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Über dieses Buch

Namhafte Führungskräfte, erfahrene Unternehmensberater und renommierte Wissenschaftler geben in diesem Herausgeberwerk einen Überblick über aktuelle Herausforderungen und Best-Practice-Lösungen in der Steuerung von produzierenden Unternehmen. Aus Sicht der Führungsfunktionen Chief Executive Officer (CEO), Chief Financial Officer (CFO), Chief Sales Officer (CSO) und Chief Operating Officer (COO) werden jeweils konkrete Problemstellungen aufgegriffen und spezifische Lösungsansätze detailliert erläutert. Neben konzeptionell-methodischen Ansätzen werden zahlreiche Best-Practice-Beispiele aus der Beratungs- und Unternehmenspraxis herangezogen. Im Vordergrund steht hierbei stets die Frage, wie Steuerungsinstrumente in Unternehmen gestaltet werden müssen, um die Unternehmensführung in einem zunehmend volatilen Marktumfeld bestmöglich zu unterstützen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Leitbeitrag

Frontmatter

Steuerung im komplexen und dynamischen Marktumfeld – eine Einführung

Zusammenfassung
In dem Beitrag werden die Herausforderungen und Komplexitätstreiber für die Unternehmenssteuerung dargestellt, die durch eine zunehmende Volatilität der Märkte sowie die Internationalisierung der Geschäftsbeziehungen bedingt sind.
Zudem wird die Ausrichtung des Steuerungskonzepts für die Ebenen der CXOs anhand der Themenfelder strategische, finanzielle, operative sowie funktionsspezifische Steuerung erläutert.
Ralf Sauter

Erster Teil Herausforderungen der Steuerung aus Sicht des Chief Executive Officer (CEO)

Frontmatter

Strategische Komplexitätssteuerung als Herausforderung für den CEO – eine systemtheoretisch-kybernetische Herangehensweise

Zusammenfassung
Strategische CEO-Aufgabe ist es, das Komplexitätsgefälle zwischen Markt- und Unternehmenskomplexität derart zu steuern, dass die Anforderungen und Wirkungen von Marktkomplexität und ihre Entsprechungen in der Unternehmenskomplexität aufeinander abgestimmt sind, um die langfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
Der Beitrag zielt darauf ab, ein Phasenschema für die Gestaltung der Unternehmenskomplexität herzuleiten, um die beiden Satisfaktionsziele – angemessene Marktkomplexität und angemessene Unternehmenskomplexität – bestmöglich zu erfüllen. Dabei findet das diametrale Spannungsfeld der Systemkomplexitätsgestaltung sowie das Effektivitäts-Effizienz-Dilemma explizit Berücksichtigung.
Frank Keuper

Innovationssysteme zur strategischen Steuerung von Innovationen

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird ein konzeptioneller Rahmen zur Steuerung von Innovationen vorgestellt, der alle wesentlichen Elemente eines effektiven Innovationssystems berücksichtigt. Im Fokus steht dabei die Beschreibung der Implementierung eines State-of-the-Art-Innovationssystems am Beispiel der Döhler Gruppe, einem Unternehmen in der Getränke- und Nahrungsmittelbranche.
Beginnend mit dem Prozess zur Erarbeitung der Innovationsstrategie werden die Neugestaltung organisatorischer und prozessualer Elemente sowie des Performancemanagements vorgestellt. Der Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
Maximilian Bode, Jörg Schönhärl, Martin Jager, Marco Schmidt

Strategieprozess und Steuerung der Strategieumsetzung bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Zusammenfassung
Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird die Weiterentwicklung des Strategieprozesses der Phoenix Contact GmbH & Co. KG dargestellt, die mit Unterstützung der Berater von Horváth & Partners methodisch, vor dem Hintergrund der organisationalen Weiterentwicklung und mit Blick auf das angestrebte Wachstum vollzogen wurde.
Im Mittelpunkt des Projektes bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, einem global agierenden Unternehmen der Verbindungs-, Interface- und Automatisierungstechnik, standen das Vorgehen zur Beschreibung und Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und die darauf aufbauende Ableitung des strategischen Zielsystems. Darüber hinaus wird im Beitrag beschrieben, welche prozessualen und organisatorischen Aspekte im Rahmen der Steuerung der Strategieumsetzung bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG etabliert wurden.
Andreas Rau, Oliver Greiner, Christian Wilkins

