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Über dieses Buch

Über das, was morgen ist, haben wir keine Kontrolle, das gibt uns Raum zum Träumen. Sich keine eigenen Träume zu erlauben, nicht zu wissen, dass aus ihnen die Kraft für Ungewöhnliches und die Ausdauer für Un­ glaubliches erwächst, macht uns arm. Als Kinder waren wir an­ ders: neugierig, allem Neuen zugewandt und durch die Warnungen der Erwachsenen oft nicht abzuschrecken. Unsere Welt braucht dringend Menschen, die sich nicht ängstlich zurücknehmen, son­ dern begeistert suchen, wo es etwas zu entdecken gibt, Menschen, die sich die eigenen Ideen nicht von vorgefertigten Lösungen ver­ sperren lassen. Wo auch immer unser Platz ist und worin unsere Verantwortung besteht, wird uns die Liebe zu Menschen langfris­ tig mehr Erfolg bringen als Konkurrenz und Feindseligkeiten. Un­ sere wichtigste Aufgabe ist es, den eigenen Erfolg nicht auf Kosten anderer zu suchen und trotzdem in unserem Wirkungskreis Bezie­ hungen und Strukturen zu verändern und zu verbessern. Mein herzlicher Dank und meine Verbundenheit gilt allen, die dazu beigetragen haben, meine Gedanken zu entwickeln und wei­ terzubringen; die mir ihre Ideen mitteilten; von deren Wissen und Erfahrung ich lernte; mit denen ich arbeitete und die mich aktiv unterstützten, mir Mut zusprachen und mir vertrauten. Darmstadt, im Mai 2002 Gisela Osterhold 8 Vorwort . . Uberblick Dieses Buch will Ihnen ein Ratgeber sein und Sie durch das Gebiet des Veränderungsmanagements führen. Es gibt sehr praktische Hinweise, weshalb so viele Veränderungen scheitern, und be­ schreibt dann neue Ansätze für den langfristigen Unternehmenser­ folg.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorwort

Zusammenfassung
Über das, was morgen ist, haben wir keine Kontrolle, das gibt uns Raum zum Träumen.
Gisela Osterhold

Überblick

Zusammenfassung
Dieses Buch will Ihnen ein Ratgeber sein und Sie durch das Gebiet des Veränderungsmanagements führen. Es gibt sehr praktische Hinweise, weshalb so viele Veränderungen scheitern, und beschreibt dann neue Ansätze für den langfristigen Unternehmenserfolg. Das Buch ist aus der Praxis, wo Erkenntnisse der Systemtheorie erprobt und erfolgreich angewandt wurden:
  • ▶ Verständnis für die Natur und Logik vom Gleichgewicht und von Unterschieden,
  • ▶ Werte einer Veränderung in der Unternehmenskultur,
  • ▶ Konzepte für das Veränderungsmanagement und neue Ordnungen,
  • ▶ konkretes Handwerkszeug für Veränderungen der Unternehmenskultur und
  • ▶ wichtige Management- und Führungsprinzipien.
Gisela Osterhold

1. Philosophie für Wandlung und Entwicklung

Zusammenfassung
Am besten, alles bleibt, wie es ist, aber was bleibt schon? Auf den Tag folgt die Nacht, auf den Regen die Sonne, auf den Sommer der Herbst und der Winter, auf das Leben der Tod. Diese natürlichen Veränderungen sind wir gewohnt, jede andere Veränderung begleiten wir zunächst mit Vorbehalt und Zweifel. Wie wollen wir wissen, was am Ende sein wird, bevor wir bereit sind zu starten? Die anderen mögen sich bitte verändern. Es soll aber nach Möglichkeit die eigene Person unbeschadet und unangetastet gelassen werden. Haben wir jedoch Abenteuer und Herausforderungen gewagt und haben sie dann bestanden, sind wir die stolzen Helden, und die Veränderung kann nicht groß genug gewesen sein.
Gisela Osterhold

2. Was lässt Unternehmen erfolgreich sein?

Zusammenfassung
Radikales Profitdenken, starres Fixiertsein auf den Markt und objekthaftes Umgehen mit Mitarbeitern sind alltägliche Strategien, wenn die Wellen in wirtschaftlichen und politischen Krisenzeiten hochschlagen. Noch immer sind Manager und Unternehmensberater, die „verbrannte Erde“ hinter sich lassen, offen bewunderte Helden des Krisenmanagements. Partielles Denken, nicht über den eigenen Tellerrand blicken, das sind häufig praktizierte Denkmuster für die betriebliche Entschlackung. Die Konsequenzen dieser Konzepte werden erst in Jahren sichtbar sein. Die allgemeinen Kosten zerstörter Sozialstrukturen und Folgekosten werden die negativen Auswirkungen vermeintlich erfolgreicher Strategien deutlich machen.
Gisela Osterhold

