Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorwort

Vorwort

Zusammenfassung
Am 16. und 17. Juni 1994 fand an der Hochschule St. Gallen das 1. St. Galler Executive Forum unter dem Titel „Wandel unternehmerisch bewältigen“ statt. Damit wurde der Auftakt zu einer neuen Tagungsreihe gesetzt, die sich unter wechselnder Leitung durch die Institute der HSG den zentralen Managementproblemen unserer Zeit zuwendet. Sie richtet sich an obere und oberste Führungskräfte von Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die ihr Handeln nach innen wie nach außen vor dem Hintergrund solcher Problemstellungen begreifen und dabei weniger nach endgültigen Antworten suchen, sondern vielmehr eine bewußtere Auseinandersetzung und eine aktive Rolle in deren gesellschaftlichen Diskurs anstreben.
Günter Müller-Stewens, Jürgen Spickers

Den Wandel selbst zum Thema machen

Facetten eines Diskussionsforums
Zusammenfassung
Wenn man aus einer nicht nur zeitlich etwas abgerückteren Perspektive auf eine Tagung zurückblickt, die sich der unternehmerischen Bewältigung des Wandels widmete, so stellt sich zum einen natürlich die Frage nach dem inhaltlich-thematischen Verlauf. Hat sich der in der ursprünglichen Planung gedachte „rote Faden“ auch aus der Perspektive der Adressaten im tatsächlichen Bezug der Themen zueinander gezeigt? Was kann als Quintessenz der Vortragsreihe betrachtet werden?
Günter Müller-Stewens, Jürgen Spickers

Internationalisierung als unternehmerische Herausforderung

Frontmatter

Erfahrungen und Meinungen eines Insiders

Zusammenfassung
Der Einzelhandel, wie er sich im Zuge der Urbanisierung seit dem frühen Mittelalter entwickelt hat, war bis in die 30er Jahre unseres Jahrhunderts weltweit eine nahezu ausschließlich kleinbürgerlich organisierte und im engen Rahmen regional orientierte Veranstaltung. Der Einzelhandel oder Kleinhandel war immer eine Branche ohne Glanz, ohne Ansehen, ohne Einfluß und ohne Flair.
Erwin Conradi

Aspekte der Internationalisierung im Handel

Zusammenfassung
In seinem Grundsatzreferat hat Herr E. Conradi Intemationalisierungs-Strategien aus der Sicht eines Handelskonzems dargelegt. Meine Aufgabe sehe ich darin, einige wichtige Aspekte der Intemationalisiemng zu vertiefen. Dies erfolgt in der Form von fünf Thesen, die im Gespräch mit Herm Conradi besprochen werden.
Cuno Pümpin

Vom Familienunternehmen zum Konzern

Frontmatter

Entwicklungsdimensionen eines Familienunternehmens

Zusammenfassung
Die letzten vierzehn entscheidenden Jahre meines Berufslebens bis zu meiner Pensionierung vor etwa einem Jahr bin ich als Chef des Hauses Haniel — einem fast 240 Jahre alten Familienuntemehmen mit einem Umsatz von über 20 Mrd. DM und ca. 40.000 Mitarbeitem — tätig gewesen. Diese Zeit hat mich geprägt.
Hans G. Willers

Strategische Kernprobleme beim Generationenwechsel

Zusammenfassung
Die Sicherung des Untemehmungserfolges in der Untemehmungsentwicklung bildet die zentrale Aufgabe einer jeden Untemehmungsführung. Diese wird in Famihenuntemehmungen besonders schwierig, sofern sie im Zusammenhang mit emem Generationenwechsel zu lösen ist. Viele Beispiele zeigen, daß gerade der Generationenwechsel in Famihenuntemehmungen eine erhebliche Untemehmungskrise auslösen kann1. Die nachfolgenden Ausführungen befassen sich daher mit dem strategischen Kernproblem des Generationenwechsels und den möglichen Lösungsansätzen für dieses Problem bei unterschiedlichen Nachfolgesituationen. Der Praxisbezug zum Thema ergibt sich dabei zum einen aus einer seit vielen Jahren bestehenden intensiven Verbindung zum Hause Haniel, msbesondere zu Hans-Georg Willers, der diese Famihengesellschaft über mehr als ein Jahrzehnt als Vorstandsvorsitzender maßgebhch geprägt hat. Langjährige eigene Erfahrungen als Aufsichtsratsvorsitzender von Famihengesellschaften und auch als Mitghed des Beirates einer Famihenstiftung sollen zum anderen helfen, den Praxisbezug zu sichern. Die theoretische Fundierung beruht auf Führungskonzepten, die von Knut Bleicher in Gießen und vor allem in St. Gallen maßgeblich geprägt worden sind.
Dietger Hahn

Bewältigung des Wandels als Führungsaufgabe

Frontmatter

Führung im Wandel

Zusammenfassung
Wenn man über Wandel spricht, so hegt die erste Notwendigkeit darm, ihn rechtzeitig zu erkennen und Änderungen frühzeitig einzuleiten. Dies ist in der heutigen schnellebigen Zeit, in der das „Timing” ein so wichtiger Wettbewerbsfaktor geworden ist, em zentrales Anliegen. Wie wir aber alle wissen, ist dieses Emleiten gerade im günstigsten Zeitpunkt am schwierigsten, weil dann nur sehr wenige die Notwendigkeit zur Veränderung begreifen. Wenn hingegen jeder begriffen hat, daß der Wandel emgeleitet werden muß, hat man keinen Konkurrenzvorteil mehr, weil dann alle anderen längst den gleichen Erkenntnisprozeß vollzogen haben. Dinge richtig zu erkennen und im Anschluß auch die Begabung aufzuweisen, sie durchzusetzen, selbst wenn die Verstehenden noch in der Minder-zahl smd: das ist also — jedenfalls aus meiner Sicht — eme wichtige Eigenschaft bei der Einleitung und beim Management von Wandel.
Helmut O. Maucher