Zweiter Teil Herausforderungen der Steuerung aus Sicht des Chief Financial Officer (CFO)

Frontmatter

Der CFO im produzierenden Mittelstand – Sparringspartner des CEO

Zusammenfassung
Analysiert wird das Rollenbild des CFO im deutschen Mittelstand und dessen Veränderung im Zeitverlauf. Als Datengrundlage werden 42 leitfadengestützte Interviews mit CFOs herangezogen. Diskutiert werden die Einflussfaktoren auf die CFO-Rolle und die Bedeutung des CFO als Sparringpartner des CEO.
In der beschriebenen Studie wird u. a. auf die unterschiedliche Priorisierung der Aufgabenbereiche Controlling, Finance und Accounting, die Verteilung unterschiedlicher Rollenbilder bei den befragten Unternehmen sowie auf relevante situative Faktoren eingegangen.
Wolfgang Becker, Bianca Brandt

How Shared Services add value to the Finance Organization

Zusammenfassung
In dem Beitrag wird die Bedeutung von Finance-Shared-Service-Organisationen (FSSO) für weltweit agierende Finanzorganisationen am Beispiel des Unternehmens Siemens AG thematisiert. Der Fokus liegt dabei auf der Darstellung der organisationalen Leistungsträger einer Finanzorganisation, die die wichtigsten Entwicklungsphasen “Lift-Drop”, “Change” und “Enhance and Innovate” repräsentieren.
Weiterhin werden die wesentlichen Vorteile einer FSSO aufgezeigt und ein Überblick über die verschiedenen Entwicklungsperspektiven gegeben. Abschließend werden die wichtigsten Aspekte einer FSSO unter Berücksichtigung der Entwicklung und dem Angebot neuer Portfolio-Elemente wie bspw. Controlling Support, Business Analytics und Consulting Services zusammengefasst.
Kai-Eberhard Lueg

Fallstudie Neugestaltung Planung und Forecasting bei einem internationalen Produzenten von Sicherheitstechnik

Zusammenfassung
Die Fallstudie beschreibt am Beispiel des (fiktiven) Unternehmens der Sicherheits AG, einem Produzenten von Sicherheitstechnik, die Neugestaltung eines Planungs- und Forecast-Prozesses. Erläutert werden hierbei der etablierte Prozess sowie die Auslöser für eine Neugestaltung. Anschließend werden die einzelnen Elemente des neu gestalteten Prozesses dargestellt. Dieser zeichnet sich durch eine gesteigerte Steuerungswirkung sowie einen verringerten Aufwand aus.
Michael Kappes, Florian Müller

Weiterentwicklung der Gemeinkostentransparenz im Bilfinger-Konzern

Zusammenfassung
Starkes anorganisches Wachstum führte im Bilfinger-Konzern zu einer Heterogenität von Geschäftsmodellen und IT-Landschaften. Im Beitrag wird erläutert, wie der Konzern vor diesem Hintergrund die Gemeinkostentransparenz signifikant erhöhen konnte.
Statt einen One-ERP-Ansatz zu wählen, wurde eine flexible Group-Control-Lösung gewählt. Über finanzielle Mindeststandards wird dabei die Konsolidierung auf Gruppenebene ermöglicht. Dargestellt wird ein Umsetzungsprojekt von der Ausgangssituation über die Auswahl bis zur Verankerung und Anwendung eines neuen Grundgedankens. Dabei wird insbesondere auf die Rollen des Konzernkontenrahmens und des -kostenstellenrahmens sowie die Verankerung dieser in der Organisation eingegangen. Das Konzept wird am Beispiel des IT-Kosten-Reportings verdeutlicht.
Frank Krauskopf, Stefan Tobias

Management Reporting – Konsequente Ausrichtung auf die Unternehmensstrategie und Branchenspezifika

