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Über dieses Buch

Wie lässt sich Wertschöpfung im Unternehmen beziffern und aussagekräftig darstellen? Einen Ansatz dafür bietet die von den Autoren entwickelte Value Added Heat Map. Diese innovative Methode hilft dabei, Verschwendung zu bewerten und zu visualisieren, um daraus Optimierungspotenziale abzuleiten. Sie bietet einen Ansatz, um die Wertigkeit von Flächen, Personal sowie Maschinen und Anlagen in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen zu analysieren. Die Value Added Heat Map ermöglicht die Erstellung einer Art Wärmebild zur Visualisierung der Flächenbewertung sowie zusammenfassender Kennzahlen für einen Vergleich. Neben der Darstellung der Kategorien und Punktevergabe zur Bewertung enthält das Buch praxiserprobte Anwendungsbeispiele sowie Hinweise, wie die Bewertung im Unternehmen mit vorhandener Software umgesetzt werden kann. Es richtet sich insbesondere an Führungskräfte, Berater, Planer und Entscheider in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Heat Maps basieren auf dem Prinzip der Thermografie. Mithilfe einer Wärmebildkamera kann die Temperatur von Objekten durch eine unterschiedliche Farbgebung für das menschliche Auge sichtbar gemacht werden. Umso höher die Temperatur, desto „rötlicher“ ist das Beobachtungsobjekt. In der Industrie werden Heat Maps hautsächlich zur Visualisierung der Wärme in Anlagen eingesetzt. Dabei ist die Einsatzmöglichkeit des Heat Mappings nicht nur auf thermodynamische Systeme begrenzt. Mithilfe einer sog. Value Added Heat Map kann in industriellen Anwendungen und Dienstleistungen ebenfalls die Wertigkeit von produktions- bzw. dienstleistungsrelevanten Faktoren für das menschliche Auge sichtbar gemacht werden.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 2. Value Added Heat Map – Idee und Entstehung

Zusammenfassung
Das layoutbezogene Wertschöpfungsprogramm Value Added Heat Map nach Schröder und Tomanek ist das Ergebnis, das aus zahlreichen anwendungsorientierten Projekten entstanden ist. Auslöser für die Entstehung dieser Methode war eine wiederkehrende Problematik von Flächenengpässen bei der Produktion von Sachgütern. Der Erfolg der Idee inspirierte die Autoren, diesen innovativen Ansatz zur Analyse der Wertigkeit von Flächen auch auf Personal, Maschinen und Anlagen, Materialbestände, Informationsübermittlung sowie das intralogistische Verkehrsaufkommen in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen zu übertragen.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 3. Wertschöpfungskonzentration

Zusammenfassung
Die Konzentration der Wertschöpfung ist messbar. In diesem Kapitel werden zunächst die Begriffe Wertschöpfung, Verschwendung (Nicht-Wertschöpfung) und Wertschöpfungskonzentration definiert. Zu den elementaren Dimensionen der Wertschöpfungskonzentration zählen Fläche, Personal sowie Maschinen- und Anlagennutzung. Im Folgenden werden daher detailliert die Dimensionen der Wertschöpfungskonzentration erörtert. Des Weiteren wird auch insbesondere auf deren Wechselbeziehungen untereinander eingegangen. Abschließend werden Visualisierungsmethoden der Wertschöpfung, wie Wertstromanalyse, Sankey-Diagramm, Spaghetti-Diagramm sowie Value Added Heat Map, vorgestellt.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 4. Value Added Heat Map – Flächennutzung

Zusammenfassung
Die Value Added Heat Map ist ein Visualisierungstool, mit dem die Wertschöpfung von produktionsrelevanten Faktoren dargestellt werden kann. Zu den produktionsrelevanten Faktoren gehört die Nutzung der Fläche. Produktionsflächen stehen in der Regel begrenzt zur Verfügung. Aus Wertschöpfungssicht soll daher die verfügbare Fläche möglichst verschwendungsfrei genutzt werden. Mithilfe der Value Added Heat Map wird der Grad der Flächennutzung unter Wertschöpfungsgesichtspunkten gemessen. Das Ergebnis stellt die Grundlage für eine Optimierung des Produktionslayouts dar. In diesem Kapitel wird zunächst die zugrunde liegende Methodik der Value Added Heat Map zur Bewertung der Flächennutzung näher erläutert. Es wird die Bewertungsskala und die Kennzahl Wertschöpfungsdichte vorgestellt. Abschließend wird in einem Anwendungsbeispiel die Implementierung der Methode in der Praxis gezeigt.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 5. Value Added Heat Map – Maschinen- und Anlagennutzung

Zusammenfassung
Die Auslastung von Maschinen und Anlagen ist ein wichtiger produktionsrelevanter Faktor. Maschinen und Anlagen stehen in einem Unternehmen, ebenso wie Produktionsflächen, nur begrenzt zur Verfügung. Sie müssen nach Möglichkeit wertschöpfend genutzt werden. In diesem Kapitel wird erörtert, wie mithilfe der Value Added Heat Map die Wertigkeit der Maschinen- und Anlagennutzung dargestellt werden kann. Es wird die Methodik und die Bewertungsskala erklärt. Der von den Autoren generierte Nutzungsgrad verdichtet das Ergebnis der Value Added Heat Map zu einer layoutbasierten Wertschöpfungskennzahl. In einem Anwendungsbeispiel wird die zeitliche Maschinen- und Anlagennutzung einer Produktionslinie detailliert analysiert.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 6. Value Added Heat Map – Personaleinsatz

