Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Die Autorin zeigt in dieser Längsschnittanalyse auf, dass der Übergang in die Rente generell mit einer positiven Chance, sportlich aktiv zu sein, einhergeht. Dieser positive Effekt kann sowohl für Frauen und Männer, als auch stratifiziert nach den sozioökonomischen Schichten (SES) aufgezeigt werden. Deutlich wird hierbei, dass sich bei Aufteilung der SES in ihre einzelnen Komponenten Bildung, Beruf und Einkommen die positive Chance sportlich aktiv zu sein v.a. auf dessen Komponenten Bildung und Beruf bezieht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Die bundesdeutsche Bevölkerung altert; dies ist zum einen durch eine sinkende Geburtenrate, aber auch durch eine gestiegene Lebenserwartung bedingt. Bereits 2010 waren in Deutschland rund 21% der Bevölkerung 65 Jahre und älter. Es wird prognostiziert, dass bis zum Jahr 2060 bereits mehr als 30% der Bundesbevölkerung über 65 Jahre alt sein werden (Statistisches Bundesamt, 2009a). Gleichzeitig wird vorausgesagt, dass, insbesondere aufgrund der gesunkenen Geburtenrate, die Bundesbevölkerung bis zum Jahr 2060 um rund 15% zurückgehen wird; dieser Trend verstärkt den steigenden Anteil der älteren Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung.
Sabine Viebrock

2. Hintergrund

Zusammenfassung
Seit mehr als 130 Jahren kann in Deutschland ein Rückgang der Kindersterblichkeit und ein Anstieg der Lebenserwartung gemessen werden. „Zu dieser Entwicklung haben maßgeblich die Fortschritte in der medizinischen Versorgung, der Hygiene, der Ernährung, der Wohnsituation sowie die verbesserten Arbeitsbedingungen und der gestiegene materielle Wohlstand beigetragen“ (Statistisches Bundesamt, 2009a, S. 29). Während im Jahr 1901 die Lebenserwartung von männlichen Neugeborenen 44,8 Jahre und von weiblichen Neugeborenen 48,3 Jahre betrug, stieg die Lebenserwartung von männlichen Neugeborenen bis zum Jahr 2009 kontinuierlich auf 77,7 Jahre und auf 82,7 Jahre für weibliche Neugeborene (Statistisches Bundesamt, 2012).
Sabine Viebrock

3. Methodik

Zusammenfassung
„Das Sozioökonomische Panel (SOEP) ist eine von der Wissenschaft getragene in Deutschland durchgeführte Längsschnitterhebung, bei der seit 1984 repräsentativ ausgewählte Haushalte und alle darin lebenden Personen einmal pro Jahr statistisch erfasst und alle Personen im Alter ab 17 Jahren persönlich befragt werden („Haushaltspanel“)“ (Wagner, Goebel, Krause et al., 2008, S. 302). Es ist ein Teil einer weltweiten Forschungs- und Infrastruktur, die Längsschnittdaten für empirische Analysen zur Verfügung stellt. Analysemöglichkeiten sind u.a. für die Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften geboten.
Sabine Viebrock

4. Ergebnisse

Zusammenfassung
Die zuvor definierte Stichprobe umfasst nun 2630 Teilnehmer mit insgesamt 34.190 Beobachtungen. Die gesamten charakteristischen Merkmale der Stichprobe sind in Tabelle 2 dargestellt.
Sabine Viebrock

5. Diskussion

Zusammenfassung
Durch das SOEP werden repräsentative Bevölkerungsdaten, die seit 1984 erhoben werden, für empirische Analysen zu Verfügung gestellt. Es bietet derzeit den einzigen national repräsentativen Datenbestand in Deutschland, um den Wandel der sportlichen Aktivität im Lebenslauf zu analysieren. Besonders bei Längsschnittauswertungen ist eine große Stichprobe sehr wichtig; diese liefert das SOEP. Dennoch sind die Daten des SOEPs in einigen Punkten mit enormen Einschränkungen verbunden.
Sabine Viebrock

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise