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Über dieses Buch

Emotionale Reaktionen von Nutzern auf Stimuli einer interaktiven Anwendung gelten als zentrale Indikatoren für positive oder negative User Experience. Oliver Gasts Untersuchung stellt ein Verfahren vor, das die Messung und Interpretation der Emotionen bei der Nutzung interaktiver Anwendungen ermöglicht. Denn der Erfolg von webbasierten Applikationen, wie z. B. Online-Shops, hängt in sehr hohem Maße von der Erfüllung der Erwartungen des einzelnen Nutzers ab. Mit den Ergebnissen seiner Untersuchung hat der Autor ein Modell erstellt und evaluiert, welches die relevanten Indikatoren für Mimik basierte Emotionsbewertung umfassend aufzeigt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Zielsetzung und Überblick

Die Conversion Rate deutscher Onlineshops liegt bei durchschnittlich 3% (Morys, 2009). Von 100 Besuchern eines Online-Shops tätigen tatsächlich nur drei Besucher auch einen Kauf. Was für die Offline-Welt unvorstellbar ist, ist in der Online-Welt normal. Die Gründe hierfür sind vielfältig, das Optimierungspotential sehr hoch und ein Handeln insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen erfolgsentschei-dend. Der Markt wird dominiert von wenigen großen Anbietern, wie Amazon und OTTO.
Oliver Gast

Kapitel 2. Interaktive Anwendungen

Galten Heimcomputer in den 1980ern noch als vorübergehende Modeerscheinung (Sommerfeldt, 2014), sind sie heute fest in den Alltag integriert. Die schnelle Entwicklung im Bereich Informationstechnik und die zunehmende Digitalisierung veränderten auch alle bisherigen Informations- und Kommunikationsprozesse, wodurch ein höherer Grad an Interaktivität ermöglicht wurde (Belz, Schögel & Arndt, 2008, S. 5).
Oliver Gast

Kapitel 3. Von Usability zu User Experience

Mit der zunehmenden Verbreitung von interaktiven Anwendungen im beruflichen sowie privaten Kontext und den durch die fortschreitende Digitalisierung ermöglichten gewachsenen Umfang der Anwendungen hin zur Multifunktionalität, wurde Usability im Sinne der Benutzbarkeit zu einer entscheidenden Stellschraube in Bezug auf die Akzeptanz der Anwendung (Sarodnick & Brau, 2011, S. 19). Beschränkten sich erste Definitionen noch auf die Forderung nach einer „komfortablen Benutzung“ und „einer geeigneten Unterstützung des Nutzers bei der Erreichung seiner Ziele“ (Sarodnick & Brau, 2011, S. 19), gibt es seit 1997 eine internationale Normenreihe zum Themenkomplex Usability.
Oliver Gast

Kapitel 4. Emotionen

„Nonetheless, we have feelings essentially all the time: it is common to hear somebody say, “Sorry, I wasn’t thinking”, but not “Sorry, I wasn’t feeling”.“ (Picard, 2003, S. 56) Mit dieser Feststellung versucht Picard zu veranschaulichen, dass Emotionen allgegenwärtig sind und einen fixen Bestandteil der menschlichen Psyche darstellen.
Oliver Gast

Kapitel 5. Fragestellung

Interaktive Anwendungen, insbesondere im Bereich E-Commerce, gleichen sich zunehmend in Funktionsumfang und Usability (Vgl. Kollewe & Keukert, 2016, S. 69). Oft liegt dies daran, dass gerade Shops von kleinen und mittelständischen Unternehmen ohne den Einsatz von größeren personellen und finanziellen Ressourcen realisiert werden müssen. Zur Erstellung der Shops dient in der Regel ein System nach dem Baukastenprinzip als Basis, das von einigen wenigen Firmen im Rahmen eines Dienstleistervertrags zur Verfügung gestellt wird (Kollewe & Keukert, 2016, S. 19–20).
Oliver Gast

Kapitel 6. Studie 1

Studie 1 geht der Frage nach, wie sich Emotionen im Kontext interaktiver Anwendungen, insbesondere unter Zuhilfenahme von Mimikanalyse, valide messen lassen. Grundlegend soll untersucht werden, ob Mimik bei der Nutzung interaktiver Anwendungen ausgeprägt wird und ob sich anhand der ausgeprägten Mimik Rückschlüsse auf die durch die interaktive Anwendung ausgelösten Emotionen schließen lassen.
Oliver Gast

Kapitel 7. Studie 2

Nachdem in Studie 1 allgemein gezeigt werden konnte, dass Mimik auch bei der Nutzung interaktiver Anwendungen ausgeprägt wird und dass es ebenfalls möglich ist, anhand mimischer Ausdrücke auf vorherrschende Emotionen zu schließen, soll Studie 2, konkret am Beispiel von Online-Shops, als zentrale interaktive Anwendungen im E-Commerce, Aufschluss geben über die Messung von Kundenirritationen und ihren Einfluss auf den Bestellprozesses im Allgemeinen sowie auf die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabbruches im Speziellen.
Oliver Gast

Kapitel 8. Gesamtdiskussion der Ergebnisse

Nachdem in Kapitel 6.6 sowie 7.6 die Hypothesen einzeln betrachtet und in Bezug zu ihrer jeweiligen Studie diskutiert wurden, sollen im nachfolgenden Kapitel die Ergebnisse der Hypothesen konsolidiert werden, mit dem Ziel, die Forschungsfragen der einzelnen Studien zu beantworten und darauf aufbauend eine Antwort auf die studienübergreifende Forschungsfrage geben zu können.
Oliver Gast

Kapitel 9. Implikationen und Fazit

Eine Ausrichtung und Optimierung von Design und Geschäftsprozessen nach Kriterien der User Experience gilt im umkämpften E-Commerce-Markt als Möglichkeit, sich von den Mitbewerbern abzugrenzen, um sich einen erfolgsrelevanten wirtschaftlichen Vorteil sichern zu können. Die gängigen Verfahren zur Messung und Optimierung von User Experience liefern aufgrund zahlreicher BIAS-Effekte nicht zielsicher die gewünschten Ergebnisse.
Oliver Gast

Backmatter

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