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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Durch die vor allem in großen Unternehmen festzustellende Vielzahl an Abteilungen, die auf bestimmte Tätigkeiten spezialisiert sind, wird es immer schwieriger, Auswirkungen von Entscheidungen, die ein ganzes Unternehmen oder einen Konzern betreffen, richtig zu beurteilen. Aber auch in kleinen und mittleren Unternehmen sind die Auswirkungen der Abhängigkeiten vor allem von Kunden, Lieferanten und dem Wettbewerb nur sehr schwer abzuschätzen. Die in einzelnen Teilbereichen ermittelten Zahlenwerte, Kennzahlen und Trends sind zwar für diese speziellen Bereiche gültig, können aber in aller Regel nicht zur Beurteilung der Entwicklung des gesamten Unternehmens herangezogen werden. Um das Verhalten eines Unternehmens in seiner Gesamtheit beurteilen zu können, ist es deshalb notwendig, ein Modell des realen Unternehmens zu erstellen. Ein solches Modell werden die wechselseitigen Abhängigkeiten durch geeignete mathematische Gleichungen beschrieben (wie sie auch in der Regelungstechnik Verwendung finden) und durch ein Strukturbild grafisch veranschaulicht. Mit Hilfe eines solchen Modells sind die Auswirkungen verschiedener externer Situationen (z. B. Wettbewerb) und auch interner Entscheidungen (z. B. Rationalisierung) sowie eventuell auftretende Zielkonflikte erkennbar, ohne daß Eingriffe in das tatsächliche Unternehmen vorgenommen werden müssen. Die Möglichkeit, Veränderungen im Modell ohne Eingriffe in das Unternehmensgeschehen vornehmen zu können, und deren Auswirkungen zu berechnen, ist das Wesen der Simulation. Durch den Einsatz von Simulationsprogrammen kann der Benutzer somit das augenblickliche Verhalten des Unternehmens und dessen Entwicklungsmöglichkeiten im Modell studieren. Weiterhin können gezielte Veränderungen am Modell vorgenommen werden, deren Auswirkungen wichtige Erkenntnisse für die Zukunftsplannung enthalten.
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

2. Grundmodell einer Unternehmung

Zusammenfassung
Mit den im vorigen Kapitel eingeführten Systemelementen wird ein Grundmodell einer Unternehmung aufgebaut und sein Verhalten erklärt. Es zeigt die prinzipiellen Unternehmensfunktionen, die als sich gegenseitig beeinflussende Systemelemente verstanden werden sollen. Weiterhin bildet das Modell die Grundlage für eine spätere Weiterentwicklung im Sinn einer feineren Aufgliederung der einzelnen Unternehmensbereiche zu einem erweiterten Gesamtmodell. Nach dem Erkennen von Problemen im Grundmodell (z.B. negative Auswirkung hoher Durchlaufzeiten auf den Absatz), können einzelne Teilgebiete weiter verfeinert werden, um das Verhalten in diesen Bereichen genauer zu untersuchen.
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

3. Beschaffung und Lagerhaltung

Zusammenfassung
Für einen Produktionsbetrieb werden zur Herstellung der Güter eine Vielzahl von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbzeugen benötigt. Der Sammelbegriff dafür ist Material. Damit für die Produktion immer ausreichend Material zur Verfügung steht, wird ein Wareneingangslager geführt, das wir im folgenden als Lager bezeichnen. Um die Kapitalbindung klein zu halten, werden teure Materialien möglichst kurzfristig bestellt, so daß die Lagerdauer gering ist. Nicht so wertvolle Materialien können dagegen in gößerer Menge bestellt werden und bedürfen keiner genauen Überwachung der Lieferzeit. Mit Hilfe einer ABC-Analyse werden die teuren Materialien (A-Material), die beispielsweise 75% des gesamten Einkaufswertes ausmachen, die weniger teuren B-Materialien (75% bis 95% des Einkaufs wertes) und die billigen C- Materialien bestimmt. Zu beachten ist bei dieser Einkaufspolitik, daß auch danach bestellt werden muß, wie kritisch das Material für die Fertigung ist, d.h. es kann billiges Material so lange Lieferzeiten besitzen, daß es nicht rechtzeitig verbaut werden kann.
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

