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22.10.2015 | Unternehmensstrategie | Im Fokus | Onlineartikel

Geschäftsideen in die Praxis umsetzen

Am Anfang einer Geschäftsinnovation steht eine Idee. Aber wie setzt man diese Idee praktisch um? Springer-Autor Oliver D. Doleski beschreibt, wie das Integrierte Geschäftsmodell iOcTen bei der Geschäftsmodellentwicklung hilft.

Sie sind Unternehmer, Entrepreneur oder eine Persönlichkeit mit einer neuen Geschäftsidee. Dann kennen Sie vielleicht aus eigener Erfahrung das Gefühl, nicht zu wissen, wie Sie diese Idee auch zur Marktreife führen. Abhilfe kann hier ein anwendungsorientiertes Konzept leisten. Es funktioniert ähnlich wie ein Kochrezept und kann sowohl bei der systematischen Entwicklung neuer Geschäftsideen als auch bei der strukturierten Weiterentwicklung bereits existierender Geschäftsmodelle den Innovationsprozess unterstützen.

Das dynamische Element des Integrierten Geschäftsmodells iOcTen

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Im Integrierten Geschäftsmodell (iOcTen) werden alle erfolgskritischen Zusammenhänge betrieblicher Leistungserstellung mittels zehn ausgewählter Modellelemente berücksichtigt, die grafisch in Form eines regelmäßigen Achtecks angeordnet sind. Dank der Integration eines strukturierten Entwicklungspfads bietet das Modell Anwendern die Möglichkeit, Geschäftsmodellinnovation schrittweise zu entwickeln. Konzept, Implementierung und Weiterentwicklung sind die dynamischen Elemente des iOcTen. Diesen Stadien und deren untergeordneten Detailphasen Ideenfindung, Analyse, Konzeption, Implementierung und Verbesserung werden die zehn Elemente des Geschäftsmodellkerns systematisch zugeordnet. Damit gelingt es, die normative, strategische und operative Dimension von Geschäftsmodellen vollständig entlang des zeitlichen Ablaufs von Entwicklungsprozessen abzubilden.


Entwicklungspfad im Integrierten Geschäftsmodell

Zu Beginn der Geschäftsmodellentwicklung erfolgt das Design des grundlegenden Geschäftskonzepts. Dieser initiale Abschnitt des Entwicklungspfades besteht seinerseits aus den drei Phasen Ideenfindung, Analyse und Konzeption. Mit Abschluss der Konzeptionsphase liegt bereits ein getesteter Konzeptentwurf oder Prototyp des zukünftigen Produktes vor. Mit der anschließenden Implementierungsphase wird dann die Geschäftsidee in die unternehmerische Praxis umgesetzt. Etablierte Produkte und Dienstleistungen, die Unternehmen mitunter über Jahrzehnte hinweg stabile Erträge bescherten, können im Zeitablauf unter Druck geraten und sich so überleben.

Daher dient die abschließende fünfte Phase dazu, das wirtschaftliche Überleben bestehender Geschäftsmodelle durch systematische Weiterentwicklung und Analyse der vorausgegangenen Entwicklungsphasen zu sichern. In der Praxis verlaufen diese Phasen häufig parallel.

Zur Person

Oliver D. Doleski ist branchenübergreifend agierender Unternehmensberater in den Bereichen Unternehmensführung und Prozessmanagement. Nach verschiedenen leitenden Funktionen, unter anderem in der Halbleiterindustrie, widmet er sich den Themen digitale Transformation und Smart Market. In diesem Zusammenhang liegt sein Forschungsschwerpunkt im Bereich der Geschäftsmodellentwicklung.

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