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2016 | OriginalPaper | Buchkapitel

5. Urheberrecht

verfasst von : Bert Eichhorn, Björn Heinze, Gerrit Tamm, Ralph Schuhmann

Erschienen in: Internetrecht im E-Commerce

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Das Urheberrecht nimmt als besonderes Schutzrecht für Urheber und deren geistige Leistung eine zentrale Rolle in der rechtlichen Beurteilung der Begebenheiten im Internet ein. Der Schutz der Urheberrechte im Internet wird teilweise als praktisch nicht durchführbar und auch als nicht wünschenswert angesehen. Der Anreiz für die Schaffung von Werken würde aber für den Urheber fehlen, wenn jeder auf diese im Internet zugreifen und sie verwerten könnte, ohne dass der Urheber hierfür zumindest eine Vergütung erhielte. Gerade im Internet ist ein angemessener Interessenausgleich zwischen Urhebern und Verwertern erforderlich.

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Fußnoten
1
Vgl. Richtlinie 2001/29/EG. Allgemein zum Stand der Urheberrechtsreform auf deutscher und europäischer Ebene siehe www.​urheberrecht.​org
 
2
BT-Drs. 12/4022, 9.
 
3
Vgl. dazu Loewenheim/Lehmann, Handbuch des Urheberrechts, 2. Aufl. 2010 Rn. 52–54.
 
4
BGHZ 94, 276 (285) – Inkasso-Programm.
 
5
BGH, GRUR 2005, 560.
 
6
Vgl. Redeker, IT-Recht, 5. Aufl., 2012 Rn. 12.
 
7
Wandtke et al., Praxiskommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2014, § 69c Rn. 68–72.
 
8
Zu den diesbezüglichen Unterschieden zwischen Shareware und Public-Domain Software siehe die Ausführungen bei Redeker, IT-Recht, 5. Aufl. 2012, Rn. 88 ff.
 
9
Ebd. Rn. 88–89.
 
10
Vgl. BGH vom 19. Mai 2010 – I ZR 158/08.
 
11
Vgl. EuGH, Urteil vom 22. 12. 2010 – C-393/09.
 
12
Vgl. Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, 2. Aufl. 2010, Rn. 262–263. Für eine Einordnung als neue Werkart Wandtke/Bullinger, Praxiskommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2014, Rn. 153.
 
13
Vgl. hierzu Bullinger/Czychowski Digitale Inhalte: Werk und/oder Software? – Ein Gedankenspiel am Beispiel von Computerspielen, GRUR 2011, 19 f.
 
14
Zur Online-Problematik beim Erscheinen und Veröffentlichen von Werken vgl. Schack, Rechtsprobleme der Online-Übermittlung, GRUR 2007, 639.
 
15
Vgl. zu der nicht mehr von § 5 I GG gedeckten Schmähkritik BVerfG, NJW 1993, 1462 – Böll.
 
17
Zur Übertragbarkeit von Persönlichkeitsrechten vgl. Unseld, Die Übertragbarkeit von Persönlichkeitsrechten, GRUR 2011, 982 f.
 
18
Der BGH erkannte allerdings die Vererblichkeit der vermögenswerten Bestandteile des Persönlichkeitsrechts an, vgl. BGH, GRUR 2000, 709 = NJW 2000, 2195 (2197 ff.) – Marlene Dietrich.
 
19
Unter das Eigentum im Sinne des Art. 14 GG fallen neben dem Urheberrecht auch die später (Abschn. 5.5) zu erörternden verwandten Schutzrechte.
 
20
BVerfGE 31, 229 (239) – st. Rspr.
 
21
BVerfGE 49, 382 (392); BVerfGE 79, 29 (40).
 
22
In den §§ 17 II, 69 c Nr. 3 S. 2 UrhG ist der Grundsatz der Erschöpfung des Verbreitungsrechtes geregelt; dies ist seit RGZ 63, 394 (397 ff.) anerkannt.
 
23
Zur unmittelbaren und mittelbaren Wahrnehmung vgl. die amtliche Begründung BT-Drs. IV/270, 47.
 
24
Vgl. Wandtke et al., Praxiskommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2014 § 16 Rn. 4–8.
 
26
Zum Begriff z. B. BGH, Urteil vom 19. März 2014, Az. I ZR 35/13 – Portraitkunst.
 
27
Loewenheim, Handbuch des Urheberrechts, 2. Aufl. 2010, § 20 Rn. 14.
 
28
BGH, GRUR 2003, 958, 961f. – Paperboy.
 
29
Z.B. OLG Düsseldorf, CR 2000, 184 (186).
 
30
BGH, GRUR 2003, 958, 961f. – Paperboy.
 
31
BGH, Urteil vom 9. Juli 2015 – I ZR 46/12 – Die Realität II.
 
32
Das Streaming von rechtmäßig im Netz zugänglich gemachtem Content ist legal. Dies ergibt sich im Wege der Auslegung des EUGH-Urteils vom 4. Juni 2014, Az. C-360/3 – Streaming, http://​curia.​europa.​eu/​juris/​document/​document.​jsf?​docid=​153302&​doclang=​DE
 
33
EUGH, Beschluss vom 21. Oktober 2014 – C-348/13, GRUR 2014, 1196 = WRP 2014, 1441 – BestWater International/Mebes und Potsch.
 
