Augenmerk wird auf die steuerliche Behandlung von Verschmelzungen von Kapitalgesellschaften nach den § 11-13 UmwStG gelegt. Die Untersuchung zeigt, dass die Analyse des Tatbestandsmerkmals des Verlusts oder der Beschränkung des Besteuerungsrechts Deutschlands eine vielschichtige Prüfung erfordert. Interessant sind dabei insbesondere die Fälle der grenzüberschreitenden Verschmelzung, die gleich drei Ebenen tangieren: den Anteilseigner, den übertragenden Rechtsträger und ggf. ausländisches Betriebsvermögen. Die Norm des § 3 Abs. 3 UmwStG kann in bestimmten Konstellationen als Rettungsanker für das Besteuerungsrecht Deutschlands dienen.KI-Generiert
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AbstractVerschmelzungen im internationalen Kontext können nur ertragsteuerneutral durchgeführt werden, wenn – neben weiteren Voraussetzungen – das Besteuerungsrecht Deutschlands an den betroffenen Wirtschaftsgütern nicht ausgeschlossen bzw. beschränkt wird. Der Beitrag analysiert praxisrelevante international Verschmelzungsvorgänge schwerpunktmäßig vor dem Hintergrund dieser Voraussetzungen und zeigt mitunter auf, dass fallabhängig die Komplexität aus dem Zusammenspiel von nationalen Vorschriften, Abkommensrecht und EURichtlinien resultieren kann. -
Aktuelle Praxisfragen des Umwandlungssteuerrechts
Hubertus Baumhoff, Martin CordesDas Kapitel beleuchtet aktuelle Praxisfragen im Umwandlungssteuerrecht, insbesondere die Kapitalertragsteuer bei grenzüberschreitendem Formwechsel und Sitzverlagerung. Es wird diskutiert, ob solche Formwechsel eine steuerliche Fiktion der Gewinnausschüttung auslösen können. Weitere Themen sind die Sperrfristregelung nach § 24 Abs. 5 UmwStG und der Zeitpunkt der Einlagendotierung nach § 23 UmwStG. Das Kapitel untersucht auch die Einlagefiktion bei Formwechsel in eine Personengesellschaft und die Rückbehaltung wesentlicher Betriebsgrundlagen bei doppelstöckiger Personengesellschaft. Diese Themen werden anhand aktueller Rechtsprechung und Gesetzesänderungen detailliert analysiert, um praxisrelevante Antworten zu liefern.KI-Generiert
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AbstractDer folgende Beitrag widmet sich dem Umwandlungssteuerrecht, das zusammen mit dem Körperschaftsteuerrecht stets Teil der wissenschaftlichen und praktischen Tätigkeit von Rainer Heurung war. Zahlreich hat Rainer Heurung hierzu publiziert. Die heutige Fassung des Umwandlungssteuergesetzes stammt aus 2006 und ist seitdem weitgehend unverändert geblieben. Wesentlichen Einfluss auf die Praxis hatte das in 2011 zum Umwandlungssteuergesetz ergangene BMF-Schreiben („Umwandlungssteuererlass“). Der folgende Beitrag greift aus dem Forschungsgebiet „Umwandlungssteuerrecht“ von Rainer Heurung praktisch bedeutsame Einzelfragen zur wissenschaftlichen Diskussion auf. -
Ertragsteuerliche Fragen bei Umwandlung einer atypisch stillen Beteiligung
Franziska PetersDas Kapitel befasst sich mit den ertragsteuerlichen Fragen bei der Umwandlung einer atypisch stillen Beteiligung. Es wird erläutert, dass eine solche Umwandlung erfolgsneutral möglich sein kann, wenn bestimmte rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen erfüllt sind. Die stillen Gesellschaften werden als Innengesellschaften definiert, die jedoch steuerlich als Mitunternehmerschaft behandelt werden. Die Umwandlung in eine Hauptbeteiligung erfordert eine sorgfältige rechtliche und steuerliche Einordnung der stillen Beteiligung. Besondere Aufmerksamkeit wird den Mitunternehmerinitiativen und -risiken sowie den steuerlichen Folgen der Umwandlung gewidmet. Praktische Beispiele und die Berücksichtigung aktueller Gesetzgebungsentwicklungen, wie das Optionsmodell zur Körperschaftsteuer, runden das Kapitel ab und machen es zu einer wertvollen Ressource für Experten im Bereich Steuer- und Unternehmensrecht.KI-Generiert