Zusammenfassung
Zunächst werden die Herausforderungen, denen sich Unternehmen der B2C-Branche und teilweise der B2B-Branche hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen im Bereich des Konsumentenverhaltens, des Produktportfolios und der Wertschöpfungstiefe sowie der Internationalisierung stellen müssen, und die Effekte dieser auf ein Unternehmenssteuerungskonzept dargestellt.
Im Anschluss werden die wesentlichen Bestandteile eines Best Practice Management Reportings anhand des Horváth & Partners Management-Reporting-Hauses theoretisch beschrieben.
Katharina Kroll, Daniel Kittelberger

Finance Transformation am Beispiel eines internationalen Technologiekonzerns

Zusammenfassung
Zunächst werden die wesentlichen Anforderungen an eine World-Class-Finanzorganisation dargelegt. Finance-Transformation-Programme sind Programme, die CFO-Organisationen helfen sollen, flexibel auf Herausforderungen wie die Stärkung der Rolle als „Business Partner“, die Erhöhung der internen Kundenzufriedenheit, die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit oder die Reduzierung der Kostenstrukturen reagieren zu können.
Die Umsetzung solcher Programme wird zunächst theoretisch beschrieben und anschließend am Beispiel der SCHOTT AG, einem internationalen Technologiekonzerns, verdeutlicht. Anhand des Beispiels wird beschrieben, wie sich Transformationsprogramme zur Identifikation von Stellhebeln zur Performance-Steigerung sowie zur Bearbeitung strategischer Fragestellungen in der Praxis nutzen lassen. Der Beitrag wird durch einen Ausblick auf die Thematik „Finance Transformation“ abgerundet.
Esther R. Späth, Sandra Lunkenheimer, Andreas Kirchberg

Das Steuerungsmodell als zentraler Erfolgsfaktor für ERP-basierte Prozessstandardisierungen

Zusammenfassung
Anhand eines Projektbeispiels aus der Baustoffindustrie wird in dem Beitrag aufgezeigt, wie Unternehmen ihre Geschäftsprozesse erfolgreich standardisieren und mit Hilfe von SAP-Anwendungen ERP-Lösungsportfolios abbilden können.
Im Wesentlichen wird der Erfolg durch drei Einflussbereiche bestimmt: Das Projekt-, das Prozess- und das Change Management. Im Beitrag wird der Schwerpunkt auf das Prozessmanagement gelegt.
Es wird erläutert, welches methodische Vorgehen für eine erfolgreiche Standardisierung von Geschäftsprozessen geeignet ist. Dabei wird die besondere Bedeutung des Steuerungsmodells sowie der Berücksichtigung der unterschiedlichen Geschäftsmodelle eines Unternehmens hervorgehoben.
Jan-Frederic Pütz, Michael Engelen, Jan Schulze, Markus Schaal

Dritter Teil Herausforderungen der Steuerung aus Sicht des Chief Sales Officer (CSO)

Frontmatter

Sales Performance Excellence als Erfolgsfaktor auf dem Weg zum globalen Unternehmen

Zusammenfassung
Beschrieben werden zunächst die aktuellen Herausforderungen im Vertrieb, mit denen sich viele deutsche mittelständische Unternehmen bei einer Internationalisierung konfrontiert sehen.
Anschließend wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Sales Performance Excellence im B2BGeschäft vorgestellt. Dabei finden die wesentlichen Erfolgsfaktoren der Dimensionen „Strategie“, „Strukturen und Prozesse“ sowie „Vertriebssteuerung, -planung und -reporting“ Berücksichtigung. Abschließend werden die Herausforderungen der Zukunft für den Vertrieb von Industriegüterunternehmen erläutert.
Thorsten Lips

Harmonisierung der Vertriebsprozesse im Vorfeld einer ERP-Einführung in der produzierenden Industrie

Zusammenfassung
Der Beitrag befasst sich mit der Harmonisierung internationaler Vertriebsprozesse vor dem Hintergrund einer geplanten SAP-Einführung am Beispiel eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens.
Zunächst wird das Vorgehen im Umsetzungsprojekt beschrieben. Ausgehend von der Aufnahme der Ist-Prozesse werden anschließend die neukonzipierten Vertriebsprozesse im Detail erläutert. Die Prozessstandardisierung erfolgt unter Berücksichtigung der Anforderungen verschiedener Landesgesellschaften und Geschäftsbereiche sowie ihrer unterschiedlichen Geschäftsmodelle.
Fabian Goretzki, Maik Arensmann