34
Das Pressespiegelprivileg findet auch auf elektronische Pressespiegel Anwendung; siehe BGH, Urteil vom 11. Juli 2002 – I ZR 255/00 – Elektronische Pressespiegel.
 
35
Allgemein zu den inhaltlichen Schranken vgl. Wandtke et al., Praxiskommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2014, §§ 44a ff.
 
36
Rehbinder, Tauschbösen, Sharehoster und UGC-Streamingdienste, ZUM 2013, 241.
 
37
Wandtke et al., Praxiskomentar zum Urheberrecht, 4. Aufl., 2014, § 85 Rn. 40.
 
38
Für die zahlreichen Fragen zur diesbezüglichen Rechtsprechung des EuGH vgl. Wandtke et al., Praxiskommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl., 2014, § 120.
 
39
Vgl. Wandtke et al., Praxiskommentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2014, § 43 Rn. 46–53.
 
40
BGH, Urteil vom 19.5.2005 – I ZR 285/02 – Zauberberg.
 
41
Vgl. BGH, GRUR 2011, 59, 60 – Lärmschutzwand.
 
42
BGH, NJW 1995, 1496 (1497).
 
43
LG Hamburg, MMR 1998, 44 – FreeLens.
 
44
Vgl. Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Urteil vom 05.11.1998 (3 U 212/97).
 
45
Hoeren et al., Multimedia-Recht, 39. Ergänzungslieferung 2014, Rn. 153.
 
46
Die Zweitverwertung entspricht den unter Abschn. 5.2.2.2 erläuterten Zweitverwertungsrechten der §§ 21, 22 UrhG.
 
47
Vgl. Dreier et al., UrhG, 4. Aufl. 2013, § 79 Rn. 1.
 
48
Als Beeinträchtigung einer Live-Darbietung ist z.B. die unautorisierte Veränderung einer Bühneninszenierung gesehen worden; vgl. OLG Dresden, ZUM 2000, 955.
 
49
BGH, GRUR 1990, 669 (674).
 
50
Vgl. BGH, ZUM-RD 2001, 325 – Telefonkarte.
 
51
BGH, GRUR 1993, 34 (35) – Bedienungsanleitung.
 
52
OLG München, ZUM 1991, 431 f.
 
53
Zu dem wettbewerbsrechtlichen Aspekt der unmittelbaren Leistungsübernahme vgl. unten 6.1.2.3.
 
54
Sog. funktionaler Datenbankbegriff, vgl. EuGH, GRUR 2005, 254, 255 Rn. 27 – Fixtures-Fußballspielpläne; vgl. weitere Ausführungen bei Wandtke et al., UrhG, 4. Aufl. 2014, § 87a Rn. 7ff.
 
55
Vgl. EuGH, GRUR 2005, 244 ff. BHB-Pferdewetten; EuGH, GRUR 2009, 572 f. Apis/Lakorda.
 
56
Diese sind abzugrenzen von der nur zugunsten von Tonträgerherstellern in § 42a UrhG geregelten Zwangslizenz.
 
58
Fromm et al., Kommentar zum Urheberrechtsgesetz, 11. Aufl. 2014, § 97 Rn. 39.
 
59
LG München, Urteil vom 19.05.2004 – 21 O 6123/04 – Wirksamkeit einer GPL-Lizenz.
 
60
Für Computerprogramme gelten §§ 69a f. UrhG.
 
61
OLG Köln, ZUM 2009, 961f.
 
62
BGH, GRUR 2010, 623. Fromm et al., Kommentar zum Urheberrechtsgesetz, 11. Aufl. 2014, § 97 Rn. 65.
 
63
BGH, Beschluss vom 19.04.2012, Az. I ZB 80/11.
 
64
Fromm et al., Kommentar zum Urheberrechtsgesetz, 11. Aufl. 2014, § 97a Rn. 1.
 
66
Wandtke et al., Praxiskomentar zum Urheberrecht, 4. Aufl. 2014, § 104a Rn. 2.
 
Metadaten
Titel
Urheberrecht
verfasst von
Bert Eichhorn
Björn Heinze
Gerrit Tamm
Ralph Schuhmann
Copyright-Jahr
2016
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-45308-7_5