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06.03.2018 | Unternehmenskredit | Nachricht | Onlineartikel

KfW erweitert digitale Fördermittelplattform

Autor:
Barbara Bocks
1:30 Min. Lesedauer

Die KfW wird künftig die gewerblichen Förderprodukte der hessischen WIBank in ihre Online-Fördermittelplattform integrieren.  

Die KfW und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) haben am 5. März 2018 bekanntgegeben, dass die gewerblichen Förderprodukte der hessischen Förderbank künftig auf der onlinebasierten KfW-Fördermittelplattform zugänglich sein werden. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige und Gewerbetreibende aus Hessen können damit Förderkredite beider Institute über die KfW-Plattform online beantragen. Die Anträge für Fördermittel werden laut Angaben der KfW in wenigen Minuten automatisiert geprüft und entschieden. Die Pilotpartnerschaft beider Institute hat das Ziel, die Plattform zu einer Vertriebs- und Serviceplattform weiterzuentwickeln, die von jedem Landesförderinstitut in Deutschland mit deren Produkten genutzt werden kann. Neben der WIBank ist auch die L-Bank aus Baden-Württemberg als Pilotpartnerin dabei.

Mit der so genannten KfW-Förderplattform "Bankdurchleitung Online 2.0" können Finanzierungspartner, beispielsweise Hausbanken, für ihre Kunden die Förderdarlehen online beantragen und automatisiert prüfen lassen. Perspektivisch soll ein institutsübergreifendes online-basiertes System geschaffen werden, in dem sich Fördergeber, Banken, Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Finanzintermediäre, Experten und Kreditnehmer vernetzen und miteinander kooperieren können, heißt es seitens der bundesweiten Förderbank weiter.

Cloudbasierte Services für Gründer

Die KfW engagiert sich auch noch für andere digitale Projekte. Dazu zählt unter anderem die "Gründerplattform" in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die in Kürze starten soll. Diese Plattform bietet Gründen cloudbasierte Webservices nach dem Prinzip "Software-as-a-Service" (SaaS) an. Zu den Entwicklungspartnern zählen unter anderem mehrere Industrie- und Handelskammern, Bürgschaftsbanken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie private Kreditinstitute. Gründer können sich über das Online-Angebot im Einstiegsmodul beispielsweise von verschiedenen Unternehmern inspirieren lassen. Im Anschluss entwickeln sie Geschäftsideen auf der Plattform Stück für Stück weiter, bis hin zum Matching für ein passendes Förderprogramm oder zur der Finanzierungsanfrage bei einem Kreditinstitut.

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