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AbstractEine atypisch stille Beteiligung als (mittelbare) Beteiligung an einer Personenoder Kapitalgesellschaft kann in eine (unmittelbare) Hauptbeteiligung an einer solchen umgewandelt werden. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Ertragsteuerlich stellt sich die Frage, ob eine solche Umwandlung erfolgsneutral möglich ist. -
Die steuerliche Relevanz der Konzernrechnungslegung unter besonderer Berücksichtigung der Bestimmung des Konsolidierungskreises für den Eigenkapitalquotenvergleich bei der Zinsschranke
Markus OblauDas Kapitel beleuchtet die steuerliche Relevanz der Konzernrechnungslegung, die trotz ihrer ursprünglich handelsrechtlichen Natur zunehmend steuerliche Bedeutung gewinnt. Es wird die Zinsschranke und die Eigenkapitalvergleichsklausel detailliert untersucht, die für Konzerne von großer Bedeutung sind. Die latenten Steuern und ihre Abbildung im Konzernabschluss werden als zentrales Verbindungselement zwischen Konzernrechnungslegung und Besteuerung hervorgehoben. Das Kapitel analysiert auch die EU-Initiativen zur Gemeinsamen konsolidierten Körperschaftsteuer Bemessungsgrundlage und die länderbezogenen Berichtspflichten multinationaler Unternehmensgruppen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Bestimmung des Konsolidierungskreises gewidmet, die für die Anwendung der Eigenkapitalvergleichsklausel entscheidend ist. Die Komplexität und die praktischen Herausforderungen bei der Anwendung der Zinsschranke werden umfassend beleuchtet, wobei auch pragmatische Lösungsansätze und Verwaltungsmeinungen berücksichtigt werden.KI-Generiert
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AbstractDie Konzernrechnungslegung ist eigentlich ein rein handelsrechtliches Thema. Zunächst hat sie für die Besteuerung keine originäre Funktion in Deutschland. Für die steuerliche Belastung ist die Einzelbilanz (genauer: die Steuerbilanz) jeder einzelnen Konzerngesellschaft relevant. Lediglich im Rahmen der ertragsteuerlichen Organschaft kann eine Verlagerung von Besteuerungssubstrat im Rahmen einer Konzernorganisation stattfinden.Dennoch hat der Gesetzgeber in den letzten Jahren durch neue gesetzliche Regelungen der Konzernrechnungslegung eine Bedeutung im Steuersystem verschafft. Zur Verrechnungspreiskontrolle müssen Konzerne einen länderbezogenen Bericht erstellen. Im Rahmen der Zinsschranke können Konzerne die Anwendung über einen Eigenkapitalquotenvergleich vermeiden. Latente Steuern bilden im Konzernabschluss steuerliche Auswirkungen in der Rechnungslegung ab. Auf EU-Ebene ist ein Projekt für eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer Bemessungsgrundlage entstanden. Der Beitrag zeigt die Interdependenzen zwischen Konzernrechnungslegung und Besteuerung auf. -
Zweifelsfragen im Zusammenhang mit § 4j EStG
Inga Hardeck, Marvin KraftDer Beitrag untersucht die steuerrechtlichen Zweifelsfragen im Zusammenhang mit § 4j EStG, der die Lizenzschranke in der deutschen Steuergesetzgebung einführt. Diese Regelung soll den Betriebsausgabenabzug für Lizenzzahlungen beschränken, wenn die korrespondierenden Einnahmen im Ausland einer niedrigen Besteuerung unterliegen. Der Text beleuchtet die Bestimmung nahestehender Personen und die Voraussetzungen für eine von der Regelbesteuerung abweichende, niedrige Besteuerung. Besonders interessant ist die Diskussion über die praktischen Implikationen und die Herausforderungen bei der Anwendung der Lizenzschranke. Der Beitrag bietet tiefgehende Einblicke in die steuerlichen Auswirkungen und die notwendigen Anpassungen im Umgang mit Lizenzzahlungen in einem internationalen Kontext.KI-Generiert
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AbstractWeltweit haben diverse Rechtsysteme steuerliche Vergünstigungen für Einnahmen aus geistigem Eigentum, sogenannte Lizenz-, Patent- oder IP-Boxen, mit dem Ziel der Schaffung von Standortvorteilen statuiert. Diese Präferenzregime führten jedoch in Teilen zu einem schädlichen zwischenstaatlichen Steuerwettbewerb, der grenzüberschreitend agierenden Unternehmensgruppen ermöglichte, ihre Gewinne über Lizenzierungsgestaltungen in Niedrigsteuerländer zu verlagern. Eine Ursache hierfür ist, dass immaterielle Wirtschaftsgüter mobil sind und sich sehr leicht über Staatsgrenzen hinweg auf andere Rechtsträger übertragen lassen. Vor diesem Hintergrund erhielt die in § 4j EStG geregelte Lizenzschranke Einzug in die deutsche Steuergesetzgebung, welche den Betriebsausgabenazug für Lizenzzahlungen beschränkt und dementsprechend der Verlagerung von Steuersubstrat entgegenwirkt. Der folgende Beitrag setzt sich mit zwei Bereichen auseinander, bei denen erhebliche steuerrechtliche Zweifelsfragen vorliegen: Die Bestimmung einer nahestehenden Person sowie die Voraussetzung einer von der Regelbesteuerung abweichenden, niedrigen Besteuerung (Präferenzregelung) beim nahestehenden Lizenzzahlungsempfänger. -
Ertragsteuerliche Anforderungen an den Ergebnisabführungsvertrag
Gerrit AdrianDer Beitrag befasst sich mit den ertragsteuerlichen Anforderungen an den Ergebnisabführungsvertrag, der für die Begründung einer ertragsteuerlichen Organschaft notwendig ist. Es werden die Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen der ertragsteuerlichen Organschaft detailliert erläutert, wobei insbesondere auf die Mindestlaufzeit von fünf Jahren, die Gewinnabführung und die Verlustübernahme eingegangen wird. Besondere Aufmerksamkeit wird den Anforderungen an die Formulierung des Verlustausgleichs und den Ausgleichszahlungen geschenkt, wobei die Unterschiede zwischen verschiedenen Rechtsformen der Organgesellschaften beleuchtet werden. Der Beitrag bietet praktische Hinweise und berücksichtigt aktuelle gesetzliche Änderungen, um eine steuerlich wirksame Gestaltung des Ergebnisabführungsvertrags zu gewährleisten.KI-Generiert
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AbstractZur Begründung einer ertragsteuerlichen Organschaft ist eine tatbestandliche Voraussetzung der Abschluss eines Ergebnisabführungsvertrags im Sinne des § 291 AktG zwischen dem Organträger und der abhängigen Organgesellschaft. Im nachfolgenden Beitrag werden die ertragsteuerlichen Anforderungen an den Ergebnisabführungsvertrag analysiert. -
Steuerrechtliche Konsequenzen aus der unterschiedlichen buchhalterischen Abbildung der Übertragung von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in eine Personengesellschaft
Sinja Kollmann, Sebastian Schmidt, Henrik SundheimerDer Beitrag untersucht die steuerrechtlichen Konsequenzen der unterschiedlichen buchhalterischen Abbildung von Übertragungen von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in eine Personengesellschaft. Es wird diskutiert, wie die Qualifikation von Gesellschafterkonten und die Entgeltlichkeit oder Unentgeltlichkeit von Übertragungsvorgängen die steuerliche Behandlung beeinflussen. Besonders im Fokus stehen die Abgrenzungskriterien zwischen Kapital- und Darlehenskonten sowie die steuerlichen Implikationen verschiedener Buchungsmodelle. Der Text bietet eine umfassende Analyse der aktuellen Rechtsprechung und Finanzverwaltungsansichten und zeigt auf, welche Gestaltungsmöglichkeiten und -risiken es für Unternehmen gibt.KI-Generiert
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AbstractDie Übertragung eines Wirtschaftsguts durch den Gesellschafter auf die Personengesellschaft kann aus unterschiedlichen Beweggründen erfolgen. Im Mittelpunkt steht neben der Generierung von Abschreibungsvolumen häufig die Stärkung der Kapitalbasis des Unternehmens. In Abhängigkeit davon, ob ein steuerverstricktes oder nicht steuerverstricktes Wirtschaftsgut übertragen werden soll, ist entweder eine Einlage oder eine Einbringung erforderlich, um das gewünschte Steueroptimum zu erreichen. Entscheidend für die Zuordnung eines Übertragungsvorgangs zum unentgeltlichen oder entgeltlichen Bereich ist, ob als Gegenleistung für die Übertragung Gesellschaftsrechte gewährt werden. Im Fokus des Beitrags steht insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der buchtechnischen Erfassung von Übertragungsvorgängen aus dem Privatvermögen eines Gesellschafters in das Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft sowie die sich hieraus ergebenden steuerlichen Handlungsoptionen für die Praxis. -
Wirtschaftliches Eigentum im Anwendungsbereich der grunderwerbsteuerlichen Ergänzungstatbestände
Corinna TiggesDer Beitrag behandelt die Zurechnung von Gesellschaftsanteilen im Kontext der grunderwerbsteuerlichen Ergänzungstatbestände. Die Rechtsprechung des BFH ordnet Gesellschaftsanteile dem wirtschaftlichen Eigentümer zu, was zu einer Zurechnung als mittelbare Beteiligung führt. Der Autor untersucht die Formen der Zurechnung, wie mehrstufige Beteiligungsstrukturen und Treuhandstrukturen, und kritisiert die bestehende Rechtsprechung. Es werden alternative Zurechnungskonzepte vorgestellt, die eine Verdopplung der Zuordnung vermeiden sollen. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, die wirtschaftliche Betrachtungsweise stärker in den Vordergrund zu rücken, um eine gerechtere Besteuerung zu gewährleisten.KI-Generiert
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AbstractIn seiner jüngeren Rechtsprechung zu den grunderwerbsteuerlichen Ergänzungstatbeständen ordnet der BFH Gesellschaftsanteile dem wirtschaftlichen Eigentümer i.S.d. § 39 Abs. 2 Nr. 1 AO als mittelbare Beteiligung zu. Der Beitrag untersucht, welche Formen der Zurechnung von Gesellschaftsanteilen im Anwendungsbereich der grunderwerbsteuerlichen Ergänzungstatbestände § 1 Abs. 2a und Abs. 3 GrEStG nach derzeitiger Rechtslage gelten und welche Zuordnungskonkurrenzen sich daraus ergeben. Es werden Kritikpunkte an der Argumentation des BFH herausgearbeitet und abschließenden Denkanstöße für alternative Zurechnungskonzepte vorgestellt. -
Lohnsteuer-Anrufungsauskunft Erörterungen und Gedanken zum § 42e EStG
Lukas HilbertDas Kapitel untersucht die Lohnsteuer-Anrufungsauskunft nach § 42e EStG, ein Instrument für Arbeitgeber zur Klärung lohnsteuerrechtlicher Fragen. Es erörtert die historische Entwicklung des Lohnsteuerabzugs und die Bedeutung der Anrufungsauskunft als gebührenfreies Mittel zur Rechtssicherheit. Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Rechtsprechung des BFH und den Ansichten der Finanzverwaltung auseinander und bietet Hinweise zu möglichen gesetzlichen Anpassungen. Zudem werden die Bedeutung der Anrufungsauskunft für die Praxis und die Notwendigkeit einer effizienteren Bearbeitung durch die Finanzverwaltung diskutiert.KI-Generiert
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AbstractArbeitgeber sind über das Lohnsteuerverfahren gesetzlich zum Steuereinbehalt bei Lohn- und Gehaltszahlungen an ihre Mitarbeiter verpflichtet. Diese vom Staat aufgebürdete Verpflichtung ist sanktions- und haftungsbewährt. Mit der Lohnsteuer-Anrufungsauskunft nach § 42e EStG besteht für die Beteiligten ein gebührenfreier Auskunftsanspruch gegenüber dem Finanzamt. Der Beitrag stellt das Instrument vor, setzt sich kritisch mit der diesbezüglichen höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie den Ansichten der Finanzverwaltung auseinander und gibt zudem Hinweise zu gesetzlichen Anpassungsmöglichkeiten. -
Gestaltungsmöglichkeiten bei der Ermittlung des begünstigen Vermögens in der Erbschaftsteuer – Eine literaturbasierte Übersicht
Stephan Meyering, Sandra Müller-Thomczik, Johannes HiltlDas Kapitel 'Gestaltungsmöglichkeiten bei der Ermittlung des begünstigten Vermögens in der Erbschaftsteuer' bietet eine umfassende Übersicht über verschiedene Strategien zur Optimierung der Steuerbelastung bei der Übertragung von Betriebsvermögen. Es untersucht Einflussgrößen wie Betriebsvermögen, Deckungsvermögen, Verwaltungsvermögen und Schulden. Besonders interessant sind die praktischen Gestaltungsmöglichkeiten, die auf aktuellen gesetzlichen Regelungen und Rechtsprechungen basieren. Diese Strategien ermöglichen es Steuerpflichtigen und ihren Beratern, die Steuerbelastung gezielt zu beeinflussen und die Verschonungsregeln optimal zu nutzen. Das Kapitel ist eine wertvolle Ressource für alle, die sich mit der komplexen Materie der Erbschaftsteuer auseinandersetzen und nach effektiven Gestaltungsmöglichkeiten suchen.KI-Generiert
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AbstractDie Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Ermittlung des begünstigten Vermögens sind komplex. Es besteht eine Fülle an Beiträgen in der Literatur zu optimalen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Der vorliegende Aufsatz bietet eine Übersicht, um dem Steuerpflichtigen bzw. seinem Berater ein schnelles Auffinden zu ermöglichen. -
Bilanzpolitische Spielräume bei der Goodwill-Bilanzierung nach IFRS
Nadine AntonakopoulosDas Kapitel beleuchtet die umfangreichen bilanzpolitischen Spielräume bei der Goodwill-Bilanzierung nach IFRS. Es wird die Erstbilanzierung des Goodwill detailliert beschrieben, wobei die Ermessensspielräume bei der Kaufpreisallokation und der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Fokus stehen. Die Folgebilanzierung des Goodwill wird ebenfalls umfassend analysiert, insbesondere der Wertminderungstest und die Motivation der Unternehmensführung, Wertminderungen zu vermeiden. Der IASB plant derzeit eine Überarbeitung der Goodwill-Bilanzierungsvorschriften, um die Angabepflichten zu erweitern und den Wertminderungstest zu vereinfachen. Das Kapitel bietet eine tiefgehende Analyse der aktuellen Herausforderungen und möglichen Verbesserungen in der Goodwill-Bilanzierung.KI-Generiert
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AbstractDie Goodwill-Bilanzierung nach den International Financial Accounting Standards (IFRS) wird seit Abschaffung der planmäßigen Abschreibung auf diesen international leidenschaftlich diskutiert. Grund hierfür sind insbesondere die stark angewachsenen Goodwill-Buchwerte in den Bilanzen der IFRSBilanzierer. Dies hat seine Ursache in den zahlreichen Ermessenspielräumen bei der Goodwill-Bilanzierung. Begonnen bei der Erstbilanzierung, bei der es durch eine Unterbewertung des Nettovermögens im Rahmen der Kaufpreisallokation zu einer höheren Bewertung des Goodwill kommt. Bei der Folgebilanzierung bestehen ferner Stellschrauben, um eine zeitnahe Erfassung von Wertminderungen auf den Goodwill zu umgehen. Seitens der Unternehmensführung besteht dabei regelmäßig eine hohe Motivation, Wertminderungen auf den Goodwill zu vermeiden und die entsprechenden Spielräume bei seiner Bilanzierung auszuschöpfen, denn eine Wertminderung des Goodwill kann auf eine im Verantwortungsbereich der Unternehmensführung liegende Fehlakquisition hindeuten. Der International Accounting Standards Board (IASB) befasst sich derzeit aktiv mit der Goodwill-Bilanzierung. Zunächst hatte der IASB in Erwägung gezogen, die planmäßige Abschreibung auf den Goodwill wieder einzuführen, dies aber mittlerweile verworfen. Es soll weiterhin an der ausschließlich außerplanmäßigen Abschreibung festgehalten werden. Der Wertminderungstest an sich und die Angaben zu Akquisitionen werden aber überdacht, um sicherzustellen, dass erforderliche Wertminderungen auf den Goodwill zeitnah erfasst werden. -
Nutzung bilanzpolitischer Spielräume im Rahmen der Verschmelzungsbilanzierung
Eine empirische Analyse deutscher Unternehmen Andreas Dutzi, Sophia SchwoyDas Kapitel beleuchtet die bilanzielle Abbildung von Verschmelzungen und die damit verbundenen bilanzpolitischen Spielräume. Gesetzliche Vorgaben zur Verschmelzungsbilanzierung sind rudimentär, was zu divergierenden Ansichten in der Kommentarliteratur führt. Unternehmen nutzen diese Unsicherheiten, um sachverhaltsabbildende und sachverhaltsgestaltende Bilanzpolitik zu betreiben. Die empirische Analyse von 107 Verschmelzungen deutscher Unternehmen zeigt, dass die Buchwertverknüpfung häufiger angewendet wird als das Anschaffungskostenprinzip. Unternehmen präferieren erfolgswirksame Bilanzierungen, um ihre finanziellen Ergebnisse zu beeinflussen. Besonders interessant ist die Nutzung von sachverhaltsgestaltenden Maßnahmen, wie der Erwerb von Anteilen vor der Verschmelzung, um die bilanzpolitischen Möglichkeiten zu maximieren.KI-Generiert