Zusammenfassung
Das Personal soll in einem Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen wertschöpfend eingesetzt werden. Das impliziert, dass das Personal seine Kapazitäten zielgerichtet für die Erfüllung der Kernaufgaben nutzt. Verbesserungspotenziale werden durch Mitarbeiter aufgezeigt, die für die Erfüllung ihrer Aufgaben nicht-wertschöpfende Wege zurücklegen müssen. Die Bewertung des Personaleinsatzes mithilfe der Value Added Heat Map ermöglicht layoutbasiert eine Verbesserung des Mitarbeitereinsatzes und führt zu einer Optimierung der Wertschöpfung. In diesem Kapitel wird, analog zur Maschinen- und Anlagennutzung, die Methodik und die Bewertungsskala zur Bestimmung der Wertigkeit des Personaleinsatzes vorgestellt. Es wird die Wertschöpfungskennzahl Einsatzgrad entwickelt, die Informationen über den Personaleinsatz in konzentrierter Form gibt. Im abschließenden Anwendungsbeispiel wird die Dimension Personal mithilfe der Value Added Heat Map als Wärmebild visualisiert.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 7. Weitere Anwendungsmöglichkeiten der Value Added Heat Map

Zusammenfassung
Die theoretische Grundlage der Methode der Value Added Heat Map bildet das durch die Autoren entwickelte Konzept der Wertschöpfungskonzentration (siehe Kap. 3). Analog zu den Dimensionen der Wertschöpfungskonzentration liegt zunächst der Anwendungsschwerpunkt der Value Added Heat Map auf der Visualisierung der Wertschöpfung hinsichtlich Flächen-, Maschinen- und Anlagennutzung sowie Personaleinsatz. Die Anwendungsmöglichkeiten der Methode Value Added Heat Map sind jedoch nicht nur auf besagte drei Anwendungsfälle begrenzt. In diesem Kapitel werden beispielhaft zwei weitere Anwendungsmöglichkeiten der VAHM vorgestellt, die zur Erhöhung der Wertschöpfungskonzentration beitragen können. Zunächst wird die Anwendung zur Analyse des Materialbestands vorgestellt. Die zweite Anwendungsmöglichkeit beschreibt die Wertigkeit der Informationsübermittlung, die mithilfe der Value Added Heat Map visualisiert werden kann. In beiden Fällen wird zunächst die Methodik erörtert. Danach werden die entwickelten Bewertungsskalen und generierten Wertschöpfungskennzahlen vorgestellt. Methodik, Bewertungsskalen und Wertschöpfungskennzahlen werden abschließend jeweils durch ein Anwendungsbeispiel untermauert.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 8. Traffic Load Heat Map – Intralogistisches Verkehrsaufkommen

Zusammenfassung
In der Value Added Heat Map zur Bewertung der Flächennutzung werden Fahrwege einer Fabrik zunächst als neutral zu bewertende Fläche gesehen. Die Gründe dafür liegen in der Gestaltung und Optimierung der Fahrwege, die Faktoren wie Sicherheit, Corporate Design oder der historisch gewachsenen Bausubstanz unterliegen. Mit zunehmender Wertschöpfungskonzentration der Fläche nimmt jedoch auch die Bedeutung der Fahrwege und dadurch des intralogistischen Verkehrs zu. Fahrwege ohne Verkehrsaufkommen sind als Verschwendung von Produktionsfläche zu sehen, die nicht zur Wertschöpfung beitragen. Fahrwege mit überhöhtem Verkehrsaufkommen können hingegen zu Materialengpässen an den Produktionslinien führen. Das kann mittelfristig zu einer Erhöhung der Reichweiten und Materialbestände an den Anlagen und Maschinen führen, die wiederum zusätzliche Flächen beanspruchen. Die Traffic Load Heat Map ist eine Methode zur Visualisierung des intralogistischen Verkehrsaufkommens und bietet einen Ansatzpunkt für die Optimierung der innerbetrieblichen Verkehrsführung. Das Ergebnis der Traffic Load Heat Map entspricht einem Wärmebild. Auf Basis eines Layouts wird das Verkehrsaufkommen in einer Produktionsfabrik durch unterschiedliche Farbgebung widergespiegelt. Innerhalb einer definierten Bewertungsskala wird ein bestimmtes Verkehrsaufkommen durch eine Farbe repräsentiert. In diesem Kapitel wird zunächst auf bestehende Visualisierungsmethoden (Bewegungsmatrix, Sankey-Diagramm und Ganglinien-Diagramm) des intralogistischen Verkehrsaufkommens eingegangen. Anschließend wird die Traffic Load Heat Map sowohl methodisch als auch anwendungsorientiert vorgestellt.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

Kapitel 9. Zusammenfassung

Zusammenfassung
Die im Detail beschriebene Value Added Heat Map ist ein innovativer Ansatz zur Analyse und Visualisierung der Wertigkeit von produktions- bzw. dienstleistungsrelevanten Faktoren, wie Flächen, Personal sowie Maschinen und Anlagen. Grundlage dieser Methode ist das Konzept der Wertschöpfungskonzentration, das der Eliminierung bzw. Minimierung von Verschwendung folgt.
Im Vergleich zu anderen Visualisierungstools, wie z. B. dem Sankey-Diagramm und der Wertstrommethode, stellt die Value Added Heat Map eine sinnvolle Ergänzung zur Bewertung der Wertschöpfungsaspekte dar.
Dagmar Piotr Tomanek, Jürgen Schröder

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