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Über dieses Buch

Eine der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Städte Europas ist die italienische Lagunenstadt Venedig. Mithilfe der Wettbewerbskriterien des „European Green Capital Awards“ (EGCA) untersucht Veronika Howe mögliche Schritte einer umweltgerechten Stadtentwicklung, bei der die größten Herausforderungen in Venedig, Massentourismus und Abwanderung aufs Festland, integriert werden könnten. Dabei spielt der Dialog zwischen Stadtverwaltung, Bewohnern und örtlichen Unternehmen eine besondere Rolle, um Informationen über Umweltauswirkungen in der Stadtplanung transparent zu machen und die Grundlage für verbindliche Vereinbarungen zu schaffen. Zudem können einer bis dahin „ewig versinkenden Stadt“ neue Perspektiven aufgezeigt und mithilfe einer gesicherten Umweltentwicklung Potenziale für Wirtschaft und Gemeinschaftsleben entfaltet werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
„Venezia è una cittá – Venedig ist eine Stadt“ lautet der aktuelle Titel von Franco Mancuso über die Bauweise und das Leben in der Lagunenstadt, der mit wenigen Worten eine einfache Tatsache beschreibt. Mit „Venezia è ancora una città – Noch ist Venedig eine Stadt“ eröffnet er seine Einleitung und gibt einen eindeutigen Hinweis auf die Notwendigkeit, die Zukunftsplanung mit einer besonderen Aufmerksamkeit zu betrachten.
Veronika Howe

2. Venezia Verde – Grünes Venedig?

Zusammenfassung
Denkt man an Venedig, dann denkt man es eher „blau“ als „grün“. Venedig als Stadt im Wasser, die im 5. Jahrhundert mit unzähligen Holzpfählen auf Sandbänken in die Lagune auf inzwischen 118 Inseln gebaut wurde, die über 440 Brücken verbunden sind. Venedig heißt aber auch seit 1926 die Gesamtstadt, die in ihrem Stadtgebiet die alte Stadt Venedig als Historisches Zentrum (ital. centro storico), Bereiche des Festlands (ital. terraferma) mit den Stadtteilen Mestre und Marghera sowie das Mündungsgebiet (ital. estuario) mit Lido und Pellestrina umfasst.
Veronika Howe

3. Grünes Europa – Umweltstädte im Wettbewerb

Zusammenfassung
„Heute leben drei von vier Europäern in Städten und Gemeinden. In Ballungsgebieten konzentrieren sich nicht nur die meisten der ökologischen Herausforderungen unserer Gesellschaft, sondern auch Engagement und Innovation, um sie zu lösen.“
Veronika Howe

4. Post-Oil-City Venice – ein Kandidat für EGCA?

Zusammenfassung
„Post Oil City – Die Geschichte der Zukunft der Stadt“ war der Titel einer Ausstellung der Zeitschrift Arch+ in der Galerie des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), Stuttgart über Projekte in Großstädten und über die Folgen des Klimawandels und Entwicklungsmöglichkeiten für eine Stadt ohne die Nutzung fossiler Brennstoffe. Die Intention der Ausstellung war die Aufforderung über den Umbau der städtischen Infrastruktur auf die Nutzung erneuerbarer Energien nachzudenken.
Veronika Howe

5. Zukunftsplanung für Venedig – Aufgabe der Stadtgesellschaft

Zusammenfassung
Wie im vorherigen Kapitel dargestellt, gibt es in Venedig bereits in einigen Bereiche verbindliche Ziele und realisierte Projekte als erste Schritte in Richtung einer umweltgerechten Stadtentwicklung. Um einen Einblick in die Qualität von Kommunikationsprozessen im Sinne der Kriterien der Phase 02 (Kap. 3.3) des EGCA-Wettbewerbs zu erhalten, soll die Zukunftsplanung der Stadt, die Wünsche und Projekte von Bürgern sowie die Erkenntnisse für die Zukunftsentwicklung aus Forschungsprojekten der Hochschulen untersucht werden.
Veronika Howe

6. Von anderen Städten lernen – Fragebogen an EGCA Bewerberstädte

Zusammenfassung
„Lernen von anderen Städten“ ist ein Kernthema des Wettbewerbsverfahrens um den Titel der „Umwelthauptstadt Europas“, dem European Green Capital Award, kurz: EGCA. Wie bereits in Kapitel 3.3 erläutert wird der Wettbewerb in zwei Phasen durchgeführt, in denen Städte als Finalisten und Gewinner auswählt werden. Die Bewerbungen und Präsentationen werden über die Homepage des Wettbewerbsbüros veröffentlicht und die Jury wählt Good- und Best-Practice-Projekte aus, um anderen Städten Beispiele für eine umweltgerechte Entwicklung zu geben.
Veronika Howe

7. Venezia Verde 20xx – Umwelt-Bausteine für die Zukunftsplanung

Zusammenfassung
Die Untersuchung in den vorherigen Kapiteln zeigt die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung von den Möglichkeiten, die der Wettbewerb um den Titel der „Umwelthauptstadt Europa“, engl. European Green Capital, kurz: EGCA, bietet und den Fragestellungen, die für die Zukunftsentwicklung in Venedig relevant sind, die über die ohnehin notwendigen umweltpolitischen Ziele und Maßnahmen hinausgeht. Zum Abschluss soll daher eine Strategie vorgestellt werden, die den umweltrelevanten Aspekten der EGCA-Wettbewerbskriterien, als auch den aktuellen Stand der Entwicklung mit venedigspezifischen Fragestellungen berücksichtigt.
Veronika Howe

8. Resümee

Zusammenfassung
Bezugnehmend auf die Fragestellung der vorliegenden Untersuchung lassen sich sowohl Chancen und Möglichkeiten, als auch Risiken und Grenzen mit einer Bewerbung um den Titel „Umwelthauptstadt Europas“, engl. European Green Capital, kurz: EGCA, als Instrument in der Zukunftsplanung für Venedig aufzeigen.
Veronika Howe

Backmatter

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