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AbstractDie bilanzielle Abbildung von Verschmelzungen ist gesetzlich nur rudimentär geregelt. Das Heranziehen von konkreten Rechnungslegungsnormen sowie Bilanzierungshinweisen aus der einschlägigen Kommentarliteratur und den IDW Veröffentlichungen ist damit erforderlich. Problematisch in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass die Bilanzierungsempfehlungen teilweise divergierende Ansichten enthalten, die zu uneinheitlichen Bilanzierungsfolgen führen können. Für die übernehmenden Rechtsträger eröffnen sich hierdurch bilanzielle Abbildungsalternativen, die neben dem expliziten Wahlrecht zur Verwendung des Anschaffungskostenprinzips oder der Buchwertverknüpfung weitere Wahlrechte und Ermessenspielräume vorsehen, die bilanzpolitisch genutzt werden können. Vor diesem Hintergrund analysiert der vorliegende Beitrag die Bilanzierungspraxis in 107 Verschmelzungen und die damit einhergehende Nutzung von bilanzpolitischen Spielräumen. Als Ergebnis zeigt sich, dass die Unternehmen im Rahmen der Verschmelzungen sowohl sachverhaltsabbildende als auch sachverhaltsgestaltende Bilanzpolitik betreiben, die überwiegend Erfolgseffekte nach sich ziehen. -
Bewertungsfragen bei Funktionsverlagerungen
Markus SchneiderDas Kapitel befasst sich mit den gesetzlichen Regelungen und kritischen Würdigungen der Vorschriften zur Besteuerung von Funktionsverlagerungen im Steuerrecht. Es untersucht die Probleme und Herausforderungen bei der Bewertung von Transferpaketen und die Auswirkungen auf die Besteuerung. Besonders hervorgehoben wird die Abkehr von der Einzelbewertung hin zur Gesamtbewertung des Transferpakets, was zu erheblichen Unsicherheiten und potenziellen Doppelbesteuerungen führen kann. Der Autor analysiert auch die Vorschläge zur Anpassung der gesetzlichen Regelung und deren Auswirkungen auf die Praxis. Die Bewertung des Transferpakets wird detailliert erläutert, wobei insbesondere die Diskontierungsgröße, der Diskontierungszeitraum und der Diskontierungszinssatz im Fokus stehen. Der Beitrag zeigt auf, wie die gesetzlichen Vorgaben in der Praxis umgesetzt werden und welche Herausforderungen dabei auftreten. Die kritische Betrachtung der gesetzlichen Regelungen und die Diskussion über die Notwendigkeit einer Abstimmung mit den OECD-Arbeiten zu „Business Restructurings“ machen den Beitrag besonders relevant für Fachleute im Steuerrecht.KI-Generiert
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AbstractDer Autor ordnet die vor mehr als Jahren in § 1 AStG eingeführten Vorschriften zur Besteuerung von Funktionsverlagerungen ein und würdigt sie kritisch im Hinblick auf Fragen der Bewertung der Funktionsverlagerungen übertragenen Transferpakete und nimmt dabei jüngste Änderungsvorschläge in den Blick. -
Übertragbare Ertragskraft bei der Bewertung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen durch den Wirtschaftsprüfer
Sebastian J. P. SchröderDas Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) hat im IDW Praxishinweis 1/2014 das Konzept der übertragbaren Ertragskraft für die Bewertung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) konkretisiert. Der Beitrag analysiert dieses Konzept und ein vorgeschlagenes Bewertungsmodell, das als theoretisch nicht überzeugendes Übergewinnverfahren identifiziert wird. Es werden potentielle Kunstfehler aufgezeigt und die steuerliche Rechtsprechung als Grundlage für eine Abschmelzdauer von drei bis fünf Jahren herangezogen. Besondere Interdependenzen zwischen der übertragbaren Ertragskraft und dem kalkulatorischen Unternehmerlohn werden herausgearbeitet und die Komplexität der Bewertung von KMU betont. Der Beitrag schließt mit einem Fazit über die gewonnenen Erkenntnisse und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Umsetzung des Praxishinweises.KI-Generiert
