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12.01.2017 | Usability + UX Design | Im Fokus | Onlineartikel

Zehn Jahre iPhone haben die IT grundlegend geprägt

Autor:
Andreas Burkert

Er nannte es iPhone und löste eine Revolution aus. Als Steve Jobs 2007 das erste intuitiv bedienbare Smartphone vorstellte, konnte selbst er nicht ahnen, welch ein Multimilliarden Euro schwerer Markt sich darum bilden würde.

Ein Leben ohne Smartphone ist zwar möglich aber für viele Menschen undenkbar. Zumindest rund 15 Prozent der 18- bis 49-Jährigen können sich nicht vorstellen, "ohne Smartphone leben zu können“. Das hat das in London ansässige Online-Marktforschungsinstitut YouGov unter anderem herausgefunden. Die Analysten haben dazu kurz vor dem Jahreswechsel mehr als 1000 Personen befragt. Wer hätte diese Abhängigkeit von einem elektronischen Gerät jemals erwartet – knapp zehn Jahre nachdem Steve Jobs mit dem iPhone, einem "Internetkommunikationsgerät“, sein erstes Smartphone vorgestellt hat. Obschon Apple damit eigenen Angaben zufolge der Konkurrenz fünf Jahre voraus war, hätte sich Jobs die Möglichkeiten, die Smartphones einst bieten werden, nicht vorstellen können.

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Heute hat sich um das Gerät ein Multimilliarden Euro schwerer Markt gebildet. Vor allem auch wegen der Möglichkeit, eigene Anwendungssoftware (Application software, APP) auf dem Gerät zu installieren. Und davon profitieren immer mehr Unternehmen. Laut einer von Techconsult in 252 Firmen mit mehr als 50 Mitarbeitern durchgeführten Befragung haben mobile Anwendungen in deutschen Unternehmen mittlerweile einen hohen Stellenwert – Tendenz stark steigend. Während 41 Prozent der Betriebe "unterwegs verfügbare Applikationen für ihre Geschäftsabläufe als wichtig bis sehr wichtig“ einordnen, erwarten es im kommenden Jahr schon 61 Prozent. Mobile Anwendungen gehören damit endgültig zum festen Bestandteil der Geschäftsabläufe.

Das Smartphone ist die Steuerungszentrale der vernetzten Welt

Während das iPhone der ersten Generation nur einen intuitiv zu bedienenden Touchscreen mit einer einfachen Benutzeroberfläche kombinierte, reichen die Anwendungsmöglichkeiten heute vom Onlinebanking, über sprachgesteuerte Übersetzung bis hin zur Steuerung eines Smart Homes. Für Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder ist das Smartphone deshalb mittlerweile "die Steuerungszentrale unserer digital vernetzten Welt“. Und daran partizipieren immer mehr Menschen.

Zehn Jahre nach der Präsentation des ersten iPhones nutzen bereits acht von zehn Deutschen (78 Prozent) ein Smartphone. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, für die im Januar 1005 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt wurden. Demnach stieg die Verbreitung internetfähiger Mobiltelefone im vergangenen Jahr um 4 Prozentpunkte. Im Januar 2016 nutzten noch 74 Prozent ein Smartphone. Diese enorme Beliebtheit ist nach Ansicht Rohleders auch auf die Entwicklung von Apps, einer qualitativ hochwertigen Digitalkamera und leistungsfähigen Halbleitern zurückzuführen.

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