Mitarbeiterführung und unternehmerischer Wandel

Zusammenfassung
Dieser Beitrag will die Diskussion um Transformation von Organisationen in den umfassenderen Zusammenhang untemehmerischen Handehis stellen. Dabei whd untemehmerischer Wandel als begriffsnotwendiges Element diskutiert und weniger als isolierbare bzw. exogene Einflußgröße. Damit sind Ändemngsstrategien und -Stile auch nicht nur als abhängige bzw. moderierende Variable zu behandeln. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit Konzepte der Untemehmensfühmng und Untemehmerfunktion auf die Mit-arbeiterfühmng anwendbar sind. Damit soll die Diskussion untemehmerischen Verhaltens wesentlich erweitert und die Fixiemng auf — die wieder zunehmend behebten, statistisch aber höchst selten reahsierten — Konzepte charismatischer Fühmng durch „auserwählte” Entra- oder Intrapreneure aufgehoben werden. Strategien zur Fördemng der untemehmerischen Selbststeuerung und fördernden Stmkturgestaltung werden auch in Analogie zur marktwutschafthchen Lenkung gesehen. Die stmkturelle Steuerung von Wütschafts- system, Untemehmung und Mitarbeitem wird so als ganzheithche Gestaltungsaufgabe verstanden.
Rolf Wunderer

Fundamentaler Wandel hoch-komplexer Organisationen

Frontmatter

Anmerkungen zu neuen Unternehmensparadigmen

Zusammenfassung
Zuweilen führen durchaus unterschiedhche Erfahrungen doch zu übereinstimmenden Erkenntnissen, kann sich Wirkhchkeit durch geistige Betrachtung wie durch praktisches Handehi aufklären.
Edzard Reuter

Zur Anschlußfähigkeit von Führungsinterventionen am Beispiel Daimler-Benz

Zusammenfassung
Was ich im folgenden vorstellen möchte, ist Bestandteil unseres Forschungsprojektes „New Winners?”. Dort untersuchen wir im Verbund mit anderen intemationalen Universitäten die Art und Weise, wie Untemehmen sich in Phasen fundamentalen Wandels verhalten: Wie wird eine neue Ausrichtung für ein gesamtes Untemehmen bei den Mitarbeitem, die ja die Änderungsidee umsetzen sollen, aufgegriffen?
Günter Müller-Stewens

Wandel durch externes Wachstum

Frontmatter

Unternehmensentwicklung durch Akquisitionen

Zusammenfassung
In einer Zeit, in der das Abwerfen von Ballast und die Konzentration auf das Kemgeschäft gemeinhin als Schlüssel zum Erfolg gesehen wird, nimmt sich die Entwicklung der MERKUR-Gmppe in den letzten Jahren bemahe „exotisch“ aus. Aus dem Lebensmitteleinzelhändler mit 135 Mio. SFr. Umsatz zu Beginn der 80er Jahre ist ein Konzem von gegen 3 Mrd. SFr. Umsatz entstanden. Diese Entwicklung erfolgte hauptsächlich über Akquisitionen, und sie soll in diesem Referat nachgezeichnet werden.
Peter Gomez, Georg Krneta

Zum Wandel im Umgang mit Wandel

Frontmatter

Vertrauen als kritischer Faktor

Zusammenfassung
Diskontinuitäten und Turbulenzen im Umfeld der Untemehmungen haben nach einer langen Wachstumsperiode Anpassungen an neue globale, stmkturelle und konjunkturelle Entwicklungen notwendig gemacht. In einer relativ kurzen Zeitspanne gilt es, sich für eme neue Entwicklungsetappe, die weit in das 21. Jahrhundert hineinreicht, neu zu positionieren. Statt sich auf einen erkennbaren und in die Zukunft weisenden Paradigmawechsel einzustellen, sind jedoch viele Untemehmungen dabei, auf die Ursprünge des bereits überholt geglaubten Paradigmas wissenschaftlicher Betriebsführung — den Taylorismus — zurückzufallen. Mit dem notwendigen und zu lange versäumten Abbau unwirtschaftlicher Kostenstrukturen werden zugleich die Nutzenpotentiale der Zukunft mit vemichtet und damit das „Kind mit dem Bade“ ausgeschüttet. Alles bislang in Jahrzehnten Erreichte eines sozial-ökonomischen Managements wird damit zur Disposition ge-stellt. Appelle an den Gemeinschaftsgeist, an die partizipativ getragene Vision und Mission der Untemehmung in einem human-orientierten Kooperationsverhältnis, das von gegenseitiger Anerkennung und vom Vertrauen getragen wird, enthüllen sich als Farce einer menschliches Verhalten als Instrument begreifenden, ökonomisch-technokratischen Untemehmungsphliosophie. Mit wieviel Unglaubwürdigkeit und Mißtrauen werden wir in die nächste Phase unserer Untemehmungsentwicklung eintreten? Haben wir im Umgang mit dem Wandel nichts gelemt?
Knut Bleicher

Backmatter

Weitere Informationen