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AbstractDas Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat im „IDW Praxishinweis: Besonderheiten bei der Ermittlung eines objektivierten Unternehmenswerts kleiner und mittelgroßer Unternehmen (IDW Praxishinweis 1/2014)“ das Konzept der übertragbaren Ertragskraft konkretisiert und insbesondere auch die Möglichkeit einer abschmelzenden Überschussgröße beschrieben. Der vorliegende Beitrag analysiert dieses Konzept und ein diesbezüglich vorgeschlagenes Bewertungsmodell. Der Beitrag identifiziert das Modell als theoretisch nicht überzeugendes Übergewinnverfahren. Daneben werden dem Modellnutzer die Quellen potentieller Kunstfehler aufgezeigt. Die vorgenommene Analyse der steuerlichen Rechtsprechung kommt zu dem Ergebnis, dass die Gedanken zur übertragbaren Ertragskraft keineswegs als Innovation zu bezeichnen sind. Auf Basis der Rechtsprechungsanalyse wird eine Abschmelzdauer von drei bis fünf Jahren propagiert. Interdependenzen zwischen der Bestimmung der übertragbaren Ertragskraft und der Bestimmung des kalkulatorischen Unternehmerlohns werden herausgearbeitet und es wird argumentiert, dass nicht etwa die Bestimmung des kalkulatorischen Unternehmerlohns, sondern die Abschätzung der dafür erhaltenen Leistung schwierig ist. Insgesamt wird der IDW Praxishinweis als allgemein gehaltene Hilfestellung für den Bewertenden (an)erkannt. Der Beitrag zeigt wesentliche Aspekte auf, die bei dessen konkreter Umsetzung beachtlich sind und die Bewertung von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (weiterhin) komplex machen. -
Ökonomische Analyse des Merkwürdigen Rechnungsexempels von Johann Peter Hebel
Franz Jürgen MarxDer Beitrag analysiert das Merkwürdige Rechnungsexempel von Johann Peter Hebel aus dem Jahr 1803 und zeigt, wie die Geschichte in aktuelle ökonomische und steuerrechtliche Fragestellungen eingebunden werden kann. Die Autoren interpretieren das Rechnungsexempel und verweisen auf entscheidungstheoretische Aspekte sowie steuerrechtliche Anknüpfungen. Die Geschichte wird als moralisches Exempel betrachtet, das auf Entscheidungsanomalien und -verzerrungen hinweist. Die ökonomische Analyse zeigt, wie das Verhalten des Protagonisten in die heutige Zeit übertragen werden kann und welche Lehren daraus gezogen werden können. Besonders interessant ist die Verbindung von Literatur, Ökonomie und Recht, die in dem Beitrag aufgezeigt wird.KI-Generiert
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AbstractDer Beitrag interpretiert das Merkwürdige Rechnungsexempel von Johann Peter Hebel aus dem Jahr 1803 und verknüpft es mit aktuellen ökonomischen und steuerrechtlichen Fragestellungen. Die Geschichte lässt sich mit vielfältigen Bezügen in die Gegenwart übertragen. Über die formale Lösung hinaus warden zunächst entscheidungstheoretische Aspekte aufgezeigt. Steuerrechtliche Anknüpfungen zeigen sich bei der Qualifikation der Tätigkeit, der Verlustbehandlung und der Bestimmung der Abgabenlast. Auch für steuergestalterische Aspekte bleibt viel assoziativer Raum. -
Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten im Rahmen der Buy Side Due Diligence beim grenzüberschreitenden Unternehmenserwerb
Michael GilleDer Fachbeitrag untersucht die zunehmende Bedeutung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten im Rahmen der Buy Side Due Diligence bei grenzüberschreitenden Unternehmenserwerben. Menschenrechtliche Risiken und die damit verbundenen Sorgfaltspflichten sind in der Legal Due Diligence von zentraler Bedeutung. Der Autor analysiert, wie Unternehmen diese Sorgfaltspflichten erfüllen können, um rechtliche und reputationsbezogene Risiken zu minimieren. Dabei werden die UN-Leitprinzipien für Business and Human Rights sowie die Auswirkungen auf die Unternehmensbewertung und -verantwortung detailliert beleuchtet. Besondere Aufmerksamkeit wird den rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken gewidmet, die durch Menschenrechtsverletzungen entstehen können. Der Beitrag bietet praktische Hinweise und Lösungsansätze für Unternehmen, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Compliance mit den internationalen Standards sicherzustellen.KI-Generiert
