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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Ohne Zusammenfassung
Eva Stafflage

2. Unternehmenskultur — Erklärungsansätze und Wirkungsweisen

Zusammenfassung
Seit Beginn der 1980-er Jahre ist ein steigendes Interesse an dem Phänomen „Unternehmenskultur“ festzustellen.2 Es wird zunehmend Augenmerk darauf gelegt, dass die Unternehmen3 als soziale, produktive und autonome Systeme eigene Kulturen bilden, diese weiterentwickeln und sie im Rahmen einer zunehmenden Globalisierung der Weltwirtschaft in andere Kulturgebiete transferieren.4 Anlass für das Interesse bietet die Verschärfung der nationalen wie internationalen Wettbewerbssituation, ein Wandel der Wertorientierung in den Industrienationen sowie die Erkenntnis hinsichtlich der bestehenden Begrenztheit der rationalen und technokratischen Unternehmens- und Personalführung.5
Eva Stafflage

3. Theoretische und konzeptionelle Grundlagen von M&A

Zusammenfassung
Für das Begriffspaar der „Mergers and Acquisitions(M&A) gibt es kein einheitliches, deutschsprachiges Pendant. In der Regel wird es mit Unternehmenszusammenschlüssen und Unternehmensübertragungen übersetzt.1 Im Weiteren besteht jedoch — wie auch bei dem Begriff der Unternehmenskultur — große Uneinigkeit in der Literatur, welche konkreten Erscheinungsformen hierunter zu subsumieren sind. In der theoretischen wie praktischen Diskussion findet sich dazu eine Reihe von heterogenen Definitionsansätzen.
Eva Stafflage

4. Due Diligence unter rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten

Zusammenfassung
Ein Unternehmenszusammenschluss birgt nicht nur die Chancen des beschleunigten Wachstums und gesteigerter Renditen, sondern auch das Risiko eines Fehlkaufs mit erheblicher Negativentwicklung der gesamten Company-Performance — insbesondere der finanziellen Situation des akquirierenden Unternehmens. Ziel einer Due Diligence, als sorgfältige Unternehmensprüfung, ist es, dieses Risiko durch eine umfassende Analyse und Evaluierung sowohl des Ziel- als auch des Käuferunternehmens zu minimieren.
Eva Stafflage

5. Die Unternehmenskultur bei grenzüberschreitenden M&A

Zusammenfassung
Aktuelle Statistiken belegen zwar übereinstimmend einen deutlichen Negativtrend bei internationalen M&A-Transaktionen seit Anfang 2001. So ist sowohl der Wert als auch die absolute Zahl der grenzüberschreitenden Unternehmenszusammenschlüsse stark rückläufig.1 Dennoch bestehen erste Tendenzen einer Erholung des M&A-Marktes, so dass Unternehmenskäufe und Fusionen nicht nur weiterhin, sondern wieder zunehmend ein wichtiger Bestandteil im Bild der globalen Unternehmenslandschaft sein werden.2 Diese Prognose beruht auf der Annahme, dass sich die wirtschaftliche Situation auf dem Weltmarkt wieder zunehmend stabilisieren und M&A-Transaktionen weiterhin in vielen Fällen das effektivste Instrument darstellen werden, um dem Wettbewerbs- und Innovationsdruck standhalten zu können.3 Aus diesem Grund scheint eine intensive wissenschaftliche Auseinandersetzung unter dem Aspekt der fortwährend hohen Misserfolgsquoten auch künftig angebracht zu sein.
Eva Stafflage

6. Ein 3-Phasen-Modell zur ganzheitlichen Berücksichtigung von Unternehmenskulturen im grenzüberschreitenden M&A-Prozess

Zusammenfassung
Im Hinblick auf die erheblichen Misserfolgsquoten von internationalen Unternehmenszusammenschlüssen verwundert es, dass sowohl die Wissenschaft als auch die Praxis ihr Augenmerk überwiegend auf Integrationsfehler, nicht aber auf Planungs- und Verhandlungsfehler legen. Verwunderlich ist dies deshalb, weil die Hauptursache für das Scheitern von M&A-Transaktionen oftmals in einer unzureichenden unternehmenskulturellen Diagnostik liegt. Denn in der Regel ist es nicht die Komplexität der Unternehmenskulturen, die für das Negativergebnis verantwortlich ist, sondern vielmehr das jeweilige Management, das die potenziellen kulturellen Inkompatibilitäten vernachlässigt.
Eva Stafflage

7. Ergebnisse und Ausblick

Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Dynamisierung und einem steigenden Wettbewerbsdruck der globalen Unternehmenslandschaft stellen strategisch motivierte M&A auch weiterhin häufig die einzige Möglichkeit dar, extern zu expandieren. Zwar dürfte der große M&A-Boom — insbesondere der Jahre 1999/2000 — vorbei sein, jedoch scheint nach einer rückläufigen Entwicklung dieser Transaktionen wieder eine leichte Stabilisierung auf dem Markt von Unternehmenskäufen und Fusionen eingetreten zu sein. Die konstant hohe Misserfolgsquote lässt auf erheblichen Handlungsbedarf schließen und rückt die Frage nach den Ursachen dieser Erfolglosigkeit von M&A in den Mittelpunkt des Interesses. So kommt GUT-VILLA zu der Aussage, dass ein Drittel oder gar über die Hälfte der Unternehmenszusammenschlüsse — unternehmenskulturell bedingt — nicht die in die Transaktion gesetzten Erwartungen erfüllen, letztlich sogar zum Scheitern der gesamten Transaktion führen können.1 Grund hierfür seien „hausgemachte“ Koordinationsprobleme, Missverständnisse in der internen Kommunikation, Tendenzen zur Bürokratisierung sowie im Zeichen des Merger-Syndroms: Orientierungslosigkeit, Motivationsrückgang und Fluktuation des teuer bezahlten Humankapitals.
Eva Stafflage

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