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19.07.2017 | Unternehmensprozesse | Infografik | Onlineartikel

Controller nutzen nur wenige Werkzeuge

Autor:
Eva-Susanne Krah

Controller sind fähige Unternehmenssteuerer. Doch das Potenzial der verschiedenen Controlling-Werkzeuge schöpfen sie gerade im Mittelstand noch nicht umfassend aus.  

Das zeigen Ergebnisse von Studien der PFH Private Hochschule Göttingen im deutschen Mittelstand und des Unternehmens Swot Controlling. Sie machen zum einen deutlich, dass viele Unternehmen sich nur auf absolute Basiswerkzeuge verlassen, wenn es um die Steuerung des Unternehmens geht. So werden zwar vor allem klassische operative Controlling-Instrumente eingesetzt, beispielsweise nutzen 98 Prozent der Befragten die Bilanz- und GuV-Rechnung und 93 Prozent die Kostenrechnung, 79 die Deckungsbeitragsrechnung und 76 Prozent setzen auf Erfolgsplanung und Budgetierung. Diese Kennzahlen zielen jedoch meist auf die Auswertung von Daten aus der Vergangenheit. Laut der PFH erstellen

  • 18 Prozent des deutschen Mittelstands keine Liquiditätsplanung,
  • 50 Prozent keine detaillierte Konkurrenzanalyse, nur 
  • 36 Prozent der Unternehmen führen SWOT-Analysen durch, und lediglich 
  • 16 Prozent der Unternehmen greifen auf Balanced Scorecards als Instrument in der Unternehmenssteuerung zurück.

Und laut nur in etwa jedem zweiten der befragten Unternehmen ab 250 Beschäftigten kommen Business-Intelligence-Werkzeuge zum Einsatz, wie die Untersuchung von Swot Controlling ergeben hat.

Chancen für das Outsourcing bestimmter Controllingprozesse und -aufgaben sehen die Unternehmen hingegen durchaus. 44 Prozent der Teilnehmer können sich der PFH-Studie zufolge etwa das Outsourcing der Finanzbuchhaltung (FiBu) an entsprechende Dienstleister vorstellen.

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Quelle:
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