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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Im Rahmen der Diskussion über junge wachstumsorientierte Technologieunternehmen (JWTU) wurde in den letzten Jahren der Erforschung von Erfolgsfaktoren und Scheiterursachen in Deutschland vermehrt Aufmerksamkeit zuteil. Insbesondere die Einflussnahme von institutionellen Eigenkapitalgebern, den so genannten Venture Capital-Gesellschaften (VCG), auf die Unternehmensentwicklung der durch sie finanzierten JWTU, den so genannten Portfoliounternehmen (PU), ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Die aktuelle Diskussion ist durch eine kapitalgeberorientierte Sichtweise über Art, Umfang und Auswirkungen der durch sie erbrachten Finanzierung und kaufmännische Unterstützungsleistung auf die Unternehmensentwicklung ihrer PU geprägt. Erfolg wird meist in Form einer Nutzenmaximierung der Kapitalgeber gemessen bspw. der Renditemaximierung des investierten Kapitals. In der Regel werden die von den VCG geleisteten Unterstützungen hierbei als Erfolgsfaktoren für eine positive Unternehmensentwicklung eines PU gewertet, während bei der Ursachenforschung für eine negative Unternehmensentwicklung oder ein Scheitern eines PU vorwiegend Defizite beim PU und seinem Management diskutiert werden.

Paul Georg Guggemoos

2. Entwicklung und Finanzierung von JWTU

Dieses Kapitel legt sowohl begriffliche als auch inhaltliche Grundlagen der Untersuchung dar. Hierzu werden zunächst die Begriffe Portfoliounternehmen (PU) und junge, wachstumsorientierte Technologieunternehmen (JWTU) definiert. Dann wird eine Systematik zur Unterscheidung des Entwicklungstands der JWTU anhand eines Phasenmodells erarbeitet und Finanzierungsmöglichkeiten von JWTU überblicksartig vorgestellt. Ziel des Kapitels ist somit neben der begrifflichen Definition auch die Einführung in eine entwicklungsphasenorientierte Betrachtungsweise der JWTU als Untersuchungsobjekte dieser Arbeit.

Paul Georg Guggemoos

3. Grundlagen der Finanzierung mit Venture Capital

In diesem Kapitel begriffliche und inhaltliche Grundlagen der Finanzierung von JWTU durch VC dargestellt. Hierzu erfolgen zunächst eine Definition von PE und VC gefolgt von einem Überblick zu den verschiedenen VC-Arten. Nach einer Erläuterung der Struktur deutscher VCG und einer Klassifikation erfolgt eine Darstellung der VC-Finanzierungsphase sowie des Ablaufs einer VC-Finanzierung anhand eines Gesamtmodells. Ziel dieses Kapitels ist neben einer Arbeitsdefinition des VC, die Zuordnung der einzelnen Phasen des in Kapitel 2 entworfenen Phasenmodells der Entwicklung von JWTU zu den Finanzierungsphasen der VCFinanzierung. Außerdem soll die Betreuung von PU durch VCG in den Ablauf des VCFinanzierungsprozesses eingeordnet werden.

Paul Georg Guggemoos

4. Systematisierung der Ursachen des Scheiterns von PU

Bei JWTU kann es im Laufe der Unternehmensentwicklung zu einer Existenzgefährdung kommen. Für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung ist die alleinige Kenntnis von potentiellen Scheiterursachen ein notwendiger aber kein hinreichender Erfolgsgarant. Vielmehr müssen Unternehmenslenker in der Lage sein, nicht nur Ursachen des Scheiterns zu erkennen, sondern auch geeignete Gegenmaßnahmen zu planen und umzusetzen. Vorteilhafter als die Reaktion auf Krisen ist die antizipative Einflussnahme auf krisenverursachende Unternehmens- und Umweltfaktoren. Gerade an dieser Stelle kann sich die Betreuung der VCfinanzierten JWTU durch VCG als besonders förderlich erweisen: VCG können erheblichen Einfluss auf den Erfolg ihrer PU nehmen, indem sie durch ihre Betreuung nicht nur zur Wertsteigerung von PU beitragen, sondern zudem die Gefahr von Unternehmenskrisen und somit das Scheiter- und Liquidationsrisiko von PU minimieren.

Paul Georg Guggemoos

5. Betreuung der PU durch VCG

Basierend auf der Systematik der potentiellen Scheiterursachen von JWTU gilt es, das Unterstützungsangebot von VCG zu prüfen. Der Rahmen der Untersuchung wird durch das Arbeitsverhältnis von VCG und PU während der Betreuungsphase sowie durch die zugehörigen wissenschaftstheoretischen Ansätze vorgeben. Dabei soll sowohl analysiert werden, welche Unterstützungsmaßnahmen von VCG angeboten werden als auch in wieweit Scheiterursachen das Beratungsangebot prägen. Ausgeschlossen werden Beratungsleistungen, die Scheiterursachen entgegen wirken sollen, die nicht im Rahmen des Betreuungsprozesses auftreten. Hierzu gehört beispielsweise die der Gründung vorausgehende Zusammenarbeit der Gründer, da diese i. d. R. nicht von VCG beeinflusst werden kann. Entsprechend beschränkt sich die Untersuchung auf scheiterursachengerechte Betreuungsmaßnahmen, die VCG selbst aktiv durchführen können.

Paul Georg Guggemoos

6. Ableitung der Forschungshypothesen

Dieses Kapitel widmet sich der Aufstellung von Forschungsfragen und der Ableitung von Forschungshypothesen. Unter Forschungsfragen (F) werden sowohl bisher strittige Befunde als auch Fragen verstanden, zu denen noch keine Forschungsergebnisse vorliegen und die somit anhand der eigenen Erhebung ausgewertet werden sollen. Die vorliegenden Ergebnisse können dann als Grundlage für weitere Untersuchungen herangezogen werden. Forschungshypothesen, kurz Hypothesen (H), sind hingegen Fragestellung, die auf einem theoretischen Fundament basieren. Zur Aufstellung und Ableitung der Forschungsfragen und Hypothesen wird sowohl auf den in Kapitel 4 dargestellten Forschungsstands zu Scheiterursachen, dem sich daraus ergebenden Betreuungsbedarf von PU als auch auf die in Kapitel 5 dargestellten wissenschaftstheoretischen Ansätzen und den Forschungsstand zur Betreuung durch VCG zurückgegriffen. Abschnitt 6.1 befasst sich dabei mit Kriterien zur Auswahl der VCG durch PU. Während in Abschnitt 6.2 Bestimmungsfaktoren der Betreuungsintensität betrachtet werden, wird in Abschnitt 6.3 die Wirkung der Betreuung erörtert. Eine Zusammenfassung der Forschungsfragen und Hypothesen erfolgt in Abschnitt 6.4.

Paul Georg Guggemoos

7. Empirische Untersuchung

Grundsätzlich sind bei einer Untersuchung zur Ausprägung, Intensität und Wirkung von nicht-finanziellen Betreuungsleistungen der VCG drei verschiedenen Vorgehensweisen zur Zielgruppenidentifikation möglich:

Beidseitige Befragungen jeweiliger PU-VCG-Paare

Einseitige Befragungen der VCG

Einseitige Befragung der PU

Paul Georg Guggemoos

8. Interpretation der Ergebnisse

Abschließend werden die Erkenntnisse und Folgerungen dieser Arbeit werden zusammenfassend dargestellt, Implikationen für VCG und PU und weitere Forschungsfelder aufgezeigt und mit der bisherigen Literatur verglichen.

Paul Georg Guggemoos

Backmatter

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