4. Produktion

Zusammenfassung
Die Fertigung kann nach unterschiedlichen Kriterien eingeteilt werden. Bei einer Einteilung nach der Oraganisationsform gibt es folgende drei Fertigungstypen:
a)
Werkstattfertigung
 
b)
Fließfertigung
 
c)
Baustellenfertigung.
 
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

5. Absatz

Zusammenfassung
Im Modell wird ein Gesamtmarkt gebildet, der sich durch die Preisabhängigkeit von Angebot und Nachfrage beschreiben läßt. Das Modellunternehmen kalkuliert unabhängig vom Marktpreis seinen Verkaufspreis. Liegt der Verkaufspreis des Unternehmens unter (über) dem Marktpreis, so eröht (erniedrigt) sich der Marktanteil des Unternehmens. Durch unterschiedliche Nachfrage-Preiselastizitäten können die Rückwirkungen auf die Produktion simuliert werden. Das Modellverhalten wird bei Störungen der Gesamtnachfrage und für unterschiedliche Preiselastizitäten der Gesamtnachfrage untersucht.
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

6. Gesamtmodell einer Unternehmung

Zusammenfassung
In der Beschaffung wird Material für zwei Typen von Gütern (A und B) eingekauft. Sie unterscheiden sich in der Beschaffungsart. Für Produkt A wird nach dem Bestellpunktverfahren und für das Produkt B nach dem Drei-Behalter-System disponiert. Die Produktion ist nach Werkstätten organisiert. Der Absatzbereich besteht aus dem Gesamtmarkt mit inläindischer und ausHindischer Nachfrage- und Angebotsmenge (s. Kapitel 5, Bild 5–1, 5–52 und 5–53), den Zusammenhängen zur Berechnung der Absatzmenge, des Marktanteils und des Absatzpreises des Unternehmens (s. Bild 5–3) und den Marketing-Mix-Aktivitäten der Unternehmung (Bild 5–19). Ais Ubergeordneter Bereich für alle Unternehmensfunktionen ist die Kostenrechnung anzusehen, wie dies in Bild 6–1 zum Ausdruck kommt. Sie spielt in der Beschaffung durch die Einkaufskosten, in der Produktion durch die Herstellkosten und im Absatz durch die- Kalkulation von Absatzpreisen ein Rolle. In diesem Bereich wurde sie bereits in Kapitel 5 zur Bestimmung der Preisuntergrenzen (= Herstellkosten) herangezogen. Mit Ausnahme der Kostenrechnug wurden die genannten einzelnen Bereiche bereits in frUheren Kapiteln vorgestellt, so daß wir uns bei der Beschreibung auf deren Besonderheiten beschränken können.
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

7. Prinzipielle Vorgehensweise zur Modellbildung

Zusammenfassung
In Bild 7–1 sind die einzelnen Phasen zur Erstellung und Auswertung eines Simulationsmodells dargestellt, die im folgenden besprochen werden.
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

8. Programmieren in Dynamo

Zusammenfassung
Nachdem in den vorausgegangenen Kapiteln die Wechselwirkungen der einzelnen Systemelemente im Strukturdiagramm des Gesamtmodells grafisch sichtbar gemacht wurden (s. Kapitel 6) und die Vorgehensweise zur Modellerstellung erläutert wurde (s. Kapitel 7), wird in diesem Kapitel gezeigt, wie die Programmierung erfolgt. Grundlage dabei ist das Softwarepaket Professional DYNAMO Plus der Pugh-Roberts Associates Inc., Cambridge MA, USA.
Ekbert Hering, Andreas Hermann, Eckard Kronmüller

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