3. Veränderungsprozesse verstehen und managen

Zusammenfassung
Die meisten Manager, Managementberater und andere an Veränderungen Beteiligte sind Spezialisten für die technischen und betriebswirtschaftlichen Prozesse. Sie sind keine Spezialisten für umfassende Veränderung, sodass das Zusammenwirken von Menschen und technisch-betriebswirtschaftlichen Faktoren im Veränderungsprozess überhaupt nicht berücksichtigt wird. Sie kennen die Vorgänge der Prozesse auf das genaueste. Sie erkennen, woran es bei den Prozessen mangelt, gehen rational-analytisch vor und haben eine Idealvorstellung, wie zu verfahren wäre. Oft verstehen sie nicht, woran es dennoch scheitert. Die Vorwürfe und Schuldzuweisungen für den Misserfolg treffen meist Mitarbeiter, denen die genaue Umsetzung nicht gelingt. Diese Umsetzung kann aber gar nicht gelingen, weil ein wesentlicher Aspekt außer Acht gelassen wurde: der Faktor Mensch.
Gisela Osterhold

4. Unternehmensveränderung als Prozess

Zusammenfassung
Veränderungen können nur wirksam werden, wenn sie die Mitarbeiter erreichen. Es genügt nicht, die Mitarbeiter von klugen Beschlüssen in Kenntnis zu setzen und zu erwarten, dass sie mit Begeisterung ans Werk gehen. Sie werden dann die Veränderung mittragen, mitvoranbringen, mitgestalten, wenn sie dazu die Einsicht haben, wenn sie verstehen, wenn sie Möglichkeiten der Mitgestaltung haben und es auch für sie von Nutzen ist. Mitarbeiterzufriedenheit geht eindeutig damit einher, dass Mitverantwortung für Prozess und Produkt eingeräumt wird. Dann aber sind Mitarbeiter leistungsbereit und übernehmen Verantwortung durch Selbstmotivation. Das Prinzip der Selbstorganisation wird wirksam. Es kommt darauf an, wie Struktur und Prozesse verändert werden sollen. Manchmal ist es nützlich, mehrere Wege gleichzeitig oder zeitlich versetzt zu beschreiten. Jedoch ist ein Grundsatz zu erfüllen: Beteiligt werden sollte, wer an der Veränderung interessiert ist, wer betroffen ist, wer Verantwortung übernimmt, wer Wissen, Kompetenz und Ideen hat und last, but not least bereit ist, Zeit und Engagement zu investieren.
Gisela Osterhold

5. Handwerkszeug und Vorgehensweisen

Zusammenfassung
Beim Veränderungsmanagement richtet sich der Blick oft nur auf technische und wirtschaftliche Daten und Strukturen. Diese können am leichtesten erfasst, gemessen und bewertet werden, sie liefern „harte Fakten“ und ermöglichen Steuerung. Ohne diese harten Fakten geht es nicht, jedoch scheitern Veränderungsprozesse an den weichen Realitäten, die ungeordnet Prozesse mit steuern und beeinflussen. Weiche Realitäten sind subjektive Beurteilungen, die vom Ermessen und den Wirklichkeitskonstruktionen einzelner abhängig sind. Sie werden oft wie Wahrheiten behandelt und gegeneinander eingesetzt.
Gisela Osterhold

6. Management und Führungsprinzipien

Zusammenfassung
Was ist ein Leader, was hat ein Führer? Welche Qualitäten und Verhaltensweisen zeichnen Menschen aus, denen andere folgen, die mitreißen können. Wo ist die Grenze, wo der Übergang vom modernen, begeisternden Manager zum Manipulator der Menschen für seine eigenen Ziele missbraucht? Die Fachliteratur ist voll von Definitionen und Erklärungen darüber, was wahre Führung ausmacht; von Charisma und großen Visionen wird da zumeist berichtet, von der aussergewöhnlichen Persönlichkeit der Betreffenden. Oft beziehen sich die Untersuchungen auf die „ganz Großen“, die John F. Kennedys und Martin Luther Kings, die Lee Iacoccas und Alfred Herrhausens dieser Welt. Wer Menschen für eine Idee gewinnen möchte und erreichen will, dass sie mit ihrer ganzen Kraft an der Umsetzung eines Plans mitwirken, der braucht Leadership — im kleinen wie im großen Rahmen. Wenn von Leadership gesprochen wird, tauchen einige wenige Faktoren immer wieder auf, ganz gleich in welchem Zusammenhang das Thema beleuchtet wird.
Gisela Osterhold

Backmatter

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