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AbstractThis article explores the impact of human rights due diligence requirements on buy-side due diligence procedures. Applying doctrinal legal research methodology, a contribution is made to the development of a systematic framework for the identification of assessment criteria for the performance of M&A legal due diligence respecting human rights. Against the background of the UN Guiding Principles for Business and Human Rights, the cross-thematic consideration of purchase law, tort law and company law allows for an identification of relevant human rights aspects influencing buy-side due diligence processes. -
Verfassungsfragen der Internalisierung externer Kosten im Interesse des Umweltschutzes
Gerd MorgenthalerDas Kapitel untersucht die verfassungsrechtlichen Herausforderungen und Anforderungen der Internalisierung externer Kosten im Rahmen des Umweltschutzes. Es beleuchtet die Einführung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) und die damit verbundenen verfassungsrechtlichen Fragen. Die Analyse umfasst die Unterscheidung zwischen verschiedenen Abgabenmodellen wie Umweltsteuern und Umweltzertifikaten sowie die finanzverfassungsrechtlichen Vorgaben für die Einführung solcher Instrumente. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Betrachtung des Umweltschutzgebots des Grundgesetzes und der daraus abzuleitenden Maßstäbe für die Ausgestaltung von Umweltabgaben. Abschließend wird die Förderung erneuerbarer Energien und die Notwendigkeit einer systematischen Kosteninternalisierung im Bereich des Klimaschutzes thematisiert.KI-Generiert
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AbstractThe implementation, in December 2019, of the German federal Brennstoffemissionshandelsgesetz (Fuel Emissions Trading Act) has again raised questions of constitutional law referring to the so-called internalization of external costs in the field of environmental policy. Based on a distinction of the different types of tax or certificate solutions proposed in economics, the following paper analyses the relevant provisions of the Grundgesetz (Basic Law) concerning federalism, budget control and basic rights in order to work out the principles and rules binding the legislator when introducing new financial instruments for a sustainable development. -
Juristische Argumentation und Vertragsgestaltung am Beispiel der Erteilung und des Widerrufs einer Prokura
Torsten SchöneAbstractDie Gründung und der Betrieb eines Unternehmens stellen zweifelsohne hohe betriebswirtschaftliche Anforderungen an die Unternehmer. Soll das Unternehmen im Rechtskleid einer Handelsgesellschaft betrieben werden und schlüpfen die Unternehmer dabei in die Rolle als Gesellschafter und Geschäftsführer, kommt den Regelungen des Gesellschaftsvertrages eine gewichtige Bedeutung für die Rechtsbeziehungen der Gesellschafter untereinander und zur Gesellschaft zu. Ihnen wird bei der Abfassung des Gesellschaftsvertrages indessen häufig nicht die gebührende Aufmerksamkeit zugewendet. Welche Komplikationen sich daraus bei der GmbH und OHG/KG ergeben können, wird am Beispiel der Erteilung und des Widerrufs von Prokura erläutert. Gleichzeitig wird an diesem Beispiel dargelegt, dass solche Komplikationen durch eine gründliche Vertragsgestaltung vermieden werden können. Die damit verbundenen Kosten sollten als sinnvolle Investition in die unternehmerische Zukunft begriffen werden. -
Backmatter
- Titel
- Unternehmenskauf und Unternehmensumwandlung
- Herausgegeben von
-
Prof. Dr. Nadine Antonakopoulos
Dr. Benjamin Engel
Prof. Dr. Michael Gille
- Copyright-Jahr
- 2021
- Electronic ISBN
- 978-3-658-34138-1
- Print ISBN
- 978-3-658-34137-4
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-34138-1
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