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29.12.2014 | Unternehmensstrategie | Im Fokus | Onlineartikel

Die fünf wichtigsten Management Trends 2015

Autor:
Anja Schüür-Langkau
2:30 Min. Lesedauer

Globalisierung, das Internet der Dinge, Diversity, Wissensmanagement und Nachhaltigkeit: Das sind die Themen, die Unternehmen im nächsten Jahr im Blick behalten sollten.

2015 setzen sich die großen Trends der vergangenen Jahre fort. In Unternehmen steigt der Innovationsdruck weiter, denn die bisherigen Geschäftsmodelle funktionieren immer weniger. Firmen, denen es gelingt, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten, werden ihren Wettbewerbsvorsprung weiter ausbauen können.

Die fünf wichtigsten Management-Trends 2015

Globalisierung: Eine zentrale Folge der Globalisierung ist die Beschleunigung und Intensivierung des Wettbewerbs. Die Konsumenten profitieren von dem verstärkten Preis- und Qualitätswettbewerb. Die Unternehmen aber zwingt die Situation zu kontinuierlicher Veränderung. Wer dabei nicht mithalten kann, verschwindet vom Markt. Trotz dieser Entwicklung gilt nach wie vor: Think global, act local. Je stärker Unternehmen die kulturellen Identitäten der einzelnen Länder, sowohl der Kunden als auch der Mitarbeiter, berücksichtigen, desto erfolgreicher werden die Geschäftsaktivitäten sein.
Das Internet der Dinge und Industrie 4.0: Einer der wichtigsten Trends der kommenden Jahre ist das so genannte "Internet der Dinge". "Rob Lloyd von Cisco beziffert die Geschäftsmöglichkeiten im Internet der Dinge bis zum Jahr 2020 auf 14 Billionen US-Dollar", schreiben die Springer-Autoren Volker P. Andelfinger und Till Hänisch in ihrem Beitrag "Grundlagen: Das Internet der Dinge". Vernetzt werden zukünftig unter anderem Fahrzeuge, Kleidung und Haustechnik. Vieles wird über das Smartphone steuerbar. Doch auch in den produzierenden Branchen werden Maschinen immer stärker vernetzt und kommunizieren miteinander. Die große Herausforderung für Unternehmen wird es zukünftig sein, die anfallenden Datenmengen als Turbo für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu nutzen.
Diversity und Demografie: Obwohl seit Jahren über das Thema diskutiert wird, steckt das aktive Diversity-Management in vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen. Studien haben gezeigt, dass ein erfolgreiches Diversity-Management Unternehmen ökonomische Vorteile bringt. Firmen, die dieses Thema 2015 auf ihre Agenda setzen, werden für die Herausforderungen, die der Fachkräftemangel in vielen Branchen mit sich bringt, besser gerüstet sein.
Wissensmanagement: Vor allem durch die Digitalisierung hat sich die Menge an Informationen vervielfacht. Daher ist ein funktionierendes Wissensmanagement heute essenziel für die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens. Mit dem zunehmenden Innovationstempo steigt die Herausforderung, Wissen verfügbar zu machen und Mitarbeiter zu motivieren, ihr Wissen aktiv weiterzugeben. Unternehmen sind daher gefordert, ihr Wissensmanagement zu professionalisieren und verstärkt in die Unternehmensstrategie zu integrieren.
Nachhaltigkeit: Corporate Social Resonsibility (CSR) wurde lange Zeit nur als Kostenfaktor betrachtet. Diese Sichtweise verändert sich. Zunehmend erkennen Unternehmen, dass CSR sowohl kurz- also auch langfristig zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen kann. Dabei ist "die Kompatibilität von Gewinn und Moral letztlich eine ebenso grundlegende wie komplexe Gestaltungsaufgabe, der sich Unternehmen und ihre Führungskräfte stellen sollten", schreibt Springer-Autor Christian Schiel in seinem Beitrag "Einführung zum Management moralischer Risiken in Unternehmen." Unternehmen, die die moralischen Erwartungen der Gesellschaft ernst nehmen und verantwortliches Handeln in den Unternehmensalltag integrieren, werden dadurch in Zukunft Wettbewerbsvorteile gewinnen.

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