Globale Vertriebssteuerung im B2B-Produkt- und Projektgeschäft bei Roto Frank

Zusammenfassung
Aufgrund ihrer internationalen Expansion wird für mittelständische Unternehmen wie Roto Frank eine konsequente Vertriebssteuerung immer wichtiger.
Roto Frank rückt die Kundensicht in den Mittelpunkt der Vertriebssteuerung. Das Unternehmen nutzt einen gruppenweit implementierten Prozess zur Erfassung des Kundennutzens und richtet die Vertriebsstrategien der Länder sowie deren lokale Organisation stark daran aus. Die Umsetzung der Vertriebsstrategien wird zentral in einem globalen Maßnahmen-Tracking gesteuert. Dargelegt werden in dem Beitrag zudem die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Unternehmens Roto Frank im internationalen Wachstum.
Johann Lukas, Thorsten Lips

Vierter Teil Herausforderungen der Steuerung aus Sicht des Chief Operations Officer (COO)

Frontmatter

Supply Chain Management – Sales & Operations Planning in der Fast-Moving-Consumer-Goods-Industrie

Zusammenfassung
Im Beitrag werden die Grundsätze im Sales & Operations Planning (S & OP) und der Integration von Absatz- und Wertschöpfungsprozessen erläutert. Es wird deren zunehmende Relevanz vor dem Hintergrund erhöhter Volatilität dargestellt sowie methodische Grundlagen erläutert.
Anschließend wird die konkrete Ausprägung der S & OP am Beispiel eines Unternehmens der Kommunikationselektronik beschrieben. Anhand dieses Fallbeispiels werden Erfolgsfaktoren abgeleitet und Hinweise für die Praxis gegeben.
Christian Daxböck, Dominik Fuchs, Christian Lechner

Orientierung der Unternehmenssteuerungen an Lean-Management-Grundsätzen

Zusammenfassung
Im Fokus des Beitrags steht die Fragestellung, inwiefern die Ausrichtung an Grundsätzen von Lean-Management-Methoden hohe Potenziale zur wirksamen Gestaltung der klassischen Unternehmenssteuerung hat.
Dazu werden zunächst die wesentlichen Grundgedanken von Lean Management vorgestellt. Anschließend werden diese Prinzipien auf die Unternehmenssteuerung übertragen. Von der Festlegung des Steuerungsobjekts bis zum kontinuierlichen Maßnahmen-Controlling wird erläutert, wie Effizienz und Effektivität in der Unternehmenssteuerung erhöht werden können.
Manuel Asbach, Felix Kamp

Steuerung des Einkaufs direkter und indirekter Materialien bei der Krones AG

Zusammenfassung
Der Einkauf ist eine erfolgskritische Funktion im Maschinen- und Anlagenbau. In dem Beitrag wird gezeigt, wie das Einkaufscontrolling einen wesentlichen Beitrag zur Profitabilität eines Unternehmens leisten kann.
Am Beispiel der Krones AG wird ein Best-Practice-Konzept für die Einkaufssteuerung vorgestellt. Es werden die Organisation sowie die konzeptionelle Ausgestaltung des Steuerungssystems beschrieben. Dabei wird detailliert auf Kennzahlen, Möglichkeiten zum Einsatz von Benchmarking, Maßnahmenplanung im Einkauf und Berichtswesen eingegangen.
Peter Schentler, Markus Weick, Sonja Heisel, Thomas Nadilo

Entwicklung eines Programms zur signifikanten Ertragssteigerung bei der Swisslog AG

Zusammenfassung
Im Fokus des Beitrags steht die Darstellung der Ausgangslage, der Zielsetzung, der Durchführung und der Ergebnisdarstellung eines umfassenden Ertragssteigerungsprogramms namens SCORE! für das Unternehmen Swisslog AG, einem weltweit führenden Dienstleister für internationale Logistiklösungen.
Dabei wird ausführlich auf die drei Phasen des Programms – Identifizierung, Detaillierung und Implementierung – eingegangen. Zudem wird abschließend der Nutzen für die Swisslog AG dargestellt.
Christian Mäder, Roman Kohler, Thomas Frederic Weissmann

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